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·07 de abril de 2026
Fußball trauert um Mircea Lucescu: Ex-Coach von Galatasaray, Besiktas und der Türkei ist tot

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Der rumänische Trainer Mircea Lucescu ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Damit verliert der internationale Fußball einen der erfolgreichsten und bekanntesten Trainer seiner Generation. Besonders im türkischen Fußball hinterließ Lucescu tiefe Spuren, weil er sowohl mit Galatasaray als auch mit Besiktas Meistertitel gewann und später auch die türkische Nationalmannschaft betreute.
Lucescu arbeitete zwischen 2000 und 2002 bei Galatasaray und anschließend von 2002 bis 2004 bei Besiktas. In dieser Zeit gelang ihm ein Kunststück, das seine Bedeutung im türkischen Fußball bis heute erklärt: Er führte beide Vereine zum Meistertitel in der Trendyol Süper Lig.
Gerade diese Erfolge sorgten dafür, dass sein Name in der Türkei weit über die eigentliche Amtszeit hinaus präsent blieb. Nur wenige ausländische Trainer haben bei zwei derart großen Klubs in so kurzer Folge einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
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Sein Palmares reicht jedoch deutlich über die Türkei hinaus. Mit Galatasaray gewann er auch den UEFA-Supercup. Später sicherte er sich mit Schachtjor Donezk zudem den UEFA-Pokal und baute seine internationale Bedeutung weiter aus.
Überhaupt war Schachtjor Donezk die Station, mit der Lucescu in seiner Karriere am engsten verbunden wurde. Von 2004 bis 2016 arbeitete er dort und gewann in dieser langen Phase zahlreiche nationale und internationale Titel. Genau diese Jahre machten ihn endgültig zu einem der dekoriertesten Trainer des europäischen Fußballs.
Mit insgesamt 37 Trophäen in seiner Laufbahn als Trainer zählt Mircea Lucescu zu den erfolgreichsten Trainern der Fußballgeschichte. Diese Zahl steht nicht nur für Langlebigkeit, sondern auch für außergewöhnliche Konstanz auf höchstem Niveau.
Sein Name war deshalb nicht nur mit Erfolgen in Rumänien, der Türkei oder der Ukraine verbunden, sondern mit einem Trainerprofil, das über Jahrzehnte Respekt auslöste. Titel in verschiedenen Ländern, große internationale Abende und eine seltene Beständigkeit machten seine Karriere besonders.
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Zwischen August 2017 und Februar 2019 war Lucescu auch Trainer der türkischen Nationalmannschaft. Damit wurde seine Verbindung zum türkischen Fußball noch einmal enger. Zuvor hatte er bereits bei zwei großen Istanbuler Klubs gearbeitet, danach stand er auch direkt an der Seitenlinie der Auswahl des Landes.
Zuletzt war er ab August 2024 wieder als Trainer der rumänischen Nationalmannschaft im Amt. Selbst im hohen Alter blieb Lucescu damit im Spitzenfußball aktiv und übernahm weiter Verantwortung auf internationaler Ebene.
Der Tod von Mircea Lucescu ist deshalb nicht nur für Rumänien ein schwerer Verlust. Auch in der Türkei wird sein Name mit Titeln, Disziplin, Erfahrung und großen Erfolgen verbunden bleiben. Seine Arbeit bei Galatasaray, Besiktas und der Nationalmannschaft verschaffte ihm im türkischen Fußball einen besonderen Platz.
Mit seinem Tod endet die Lebensgeschichte eines Trainers, der über Jahrzehnte auf höchstem Niveau arbeitete, große Mannschaften formte und in mehreren Ländern Geschichte schrieb. Für den türkischen Fußball bleibt Mircea Lucescu vor allem als Meistertrainer zweier großer Klubs und als früherer Nationalcoach in Erinnerung.
Ausgerechnet das WM-Playoff-Halbfinale zwischen Rumänien und der Türkei, dass die türkische Auswahl mit 1:0 gewann, war Lucescus letzter Auftritt als Trainer. Der türkische Verband sowie seine Ex-Vereine Galatasaray und Besiktas sowie ehemalige Spieler wieder heutige BJK-Trainer Sergen Yalcin veröffentlichten ihre Beileidsbekundungen über ihre Social-Media-Kanäle.









































