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·10 de março de 2026

FCSP vs. Eintracht Frankfurt: „Den Punkt nehmen wir jetzt einfach mit“

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0:0 mit Alu-Pech, defensive Stabilität und ein weiterer Punkt im Abstiegskampf. Die Stimmen und Statistiken zum Spiel.Titelfoto: Stefan Groenveld

Der FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt trennten sich am Sonntagnachmittag 0:0. Das chancenarme Spiel entspricht dem Ergebnis und so können beide Teams wenigstens den einen Punkt mitnehmen. Die Eintracht mit mehr Ballbesitz und größerer Spielbeteiligung, doch die Stimmung ging eher Richtung: Vielleicht wäre für den FCSP mehr drin gewesen. In der ersten Halbzeit verhinderte der Pfosten gleich zweimal die Führung und in der zweiten Hälfte war nach drei notgedrungenen Wechseln einfach ein bisschen die Luft raus. Allerdings ist ein Punkt gegen Frankfurt nun auch keine schlechte Leistung und damit kann man das Spiel abhaken.


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Trainerstimmen

Albert Riera: „We have to do much better with the ball, that’s the reality.“

Die Frankfurter haben am Millerntor sicherlich mit mehr als einem Punkt gerechnet und in etwa so zeigte sich der Cheftrainer Albert Riera auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auch. Er lobte die Verteidigung von St. Pauli sowie die seiner eigenen Mannschaft, ich schätze das ist fair für ein 0:0. Allerdings hatte er selbstverständlich ebenfalls Kritik zu äußern: „We have to do much better with the ball, thats the reality.“ Mit Selbstbewusstsein fügte er dem noch hinzu, dass er sicher sei, sie würden in der Zukunft dieses Vorhaben umsetzen und sich diese Woche wieder weiterentwickeln. Eins hatte er noch hervorzuheben: „My teams, they will not lose on attitude, they will not lose on energy, on passion, on motivation. If you want to win in games you have to be top defending. I’m very satisfied on this. I’m very satisfied on the job and the attitude.“

Blessin: „Den Punkt nehmen wir jetzt einfach mit“

Anders als sein Kollege war Blessin auf der PK eher positiv: „Ich fand, wir haben das richtig gut gemacht, vor allem in der ersten Halbzeit.“ Besonders lobte er dabei das saubere Nach-vorne-verteidigen. Er erklärte zu der spannenden ersten Hälfte (insbesondere zu den Alu-Treffern), dass sie da „gut und gerne 1:0 in Führung“ gehen könnten. Auch die Null hinten hob Blessin hervor und betonte, dass man das Clean Sheet mit einem guten Gefühl mitnehmen könne. Die doch recht gute Stimmung kippte dann ein wenig, als es um die Fragen zu den Schiedsrichterentscheidungen ging. Blessin, der sich bereits im Spiel eine Gelbe Karte abholte, machte seinem Ärger über so manche Entscheidungen Luft. „So ein Spiel kann dann durch solche Entscheidungen sehr schnell kippen und es ist dann wirklich ärgerlich“, erklärte der Cheftrainer des FCSP.

Auch nicht hilfreich fürs Spiel dürften die nicht planmäßigen Wechsel wegen Verletzungen und Gelb-Rot-Gefährdung gewesen sein. Dreimal musste der FC St. Pauli frühzeitig und eher ungeplant die Spieler auswechseln, womit die drei Slots verbraucht waren. Blessin sagte dazu: „Es geht natürlich in den letzten 10, 15 Minuten um Energie, um Frische und da waren wir jetzt notgedrungen veranlasst, früh zu wechseln.“ Doch irgendwie zu laufen scheint es, denn mit einem Punkt gegen Frankfurt haben sicherlich nicht alle gerechnet. Daher, die Einstellung klar: „Den Punkt nehmen wir jetzt einfach mit, weil der wird uns am Ende weiterhelfen, da bin ich sicher.“

Kernstatistiken

Expected Goals:

Ein bisschen mehr geht vielleicht noch

Wenn man sich die Kategorie Pässe anschaut, kann man gar nicht glauben, dass bei dem Spiel sogar mehr als ein Punkt drin gewesen wäre. 254 Pässe zu 679. Huch. Nur im Spiel gegen die Bayern hatte der FC St. Pauli mit 239 noch weniger. 

