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·16 de maio de 2026

FC Bayern News: In der nächsten Saison mit Neuer, Ulreich & Urbig aber ohne Nübel?

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Der FC Bayern hat seine Torwartplanung für die kommende Saison offenbar bereits festgezurrt. Mit Manuel Neuer und Sven Ulreich bis 2027 sowie Jonas Urbig als aufstrebender Nummer drei ist für Alexander Nübel kein Platz mehr eingeplant. Der Nationalkeeper, der eigentlich noch bis 2030 an die Münchner gebunden ist, soll den Klub nach aktuellem Stand verlassen.

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Manuel Neuer (links) und Alexander Nübel, damals beide Torhüter beim FC Bayern München, posieren in bayerischer Tracht mit einem Paulaner-Bierglas in der Hand. Die Aufnahme entstand am 21. September 2020 beim traditionellen Paulaner-Fotoshooting auf dem Nockherberg in München. Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images


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Klare Botschaft nach den Vertragsverlängerungen

Ausgerechnet kurz nach den neuen Verträgen mit Neuer und Ulreich veröffentlichte der Deutsche Meister auf „X“ ein Foto des erfahrenen Duos zusammen mit Urbig und schrieb dazu: „Unser Torwart-Trio für die kommende Saison steht!“ Für Nübel war das ein deutliches Signal. In der offiziellen Mitteilung zu den Unterschriften wurde der aktuell an den VfB Stuttgart verliehene Schlussmann nicht einmal erwähnt.

Sportvorstand Max Eberl erklärte dazu: „Wir haben bei der Ausrichtung im Tor einen klaren Plan und setzen ihn Schritt für Schritt um: Manuel Neuer, Sven Ulreich und Jonas Urbig bilden ein Torwartteam, in dem jeder seine Rolle hat und das sich gemeinsam entwickelt.“ Sportdirektor Christoph Freund ergänzte: „Der FC Bayern ist im Torhüter-Bereich für die Zukunft bestens aufgestellt: Manuel Neuer und Sven Ulreich verfügen über eine Erfahrung, von der andere nur träumen – und Jonas Urbig profitiert davon im täglichen Zusammenspiel.“

Damit ist auch die Rollenverteilung klar: Neuer bleibt in der nächsten Saison die Nummer eins, Urbig soll als Ersatzmann weiter Spielpraxis sammeln und noch stärker in seine spätere Nachfolgerrolle hineinwachsen. Ulreich bleibt der erfahrene, zuverlässige dritte Mann im Team.

Bayern plant nicht mehr mit Nübel

Für Nübel ist in dieser Konstellation weder als Herausforderer für Neuer noch als Konkurrenz für Urbig ein Platz vorgesehen. Der 29-Jährige war 2020 ablösefrei von Ex-Sportvorstand Hasan Salihamidzic geholt worden, kam bei den Bayern aber nur zu vier Einsätzen. Danach wurde er zunächst an Monaco und seit 2023 an Stuttgart verliehen. Sein Leihvertrag beim VfB läuft am 30. Juni aus, ab dem 1. Juli ist er offiziell wieder Bayern-Spieler.

Dann greift allerdings sein bis 2029 laufender Vertrag, den Eberl und Freund im April 2024 mit einem geschätzten Jahresgehalt von elf Millionen Euro verlängert hatten. Intern soll Nübel nach BILD-Informationen schon seit der schnellen Entwicklung und den starken Leistungen von Urbig, der im Januar 2025 für sieben Millionen Euro vom 1. FC Köln kam, kaum noch Teil der Überlegungen gewesen sein. Sehr früh sei klar geworden, dass Urbig zum Neuer-Nachfolger aufgebaut werden soll.

Verkauf statt Rückkehr nach München

Im Dezember 2025 hatte Freund Nübel noch eine faire Perspektive für den Sommer 2026 in Aussicht gestellt: „Er ist unser Torwart, spielt eine gute Saison und hat sich in den letzten ein bis zwei Jahren noch mal richtig entwickelt. Alex ist sicher einer der besten Torhüter in Deutschland. Wir sind sehr froh, dass wir für die Zeit nach Manuel, wenn die irgendwann kommt, sehr gut aufgestellt sind. Dann werden die Entscheidungen getroffen. Aber wir sind sehr froh, dass wir da Torhüter in der Hinterhand haben, die aktuell auf sehr hohem Level spielen.“

Nübel selbst ging Ende März 2026 im DFB-Lager auf die Frage nach einer Rückkehr im Juli noch davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit „relativ hoch“ sei, „weil ich noch Vertrag in München habe“. Genau dieses Szenario wollen die Bayern nun aber offenbar verhindern, um Unruhe im harmonisch und erfolgreich arbeitenden Trio zu vermeiden. Ein Zweikampf zwischen Nübel und Urbig soll es ebenso wenig geben wie eine erneute Zusammenarbeit von Neuer und Nübel, deren Verhältnis in der Saison 2020/21 eher unterkühlt war.

Deshalb drängen die Bosse nach BILD-Informationen auf eine Lösung mit Verkauf, am liebsten nach England. Leicht wird das nicht, auch wegen des sehr hohen Gehalts. Die geschätzt elf Millionen Euro pro Jahr trägt derzeit zum Großteil noch Bayern. Selbst für einen ambitionierten Bundesliga-Klub wie Stuttgart ist das nicht zu stemmen. Der VfB setzt stattdessen langfristig auf Keeper-Juwel Dennis Seimen, 20 Jahre alt und bis Saisonende an Paderborn ausgeliehen. Bei den Münchnern lautet die Perspektive mit Neuer, Urbig und Ulreich klar, doch die Frage bleibt: Wohin geht Nübel?

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