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·18 de junho de 2026
Fußball WM heute: Pressestimmen zum 4:1 der Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina

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·18 de junho de 2026

Schweiz – Bosnien-HerzegowinaB
Do 18.06. · 02:00 Uhr · MagentaTV
Lange sah es nach einem zähen Remis aus, dann zerlegte die Schweiz das Team von Bosnien-Herzegowina am 2. WM-Spieltag der Gruppe B mit 4:1. Bis zur 60. Minute stand es im SoFi Stadium von Inglewood, wo sonst die Los Angeles Rams und Chargers spielen, vor 70.026 Zuschauern noch torlos, ehe Murat Yakins Dreifachwechsel das Spiel in eine neue Richtung brach. Joker Johan Manzambi traf in der 74. und in der 90. Minute, dazwischen erhöhte Rubén Vargas (84.), Mahmic verkürzte in der Nachspielzeit auf 3:1, und Granit Xhaka stellte per Foulelfmeter den 4:1-Endstand her. Bosnien spielte nach der Roten Karte gegen Tarik Muharemovic (80., Notbremse) sowieso in Unterzahl. Wie alle Tore fielen und wie sich die Partie entwickelte, steht in unserem Ergebnis-Artikel zum Spiel, hier gibts die sortieren Pressestimmen der nationalen und internationalen Kollegen.
Die Schweizer Mannschaft bedankt sich nach dem 4:1 gegen Bosnien und Herzegowina bei den Fans im Stadion von Inglewood. Foto: Harry How/Getty Images
In der Heimat des Siegers drehte sich alles um die Einwechslungen. SRF Sport schrieb, Murat Yakin, der sich nach dem Startspiel noch selbst für seine Wechsel kritisiert hatte, habe diesmal sein goldenes Händchen bewiesen. Der Sender wertete den Sieg als Erlösung durch die Joker um Manzambi und sah in der Wende den Lohn für ein riskantes Eingreifen des Trainers.
20 Minuten formulierte es zugespitzt, gegen Katar habe Johan Manzambi nach seiner Einwechslung enttäuscht, gegen Bosnien aber mache er seinen Job als Joker sensationell. Das Boulevardblatt sah eine ideenlose erste Halbzeit, die erst der Dreifachwechsel drehte, und stellte Manzambis Wandlung vom Enttäuscher zum Matchwinner in den Mittelpunkt.
Slobodna Bosna gab Trainer Sergej Barbarez das Wort. Natürlich sei die Niederlage zu hoch, räumte er ein, doch in Unterzahl müsse man versuchen, einige Dinge zu kontrollieren. Das Blatt zeichnete einen Trainer, der die Höhe des Ergebnisses nicht schönredete, zugleich aber auf eine starke erste Stunde verwies und die individuelle Klasse der Schweizer als Grund für den späten Einbruch benannte.
Aus Deutschland fasste ZDFheute den Abend nüchtern zusammen, erst ideenlos, dann mit Wucht habe die Schweiz dem Druck dank Super-Joker Johan Manzambi standgehalten und Kurs auf die K.o.-Runde genommen. Der Sender ordnete den Doppelpack des Eingewechselten als entscheidenden Schub Richtung Sechzehntelfinale ein.
Den Blick von außen lieferte der englische Sender TNT Sports. Die Partie habe zu verpuffen gedroht, dann aber sei sie plötzlich mit echter Dramatik aufgebrochen, schrieb er und rechnete vor, dass allein in den letzten 16 Minuten samt Nachspielzeit fünf Tore und ein Platzverweis fielen. Ähnlich ordnete der Weltverband FIFA das Geschehen in seinem Turnierbericht ein. Nach einer vergessenswerten ersten Hälfte sei das Spiel nach der Pause zum Leben erwacht, hieß es dort, und Manzambi habe den Torreigen mit einem unhaltbaren Direktschuss eröffnet.
Über Länder und Lager hinweg deckt sich die Lesart in einem Punkt. Eine lange zähe, ja ideenlose erste Stunde kippte erst durch die Einwechslungen, und Johan Manzambi war die Figur des Abends. SRF Sport, 20 Minuten und ZDFheute rücken Yakins Wechsel und den Joker ins Zentrum, TNT Sports und FIFA betonen die geballte Dramatik der Schlussphase. Allein Slobodna Bosna setzt einen Gegenakzent und hält mit Barbarez fest, dass die erste Stunde in Unterzahl mehr hergab, als das 1:4 vermuten lässt.
Mit vier Punkten aus zwei Spielen führt die Schweiz die Gruppe B an, Bosnien-Herzegowina rangiert nach der Niederlage mit einem Zähler dahinter und braucht im letzten Spiel ein Erfolgserlebnis.
Beide Teams sind am 24. Juni wieder im Einsatz. Die Schweiz trifft auf Kanada, Bosnien-Herzegowina misst sich mit Qatar.







































