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·13 de janeiro de 2026
Fenerbahce vor Transfer-Entscheidungen: En-Nesyri-Angebot, Fred-Anfrage, Kante-Gipfel und klare Worte zu Nkunku

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·13 de janeiro de 2026

Fenerbahce steht in der Winterphase gleich an mehreren Fronten unter Druck: Bei Youssef En-Nesyri liegt ein konkretes Angebot vor, bei Fred taucht plötzlich ein neuer Interessent auf, während die Vereinsführung parallel an einem Prestige-Deal um N’Golo Kante arbeitet. Dazu hat Trainer Domenico Tedesco die Spekulationen um Christopher Nkunku mit deutlichen Worten eingeordnet. Auch bei Jayden Oosterwolde und Milan Skriniar fallen intern richtungsweisende Entscheidungen.
Die Zeichen bei Youssef En-Nesyri stehen auf Trennung. Nach Informationen von Sabah hat Al-Sadd SC aus Qatar eine Offerte für den marokkanischen Stürmer abgegeben: Fünf Millionen Euro als Leihgebühr plus eine Kaufoption über 25 Millionen Euro. Entscheidend ist dabei nicht nur die Summe, sondern auch die Struktur – ein Modell, das Fenerbahce sportlich sofort entlasten und finanziell Perspektive geben würde.
En-Nesyri steht in Istanbul noch bis Sommer 2029 unter Vertrag. In dieser Saison kam er insgesamt auf 25 Spiele mit acht Toren und eine Vorlage. Der Klub will den Transfer zeitnah klären, weil die Personalplanung im Angriff davon abhängt – gerade in einer Phase, in der jede Entscheidung direkte Auswirkungen auf die Rotation hat.
Parallel dazu berichtet HT Spor von einem unerwarteten Szenario: Olympiakos beschäftigt sich mit Fred. Der Brasilianer ist vertraglich bis Sommer 2027 gebunden, zudem existiert eine +1-Option. Sportlich ist er als erfahrener Taktgeber im Mittelfeld eingeplant, doch genau dort könnte der Kader jetzt umgebaut werden.
Im Zentrum stehen bereits die Schritte nach der Verpflichtung von Matteo Guendouzi – und zusätzlich die Gespräche um N’Golo Kante. In dieser Gemengelage wirkt jede Anfrage an Fred wie ein Warnsignal: Bleibt das Mittelfeld in seiner bisherigen Struktur, oder werden Rollen neu verteilt? In dieser Saison kam Fred auf 24 Einsätze und 1.421 Minuten, dabei erzielte er ein Tor und lieferte zwei Assists.
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Nach Informationen von Sports Digital sind Ertan Torunogullari und Sportdirektor Devin Özek nach Dubai gereist, um direkt mit dem Umfeld von N’Golo Kante zu sprechen. Der Vertrag früheren französischen Weltmeisters bei Al-Ittihad Club läuft am Saisonende aus – genau das macht den Deal aus Sicht von Fenerbahce überhaupt realistisch.
Auch L’Equipe wird in diesem Zusammenhang als Quelle genannt: Dort wird die Einschätzung transportiert, dass Fenerbahce früh und aggressiv agiert und wirtschaftlich ambitioniert auftritt. Gleichzeitig arbeitet Al-Ittihad daran, den Vertrag zu verlängern. Ob Kante für ein neues Projekt offen ist, entscheidet sich im Kern über zwei Faktoren: sportliche Rolle und Gesamtpaket.
Während die Transfergerüchte um neue Namen kreisen, hat Domenico Tedesco ein Thema öffentlich eingeordnet: die Spekulationen um Christopher Nkunku. In einem Gespräch mit La Gazzetta dello Sport betonte der Trainer seinen Respekt für den Offensivspieler und erinnerte an die gemeinsame Zeit in Leipzig – inklusive eines großen Titels.
Tedesco stellte dabei zugleich klar, wie schwierig Entscheidungen im Januar sind. Er sagte: „Ich verstehe die Gerüchte, weil ich so viel Respekt vor Christopher habe.“ Und er ergänzte: „Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Christopher zu diesem Zeitpunkt in die Türkei kommt.“ Damit nimmt er Tempo aus einer Debatte, die schnell größer wird als die tatsächliche Verhandlungsrealität.
Nkunku steht sportlich für starke Zahlen: Der Offensivspieler kommt in 16 Partien auf vier Tore und zwei Vorlagen. Ein solcher Name würde die Erwartungen schlagartig verändern – aber intern scheint die Priorität aktuell eher auf Stabilität als auf Symbolpolitik zu liegen.
Bei Jayden Oosterwolde zeichnet sich dagegen eine klare Entscheidung ab. Der Niederländer wurde im Umfeld mit dem AS Rom in Verbindung gebracht, zudem steht eine Summe von 13 Millionen Euro im Raum. Intern soll Tedesco jedoch die Tür geschlossen haben: Der Verteidiger bleibt eine feste Säule im Kader.
Im Gegenteil: Nach einem Treffen mit der sportlichen Leitung soll Oosterwolde sich bewusst für einen Verbleib entschieden haben. Fenerbahce plant demnach einen neuen Vertrag samt verbesserter Jahresvergütung. Das ist ein klassisches Signal: Leistungsträger halten, Marktwert schützen – und Angebote erst zu einem späteren Zeitpunkt strukturiert prüfen.
Auch Milan Skriniar gilt im Innenleben als unverhandelbar. In Aussagen gegenüber La Gazzetta dello Sport machte Tedesco deutlich, wie wichtig Skriniar sportlich und menschlich ist. Seine Linie ist eindeutig: Der Kern der Mannschaft soll gerade jetzt nicht ausgedünnt werden.
Tedesco sprach zudem über seine Arbeit in Istanbul und ließ durchblicken, dass er sich perspektivisch auch einen Schritt nach Italien vorstellen kann – ohne dass dies die aktuelle Mission verwässert. Im Gegenteil: Der Tenor bleibt, dass Fokus und Stabilität in einer turbulenten Transferphase die größte Währung sind.
Abseits des Rasens meldete Fenerbahce einen wichtigen Baustein für Planungssicherheit. Der Klub gab bekannt, dass der Brustsponsoringvertrag mit Otokoc Otomotiv für die Herren-Fußballmannschaft verlängert wurde – und zwar bis einschließlich Saison 2026/27. In der Erklärung heißt es, die Partnerschaft sei ein Zeichen des Vertrauens in die Werte und Ziele des Vereins, gerade im Hinblick auf das 120. Jahr der Klubgeschichte.
Die kommenden Gespräche haben unmittelbare Folgen: Ein Abschluss bei En-Nesyri würde die Offensive neu ordnen, während die Anfrage zu Fred zeigt, wie schnell Dynamiken kippen können. Gleichzeitig arbeitet Fenerbahce am großen Mittelfeld-Coup um Kante, ohne die Balance im Kader zu verlieren. Und mit den klaren Aussagen von Tedesco zu Nkunku, Oosterwolde und Skriniar sendet der Klub ein Signal: Nicht jedes Gerücht wird zur Realität – aber die entscheidenden Deals werden konsequent vorbereitet.









































