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·07 de abril de 2026
Geis nach Abstieg: "Haben es verdient, unten zu stehen"

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In große Trauer verfiel der 1. FC Schweinfurt nach dem besiegelten Abstieg am Dienstagabend zwar nicht, da sich der Gang zurück in die Regionalliga bereits über Wochen angedeutet hatte. Dennoch fand Kapitän Johannes Geis deutliche Worte. Derweil erwartet Trainer Jermaine Jones klare Aussagen, wenn es um seine Zukunft geht.
Mit dem Schlusspfiff beim 1:3 gegen Rot-Weiss Essen war es klar: das Abenteuer 3. Liga ist für die Schweinfurter nach nur einem Jahr schon vorbei. Allerdings brach keine große Trauer aus, denn der Abstieg hatte sich schon lange angebahnt. "Es war natürlich schon irgendwo absehbar. Aber es schmerzt brutal, weil es mir für unsere Fans leid tut, die uns die ganze Saison unterstützt haben", sagte Kapitän Johannes Geis bei "MagentaSport" und ergänzte: "Für uns als Mannschaft tut es mir nicht leid, weil wir es verdient haben, unten zu stehen. So ehrlich muss man das sagen."
Auch am Dienstagabend wurde wieder deutlich, warum der Tabellenletzte dort steht, wo er steht. "Das Spiel heute war wieder ein Spiegelbild. Individuelle Fehler, es war einfach zu wenig. Da tut es mir auch leid für Jermaine, der viel Energie reinsteckt in der Woche, und dann passiert sowas. Das ist einfach bitter und tut weh", beklagte Geis. Trainer Jones war die Frustration ebenfalls anzumerken: "Mich regt es auf, wie wir diese Spiele verlieren. Wir müssen klar in den Spiegel gucken und sagen: die Fehler, die wir machen, da wirst du nicht in der 3. Liga überleben." Zwar versuche der 44-Jährige alles, um diese Schwächen zu minimieren. "Aber wenn du einen Fehler abstellst und dann machte ihn ein anderer, dann reicht es nicht", konstatierte Jones.
Der ehrgeizige Trainer möchte die Niederlage so nicht stehen lassen. "Wir werden uns morgen intern zusammensetzen und darüber reden, weil wir zu viele Momente haben, wo ich sage: das geht so nicht." Seine persönliche Zukunft stellte er zunächst einmal hinten an. "Wir werden erstmal bis zum Ende der Saison durchziehen und dann darüber reden." Ob er den Neuaufbau in der Regionalliga mitgestalten wird, ließ er offen – sein Vertrag läuft nur bis zum Ende der Spielzeit. "Da gehört einiges dazu. Wir müssen uns zusammensetzen, schauen wie die Chancen sind, wie die Mannschaft aufgestellt wird für nächste Saison. Wenn alles passt, dann ja", erklärte Jones.
Geklärt werden muss auch, wie es mit wichtigen Spielern wie Kapitän Geis weitergeht. "Ich weiß es noch nicht. Ich bin hier langfristig hergekommen, aber es wurden noch keine Gespräche geführt", so der 33-Jährige. Es geht nun darum, die restlichen sechs Spiele anständig über die Bühne zu bringen. "Wir schauen, dass wir die Pflicht einfach erfüllen den anderen Mannschaften gegenüber, uns gegenüber. Da muss sich jeder einfach in den Spiegel schauen und das bestmögliche für sich herausziehen." Am Freitag geht es auswärts bei TSG Hoffenheim II weiter.









































