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·10 de janeiro de 2026
Fenerbahce besiegt Galatasaray 2:0 und gewinnt den türkischen Supercup – Guendouzi mit Traumdebüt

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Fenerbahce hat das Supercup-Finale gegen den Erzrivalen Galatasaray vor 58.397 Zuschauern im Istanbuler Atatürk-Olympiastation mit 2:0 gewonnen und damit einen besonderen Doppel-Effekt erzielt: Es ist der erste Superpokal seit 2014 – und zugleich der vierte Supercup-Titel seit der Format- und Namensänderung im Jahr 2006. Für das Team von Domenico Tedesco, der mit „Fener“ seinen ersten Titel errang, dürfte der Erfolg kurz vor dem näher rückenden Start der Rückrunde in der Trendyol Süper Lig zusätzliche Energie für das Titelrennen freisetzen.
Im Mittelpunkt stand ein Neuzugang, der seinen ersten Abend im Klub-Trikot direkt vergoldete: Matteo Guendouzi gewann bei seinem Debüt nicht nur den Titel, er erzielte auch das 1:0 und feierte damit direkt seine Tor-Premiere für den Klub aus Kadiköy. Der Treffer fiel nach einer Szene, die das Spiel in Richtung Fenerbahce kippen ließ: Nach einer Flanke von Marco Asensio wurde der Ball im Strafraum abgefälscht, landete vor dem Sechzehner vor Guendouzi – und der Mittelfeldspieler schloss mit einem satten Flachschuss ins kurze Eck ab.
Der Auftakt gehörte den Momenten, die ein Derby-Finale so gefährlich machen. In der sechsten Minute kontrollierte Yunus Akgün einen langen Ball und setzte Leroy Sane rechts ein. Der Vorstoß endete mit einem Abschluss, den Torwart Ederson kontrollierte. Wenig später, in der zehnten Minute, leitete Levent Mercan über die linke Seite ein, verlagerte auf Anthony Musaba, der in den Strafraum zog – sein Schuss verfehlte jedoch den langen Pfosten.
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Galatasaray kam ebenfalls zu gefährlichen Momenten: In der 24. Minute segelte eine Flanke von Sane auf den hinteren Pfosten, Mauro Icardi setzte zum Kopfball an, doch Ederson wehrte ab, ehe ein weiterer Abschluss von Davinson Sanchez aus kurzer Distanz über die Latte ging. In der 34. Minute stieg Icardi nach einer Hereingabe von Roland Sallai erneut hoch – dieses Mal flog der Ball über das Tor.
Für Diskussionen sorgte die Szene in der 36. Minute: Yunus Akgün lief nach einem Rückpass von Guendouzi auf Ederson zu, traf ins leere Tor, doch der Treffer wurde nicht anerkannt, weil der Ball bei der Klärungsaktion an die Hand sprang. Kurz vor der Pause hatte Fenerbahce noch einmal eine klare Abschlussaktion: Musaba legte aus dem rechten Strafraum nach innen ab, der abgefälschte Ball sprang auf links, Mercan schoss – Torwart Günay Güvenc blieb Sieger.
Nach dem Seitenwechsel setzte Fenerbahce das frühe Ausrufezeichen. In der 48. Minute brachte Asensio einen Eckball auf den ersten Pfosten, Oosterwolde nahm den Ball aus spitzem Winkel akrobatisch im Fallen halbvolley – und traf zum 2:0. Das Finale hatte damit einen klaren Rahmen: Galatasaray brauchte ein Signal, Fenerbahce konnte aus einer stabileren Position agieren.
Lucas Torreira versuchte es in der 59. Minute aus der Distanz, sein harter Schuss ging knapp am Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite gab es in der 75. Minute eine Szene, die das Spiel endgültig hätte entscheiden können: Der eingewechselte Anderson Talisca spielte einen Doppelpass mit Asensio, tauchte halbrechts vor Güvenc auf und schloss ab. Mario Lemina klärte den Ball spektakulär auf der Linie, ehe im Nachsetzen ein weiterer Schuss pariert wurde.
In der 90.+1. Minute hatte Galatasaray nach einer Ecke noch eine Möglichkeit: Gabriel Sara brachte den Ball von rechts, Kazimcan Karatas verlängerte am ersten Pfosten, am langen Pfosten verpasste Kaan Ayhan den entscheidenden Kontakt – der Ball ging am Pfosten vorbei. Danach war klar: Fenerbahce bringt das 2:0 über die Zeit und holt den Supercup mit einem Auftritt, der vor dem Liga-Endspurt als klares Signal taugt.
Galatasaray: Güvenc – Sallai (87. Karatas), Sanchez (46. Sara), Bardakci, Elmali (87. Ayhan) – Lemina, Torreira (72. Gündogan), Sane (79. Kutucu), Akgün, Yilmaz – Icardi
Fenerbahce: Ederson – Müldür (90. Demir), Skriniar, Oosterwolde (82. Söyüncü), Mercan – Guendouzi, Yüksek, Musaba (68. Talisca), Asensio, Aktürkoglu (90. Aydin) – Duran (68. Dorgeles)









































