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·30 de abril de 2026

FC Bayern Transferpläne: Wen holt man als neuen Flügelspieler?

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Der FC Bayern arbeitet bereits am Kader für den kommenden Transfersommer, doch bei der Suche nach einem neuen Flügelspieler sorgt ein Bericht für neue Unklarheit. Lange galt Anthony Gordon als heißer Kandidat für die offensive Außenbahn, nun soll intern aber zunächst ein anderes Ziel ganz oben stehen.

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Yan Diomandé von RB Leipzig im Zweikampf beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Union Berlin in der Red Bull Arena in Leipzig am 24. April 2026. (Stuart Franklin / Getty Images)


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Nach Angaben von The Athletic hat RB Leipzigs Yan Diomande beim deutschen Rekordmeister derzeit offenbar die höchste Priorität. Der 19 Jahre alte Ivorer zählt zu den auffälligsten Talenten Europas und hat sich mit seinen Leistungen in den Fokus mehrerer Spitzenvereine gespielt.

Der Haken an der Sache: Diomande dürfte für die Münchner momentan finanziell kaum darstellbar sein. Genau deshalb sehen sich die Verantwortlichen um Max Eberl gezwungen, weitere Optionen auf dem Markt zu prüfen.

Gordon rückt wieder in den Vordergrund

In diesem Zusammenhang kommt Anthony Gordon erneut ins Spiel. Der Offensivmann von Newcastle United wird laut dem Bericht als konkrete Alternative gehandelt, und die Bayern sollen im Werben um den Engländer bereits erste Schritte eingeleitet haben.

Bemerkenswert ist dabei, dass es bislang keinen direkten Kontakt zwischen Bayern und Newcastle gegeben haben soll. Trotzdem verfolgen die Münchner eine klare Linie und wollen zunächst den Spieler selbst von einem Wechsel überzeugen, um ihre Verhandlungsposition zu verbessern.

Gordon soll einem Engagement in der Bundesliga grundsätzlich offen gegenüberstehen. Ein Verbleib in der Premier League bleibt für den 25-Jährigen allerdings weiter eine realistische Option, zumal mit dem FC Liverpool und dem FC Arsenal zwei finanzstarke Klubs ebenfalls Interesse signalisiert haben.

Ablöse bleibt die große Hürde

Die entscheidende Frage ist weiterhin der Preis. Newcastle verlangt aktuell rund 85 Millionen Euro für Gordon, doch diese Summe ist dem FC Bayern deutlich zu hoch. Intern soll die Münchner Schmerzgrenze bei etwa 60 Millionen Euro liegen.

Dass die Magpies grundsätzlich zu Gesprächen bereit sein könnten, hängt auch mit ihrer wirtschaftlichen Lage zusammen. Financial-Fair-Play-Vorgaben sowie eine sportlich enttäuschende Saison könnten den Klub dazu bewegen, Verkäufe nicht auszuschließen.

Gordon war erst Anfang 2023 für rund 45 Millionen Euro vom FC Everton nach Newcastle gewechselt. Seitdem kommt er auf 152 Pflichtspiele, in denen ihm 39 Tore und 28 Vorlagen gelangen.

Der FC Bayern sondiert den Markt damit weiter intensiv und hält sich mehrere Wege offen. Ob Gordon am Ende tatsächlich die Wunschlösung ist oder doch nur die Alternative hinter Diomande bleibt, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.

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