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·22 de janeiro de 2026
Gladbach will permanenten Deal: Was Hoffenheim für Tabakovic fordert

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Haris Tabakovic gehört zu den besten Transfers der laufenden Bundesliga-Spielzeit. Daher will Borussia Mönchengladbach die Zusammenarbeit langfristig ausweiten.
Aktuell ist der Angreifer nämlich nur ausgeliehen von der TSG Hoffenheim, wo er sich nicht etablieren konnte. Der vormalige Gladbacher Sportdirektor Roland Virkus holte ihn als Ersatz für den verletzungsbedingt ausfallenden Tim Kleindienst. Tabakovic wurde anfangs kritisch beäugt, überzeugte aber nach dem Trainerwechsel hin zu Eugen Polanski auf ganzer Linie und erzielte bereits neun Saisontore.
Nun arbeitet die Borussia an einer festen Verpflichtung. Wie Bild erfuhr, gestaltet sich diese kompliziert. Denn Hoffenheim, das schon im Sommer äußerte zukünftig nicht mehr mit Tabakovic zu planen, fordere eine Ablöse von fünf Millionen Euro. Jene Summe überwies die TSG zuvor an Hertha BSC, um den seinerzeitigen Zweitliga-Torschützenkönig loszueisen – und ist für die Fohlen aktuell nicht darstellbar.
Wichtige Einnahmen könnte möglicherweise ein Abgang von Tomas Cvancara bringen, den es einem verkorksten Halbjahr bei Antalyaspor zu Celtic zieht. Der schottische Traditionsklub erhält zur neuen Spielzeit eine Kaufoption, deren Höhe allerdings nicht bekannt ist. Geld muss Borussia Mönchengladbach allerdings auch für die Bindung von Leihspieler Yannick Engelhardt aufbringen. Dieser soll bis zu fünf Millionen Euro kosten.

Foto: Getty Images
Darüber hinaus wollen die Verantwortlichen um Virkus-Nachfolger Rouven Schröder, die weitere Entwicklung von Kleindienst abwarten, der im Klub die Rolle als Stürmer Nummer eins inne hat und nach einem erneuten Eingriff am Knie noch im Januar wieder eingreifen soll. Zudem müsse abgewogen werden, ob Tabakovic – aktueller Viertplazierter der Bundesliga-Torschützenliste – mehr als eine verlässliche Soforthilfe sei. Einen hohen Weiterverkaufswert, auf den Borussia Mönchengladbach bei seiner Kaderzusammenstellung wieder vermehrt blickt, wird er angesichts seines Alters von 31 Jahren nicht mehr erreichen.







































