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·06 de abril de 2026
Fußball heute Champions League: Die letzten Duelle zwischen FC Bayern & Real Madrid

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Wenn der FC Bayern am Dienstag um 21.00 Uhr bei Prime Video im Viertelfinal-Hinspiel auf Real Madrid trifft, ist es bereits das 29. internationale Duell der beiden Schwergewichte – Rekord. Die Geschichte dieses Klassikers ist reich an Drama, Kontroversen und bitteren Abenden für die Münchner. Ein Blick auf die letzten fünf direkten K.o.-Duelle zeigt, warum diese Paarung seit Jahrzehnten elektrisiert.

Bayern Münchens (#42) Jamal Musiala (R) und Real Madrids (#08) Toni Kroos kämpfen um den Ball während des Halbfinal-Hinspiels der UEFA Champions League zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid CF am 30. April 2024 in München, Süddeutschland. (Foto: Michaela STACHE / AFP)
Im Halbfinale 2024 trat Bayern in einer Saison an, in der Bayer Leverkusen bereits Meister war und im Pokal beim Drittligisten Saarbrücken Schluss gewesen war. Damit blieb den Münchnern nur noch die Champions League als letzte Chance auf Rettung. Nach dem 2:2 im Hinspiel entwickelte sich das Rückspiel in Madrid zunächst klar zugunsten der Gastgeber, doch Alphonso Davies brachte die Mannschaft von Thomas Tuchel in Führung. Kurz vor dem Ende unterlief Manuel Neuer dann ein folgenschwerer Fehler, und Joker Joselu drehte die Begegnung innerhalb weniger Minuten. Der vermeintliche Ausgleich in der Schlusssekunde wurde von Schiedsrichter Szymon Marciniak zurückgepfiffen. Harry Kane sagte danach über diese Nacht: „Diese Nacht war wirklich schwer zu verkraften.“ Real gewann anschließend – wie so oft – auch die Champions League, diesmal im Finale gegen den BVB.
Im Viertelfinale 2017 kochten die Emotionen über. Nach dem 1:2 im Hinspiel fühlten sich die Bayern im Rückspiel im Bernabéu, das sie nach Verlängerung mit 2:4 verloren, benachteiligt: Schiedsrichter Viktor Kassai aus Ungarn übersah bei zwei Real-Treffern in der Extra-Zeit deutliche Abseitsstellungen und stellte zudem Arturo Vidal in der 84. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge schimpfte anschließend: „Wir sind beschissen worden, im wahrsten Sinne des Wortes“, Vidal sprach sogar von „Diebstahl“. Real holte fünf Wochen später den Titel.
Auch das Halbfinale 2018 endete für Bayern schmerzhaft. Nach dem 1:2 im Hinspiel erwischten die Münchner im Bernabéu zunächst den besseren Start, Joshua Kimmich traf bereits nach drei Minuten zum Ausgleich. Doch Karim Benzema drehte die Partie für Real – begünstigt durch einen folgenschweren Patzer von Neuer-Vertreter Sven Ulreich. Für Jupp Heynckes war es das letzte Champions-League-Spiel seiner Laufbahn. Er lobte seine Mannschaft trotz des 2:2: „Meine Mannschaft hat ein überragendes Spiel gemacht. So habe ich den FC Bayern in den letzten Jahren noch nie spielen sehen.“ Wenige Wochen später krönte sich Real im Finale erneut zum Champions-League-Sieger.

Raúl González (#7) von Real Madrid trifft zum 3:0 im Achtelfinale-Hinspiel der UEFA Champions League zwischen Real Madrid und dem FC Bayern München am 20. Februar 2007 im Estadio Santiago Bernabéu in Madrid, Spanien. Foto: Sandra Behne / Bongarts via Getty Images
Im Halbfinale 2012 erlebten die Bayern ihren letzten großen Erfolg gegen die Königlichen. Nach dem 2:1 aus dem Hinspiel gerieten sie im Rückspiel schon nach 14 Minuten mit 0:2 in Rückstand, doch Arjen Robben verkürzte nach einem Doppelpack von Cristiano Ronaldo. Im Elfmeterschießen hielt Manuel Neuer die Versuche von Ronaldo und Kaka, Sergio Ramos jagte den Ball in den spanischen Nachthimmel, und Bastian Schweinsteiger schoss die Münchner ins „Finale dahoam“ gegen Chelsea. Schweinsteiger sagte danach: „Wir sind zwar alle tot, aber überglücklich.“ Das eigentliche Drama folgte drei Wochen später.
Zwei Jahre später war Pep Guardiola mit den Bayern im Halbfinale 2014 chancenlos. Nach dem 0:1 im Bernabéu hofften die Münchner im Rückspiel in München noch auf die Wende, doch es wurde eine Lehrstunde: Bereits zur Pause stand es aus Sicht des Titelverteidigers 0:3, am Ende setzte sich Real dank der Doppelpacks von Sergio Ramos und Cristiano Ronaldo mit 4:0 durch und gewann wenig später auch das Finale gegen den Stadtrivalen Atlético. Guardiola übernahm die Verantwortung und sprach nach seinen fragwürdigen taktischen Entscheidungen offen von: „Die größte Scheiße, die ich jemals als Trainer gemacht habe.“









