Irvine, der Glücksbringer?

Obwohl er selber mit seiner Leistung nicht zufrieden war, behaupten die Statistiken das Gegenteil: Wann immer Kapitän Jackson Irvine über 90 Minuten auf dem Platz stand, verlor seine Mannschaft nicht. In den insgesamt sechs Spielen gewannen sie dreimal und spielten ebenfalls dreimal unentschieden. Eine schlechte Statistik ist das keineswegs, viel mehr macht sie vielleicht deutlich, warum gerade er Captain ist.

Um ehrlich zu sein, saß ich an diesem Teil des Artikels viel zu lange und habe überlegt, was ich denn jetzt schreiben soll. Denn die Statistiken schreien nicht nach Rekorden oder großen Auffälligkeiten. Aber vielleicht ist es gerade das, was den Aufwärtstrend so unterstützt: die Beständigkeit. In den letzten Spielen haben einige Dinge wieder funktioniert, die vorher Teil der Basis waren. Das Team hat wieder zu seiner Kernidentität, der Defensive, gefunden und sichert sich damit immer mehr Punkte.

Spielerstimmen: „We’re playing as a team“

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Immer weiter vor.

// (c) Stefan Groenveld

Eine Sache haben nämlich alle Spieler hervorgehoben: eben jene Defensive. Schon das Endergebnis deutet auf ein defensivstarkes Spiel hin und so hat es wohl auch die Mannschaft wahrgenommen. „In the end, what will bring us success is our defensive structure“ erklärte Eric Smith und lobte anschließend seine Jungs: „Were playing as a team. We’re helping each other all over the pitch and then it’s easier to play football.“ Auch Keeper Nikola Vasilj sieht das ähnlich und erwähnte, dass er nicht viel zu tun gehabt habe. Ebenfalls hob er das Nach-vorne-verteidigen hervor und dass sie am Sonntag mutig waren. Kapitän Jackson Irvine klang stolz auf sein Team und hatte auch zu der Defensivleistung noch etwas zu sagen: „For us last year this was what kept us in the league. Lowest goals scorers but I think third best defense. This has gotta be the baseline. We’ve been a bit to loose with our defending this season, but it looks like we’re back to that really good structure and desire to defend our box.“

Hauke Wahl sagte nach dem Spiel: „Wir haben uns einen Punkt verdient, mindestens. Und das macht uns erstmal glücklich, weil ich glaube, wenige Leute hier haben erwartet, dass wir was mitnehmen.“ Dabei betonte er, dass sie es gerade in der ersten Hälfte ein Stückweit verdient gehabt hätten, die drei Punkte mitzunehmen. Abschließend sagte er noch: „Ich glaube, mit dem Spiel so an sich und dem Punkt kann man sehr zufrieden sein.“

Wir haben es weiterhin in der eigenen Hand

Tabellenplatz 16. nach dem 25. Spieltag. 24 Punkte und noch neun Spiele zu gehen. Nach hinten ein Puffer von vier bis zehn Punkten und nach vorne ist auch noch vieles möglich.

„Es ist sehr, sehr eng beieinander und deswegen wird es bis auf den letzten Spieltag ein ganz, ganz enges Rennen und deswegen tut da auch jeder Punkt gut. Deswegen müssen wir eifrig sammeln.“ erklärte Blessin ganz nach dem Motto: Einer ist besser als keiner. Jackson Irvine machte noch einmal klar, worauf es ankommt: „In this league you have to reach minimum this level of performance to even have a chance in the game. In the last five, six games you can see we are reaching that level every week.“ Zu dem FC St. Pauli-Aufwärtstrend können wir dieses Spiel jetzt auch legen und wieder den vollen Fokus auf Freitag gegen Mönchengladbach setzen.// Nike

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