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·16 de maio de 2026
Fußball heute Bundesliga Ergebnisse: K.o. auf dem Kiez: Wolfsburg schießt St. Pauli in die 2. Liga

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Der VfL Wolfsburg hat im Bundesliga-Herzschlagfinale einen kühlen Kopf bewahrt und den FC St. Pauli mit 3:1 aus dem Oberhaus gedrängt. Für die Hamburger endet das Gastspiel nach nur zwei Jahren wieder in der 2. Liga, während sich die Wölfe mit dem Auswärtssieg in die Relegation retteten.

Christian Eriksen vom VfL Wolfsburg bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gemeinsam mit seinen Teamkollegen. Die Szene entstand beim Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg im Millerntor-Stadion in Hamburg, Mai 2026. Selim Sudheimer / Getty Images
Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion nahm das Drama am Samstag früh Fahrt auf. St. Pauli verpasste in der ersten Halbzeit trotz ordentlicher Anlage mehrere große Möglichkeiten, am Ende stand die 20. Saisonniederlage und damit der Abstieg für das Team von Alexander Blessin, dessen zehn Spiele lange Sieglos-Serie den Klassenerhalt kostete.
Die Gastgeber starteten als Tabellenletzter mit der schlechtesten Tordifferenz in den letzten Spieltag, agierten zunächst kompakt und setzten vereinzelt Nadelstiche. Große Möglichkeiten blieben aber zunächst Mangelware, bis sich in der 22. Minute die Szene überschlug: Erst jagte Joel Fujita den Ball aus rund 25 Metern an die Unterkante der Latte, sofort danach sprintete Wolfsburgs Adam Daghim im Vollsprint über die halbe Länge des Platzes, scheiterte aber zehn Sekunden nach dem Fujita-Kracher frei an Nikola Vasilj. Nach der Ecke war der Keeper erneut gefordert und lenkte einen Daghim-Schuss aus kurzer Distanz an die Latte.
Die Partie wurde nun offener, beide Teams legten ihre Zurückhaltung ab. Vinicius Souza köpfte für Wolfsburg an den linken Außenpfosten (33.), auf der Gegenseite verfehlte Connor Metcalfe mit einem Flachschuss knapp die Führung (34.). Kurz darauf schlugen die Gäste zu: Eine weitere Daghim-Chance entschärfte Vasilj noch, den anschließenden Eckball köpfte Konstantinos Koulierakis jedoch über die Linie zum 1:0 (37.).
St. Pauli blieb mutig und hätte durch Andreas Hountondji ausgleichen müssen, doch der Angreifer verstolperte eine flache Hereingabe aus zwei Metern freistehend. Nach der Pause kam Abdoulie Ceesay für Hountondji und erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (57.) nach einer Ecke. Die Hoffnung der Hamburger hielt allerdings nur kurz.
Nur sieben Minuten später wurde Vasilj zur tragischen Figur, als er einen von Christian Eriksen getretenen Eckball ins eigene Tor faustete. Der dänische Nationalspieler selbst scheiterte später zudem an der Oberkante der Latte, als er in der 77. Minute einen Handelfmeter ausführte. Den Schlusspunkt setzte Dzenan Pejcinovic mit dem 3:1 in der 80. Minute, danach war der verdiente Auswärtserfolg der Wolfsburger endgültig besiegelt.
Für die Niedersachsen bleibt kaum Zeit zum Durchschnaufen. Das Relegationshinspiel gegen den Zweitligadritten SV Elversberg, Hannover 96 oder den SC Paderborn steigt am kommenden Donnerstag in Wolfsburg, das Rückspiel folgt auswärts am Montag darauf, jeweils um 20.30 Uhr und live bei Sat.1 und Sky. Vor der Partie hatte Hecking betont: „Wir fahren da hin und wollen das Spiel gewinnen. Alles andere hat uns nicht zu interessieren.“
Auch Blessin hatte sich vor dem Parallelspiel nicht ablenken lassen wollen. Zwischenstände aus Heidenheim wurden im Stadion nicht durchgesagt, und der Coach hatte angekündigt: „Angst hemmt und deshalb wollen wir sie wegschieben.“
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