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·02 de abril de 2026
Hamit Altintop packt aus: Besiktas-Vorwürfe, Semih Kilicsoy-Debatte und klare Worte zu Montella

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Hamit Altintop hat mit deutlichen Aussagen zur Situation rund um Semih Kilicsoy, Besiktas und Vincenzo Montella für Aufmerksamkeit gesorgt. Der ehemalige Verantwortliche des türkischen Fußballverbandes sprach in einer Sendung bei A Spor über interne Spannungen, mediale Dynamiken und seine Sicht auf zentrale Entscheidungen im türkischen Fußball.
Besonders im Fokus stand die Diskussion um Semih Kilicsoy. Altintop schilderte den Ablauf aus seiner Sicht klar: „Semih Kilicsoy wurde mit 18 Jahren in die A-Nationalmannschaft berufen. Einige Tage später wurde er wie geplant in die U21-Nationalmannschaft geschickt.“
Gleichzeitig wies er Vorwürfe zurück, es habe Probleme oder Drucksituationen gegeben. „Einige Verantwortliche von Besiktas haben behauptet, es habe Probleme gegeben oder sogar, dass Druck aufgebaut wurde.“ Altintop stellte jedoch klar, dass diese Darstellung nicht der Realität entspreche und eine Geschichte entstanden sei, die es so nicht gegeben habe.
Er führte weiter aus: „Zwei Jahre später hat Semih Kilicsoy selbst erklärt, dass das nicht der Fall war.“ Daraus leitete er eine deutliche Kritik ab und sprach von einem Verlust von zwei Jahren, der unnötig entstanden sei und auch Einfluss auf das Umfeld gehabt habe.
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Hamit Altintop deutete an, dass hinter der damaligen Diskussion andere Motive gestanden haben könnten. „War es wirklich ein Thema rund um Semih Kilicsoy oder ging es darum, dass einige Verantwortliche sich selbst in den Vordergrund stellen wollten?“ Mit dieser Frage stellte er die gesamte Debatte grundsätzlich infrage.
Indirekt wird deutlich, dass Altintop die Rolle von Medien und Vereinsverantwortlichen kritisch sieht. Aus seiner Sicht entstand ein Narrativ, das weder sportlich notwendig war noch dem Spieler oder der Nationalmannschaft geholfen hat.
Auch zur Trainerentscheidung äußerte sich Hamit Altintop ausführlich. Er erklärte, dass bei der Auswahl zwischen Abdullah Avci und Vincenzo Montella letztlich eine bewusste Entscheidung für den Italiener getroffen wurde.
„Wir haben uns für Montella entschieden, weil wir wussten, dass er nicht unter dem Druck von Medien oder Fans stehen würde.“ Darüber hinaus betonte er: „Er würde nicht emotional reagieren und sich nicht von äußeren Einflüssen leiten lassen.“ Diese Eigenschaften seien entscheidend gewesen für die Wahl.
Damit wird deutlich, dass die Entscheidung nicht nur sportlich, sondern auch strategisch getroffen wurde. Stabilität, Ruhe und Unabhängigkeit von äußeren Einflüssen standen im Vordergrund.
Ein weiterer Punkt seiner Aussagen bezog sich auf das Spiel auf den Färöer-Inseln. Altintop erinnerte sich an ein Interview unter extremen Bedingungen und verteidigte dessen Inhalt.
„Ich habe ein Interview gegeben, dessen Inhalt sehr korrekt war, auch wenn meine Körpersprache nicht optimal war.“ Er ergänzte: „Bei minus fünf Grad und starkem Wind habe ich betont, dass Medien oft Geschichten über Einzelpersonen oder Gruppen konstruieren.“
Damit unterstrich er erneut seine Kritik an medialen Mechanismen und deren Einfluss auf die Wahrnehmung von Spielern und Verantwortlichen.
Zum Abschluss sprach Hamit Altintop auch über seine persönliche Situation. Er erklärte, dass er in den vergangenen Jahren mehrere Vereine beraten habe, daraus jedoch bestimmte Schlüsse gezogen habe.
„Ich habe bis vor einem Jahr vier bis fünf Vereine beraten. Mir wurde klar, dass Vereine eine Person wie mich nicht nutzen wollen.“ Gleichzeitig ließ er offen, ob er künftig noch eine Rolle im türkischen Fußball einnehmen wird.
Dennoch betonte er seine grundsätzliche Haltung: „Ich habe bei Bayern München und Real Madrid gespielt und die Türkei vertreten. Ich werde immer versuchen, den Fußball und mein Land bestmöglich zu repräsentieren.“ Damit machte er deutlich, dass seine Verbindung zum Fußball weiterhin besteht – auch wenn seine Rolle sich verändern könnte.









































