REAL TOTAL
·07 de maio de 2026
Getrieben von Wut: Valverde tut Kabinen-Zoff „von Herzen leid“

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Bei Valverde und Co. liegen die Nerven blank – Foto: Getty Images
MADRID. Jetzt spricht der erste Streithahn! Federico Valverde hat sich am Donnerstagabend ausführlich zu seinem heftigen Zwist mit Aurélien Tchoauméni geäußert. Die beiden Mittelfeldakteure waren bei den Trainingseinheiten am Mittwoch und am Donnerstag aneinandergeraten. Am Ende musste der Uruguayer in ein Krankenhaus gebracht werden, dort wurde ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert. Das kostet ihn mindestens einen Einsatz am Sonntag gegen den FC Barcelona, darüber hinaus läuft gegen beide ein Disziplinarverfahren.
Während eine Stellungnahme des Franzosen noch auf sich warten lässt, begann der Vizekapitän eine Story auf seinem Instagram-Kanal wie folgt: „Gestern hatte ich einen Vorfall mit einem Mitspieler infolge einer Szene im Training, bei der die Müdigkeit durch den Wettbewerb und die Frustration dazu führen, dass alles größer wirkt. In einer normalen Kabine können solche Dinge passieren und werden unter uns geregelt, ohne an die Öffentlichkeit zu gelangen. Offensichtlich gibt es hier jemanden im Hintergrund, der die Geschichte schnell verbreitet, und zusammen mit einer titellosen Saison, in der Madrid immer im Fokus steht, wird alles aufgebauscht.“
Am Donnerstag sei es dann „erneut zu einer Meinungsverschiedenheit“ gekommen. „Während der Diskussion bin ich versehentlich gegen einen Tisch gestoßen und habe mir dabei eine kleine Platzwunde an der Stirn zugezogen, weshalb ich vorsorglich ins Krankenhaus musste. Mein Mitspieler hat mich zu keinem Zeitpunkt geschlagen, und ich ihn ebenfalls nicht – auch wenn es für manche vielleicht einfacher ist zu glauben, wir hätten uns geprügelt oder es sei absichtlich passiert. So war es nicht. Es tut mir leid, dass meine Wut über die Situation und meine Frustration darüber, dass einige von uns am Ende der Saison mit den letzten Kräften kämpfen, mich an den Punkt gebracht haben, mit einem Mitspieler so heftig zu diskutieren“, so der 27-Jährige.
Weiter schrieb er: „Es tut mir leid. Es tut mir von Herzen leid, weil mich die Situation schmerzt und mir der Moment weh tut, den wir gerade erleben. Real Madrid ist eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben und darf nicht beschädigt werden. Das Ergebnis ist eine Ansammlung von Dingen, die letztlich in einer sinnlosen Auseinandersetzung enden und meinem Image schaden. Man erfindet, verleumdet und schmückt einen Unfall weiter aus, der so nicht passiert ist. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Reibungen, die außerhalb des Spielfelds entstehen können, innerhalb des Stadions verschwinden. Und wenn ich den Verein verteidigen muss, werde ich immer der Erste sein.“
Das Statement von Valverde bei Instagram
Und: „Ich wollte mich bis zum Saisonende eigentlich nicht äußern. Wir sind aus der Champions League ausgeschieden und ich habe meinen Ärger und meine Wut heruntergeschluckt. Wir haben erneut ein Jahr vergeudet und ich war nicht dafür gemacht, in sozialen Netzwerken etwas zu veröffentlichen, wenn ich meine Energie einzig und allein auf den Platz richten sollte. Dennoch fühle ich, dass ich es tun muss. Ich bin derjenige, den das alles am meisten belastet und traurig macht – besonders, weil ich das nächste Spiel aufgrund medizinischer Entscheidungen verpassen werde. Denn ich habe immer bis zum Ende gespielt, bis zu den letzten Konsequenzen, und es schmerzt mich, dass ich das diesmal nicht tun kann. Ich stehe dem Verein und meinen Mitspielern zur Verfügung, um bei jeder Entscheidung mitzuhelfen, die sie für notwendig halten. Danke.“
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