Hansa schlägt Essen – VfL vorerst an der Tabellenspitze | OneFootball

Hansa schlägt Essen – VfL vorerst an der Tabellenspitze | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga3-online.de

liga3-online.de

·28 de fevereiro de 2026

Hansa schlägt Essen – VfL vorerst an der Tabellenspitze

Imagem do artigo:Hansa schlägt Essen – VfL vorerst an der Tabellenspitze

Nach vier sieglosen Partien in Folge konnte Hansa Rostock mit 3:2 gegen Rot-Weiss Essen wieder drei Punkte einfahren. Auch der VfL Osnabrück schnappte sich durch ein 3:1 in Aue einen wichtigen Sieg und übernimmt damit vorläufig die Tabellenführung. Währenddessen sicherte sich Wehen Wiesbaden durch ein Last-Minute-Tor einen 2:1-Erfolg gegen den FC Ingolstadt. Jahn Regensburg und der SSV Ulm trennten sich hingegen 1:1, Viktoria Köln bezwang den VfB Stuttgart II mit 2:0. 

Rostock 3:2 Essen: Elfmeter-Festival entscheidet Partie

Zu Beginn war es RWE, welches das Spiel an sich reißen wollte und Hansa-Keeper Uphoff durch Müsel zum ersten Mal prüfte (4.). Die Partie verflachte jedoch schnell, nur ein Schuss von Carstens sorgte auf der Gegenseite für etwas Gefahr, die Kugel flog aber am Kasten vorbei (13.). Es dauerte im Anschluss eine Weile, bis die Mannschaften wieder durch Offensiv-Aktionen auf sich aufmerksam machten. In der 28. Minute startete Carstens das Chancen-Festival mit einem Schuss, den Rios Alonso entscheidend abblockte. Hansa hielt den Druck aufrecht und probierte es kurz darauf durch Voglsammer mit einem Kopfball, den Wienand stark parierte (32.). RWE wollte sich aber nicht hinten rein drücken lassen und schaltete pfeilschnell nach vorne. Abiamas Schuss aus 20 Metern rauschte nur denkbar knapp am Tor von Uphoff vorbei (33.). Auch wenn es danach wie ein Unentschieden zur Pause aussah, landete der Ball doch im Kasten der Essener. Eine Hereingabe von Krauß konnte Schultz nur ins eigene Tor grätschen (41.).


Vídeos OneFootball


Die Partie nahm nach Wiederanpfiff direkt wieder Fahrt auf, Uphoff lenkte einen ersten Volley-Schuss von Janssen über die Latte (52.). Auch auf der Gegenseite wurde es gefährlich, weil Wienand einen Fehlpass in die Füße von Dirkner spielte, der sich aber gegen den Abschluss und somit falsch entschied (54.). Kurz darauf verpasste Hansa erneut, diesmal zeigte sich Wienand von seiner besseren Seite und rettete im letzten Moment gegen Krauß (56.). Das wilde Spiel des RWE-Keepers ging in der 61. Minute direkt weiter, weil dieser ohne Not aus seinem Kasten kam, die Kugel verpasste und Voglsammer zu viel Platz bot, welcher aus 30 Metern mit einem Lupfer in die Maschen zielte. Der direkte Gegenschlag erfolgte allerdings direkt. Zunächst scheiterte Abiama zwar an Uphoff, aber der Ball prallte direkt am RWE-Spieler ab und von dort ins Tor (63.). In der Folge waren es aber weiterhin die Hausherren, welche auf den nächsten Treffer drückten. Doch erst wartete Krauß zu lange mit dem Abschluss (68.), dann konnte Wienand dessen Schuss am Tor vorbei lenken (79.). Unerwartet gab es anschließend einen Elfmeter für RWE, weil Cuber Potocnik gegen Gürleyen zu Fall ging. Rios Alonso trat an und verwandelte sicher. In der verrückten Schlussphase zeigte der Schiedsrichter wenig später auch im RWE-Strafraum auf den Punkt, weil Kostka den Ball mit der Hand spielte. Auch hier blieb Holten cool und brachte die Kogge wieder in Führung (85.). Dies stellte sich auch als Schlusspunkt einer spektakulären Partie raus. Durch den ersten Sieg nach vier Partien zieht Hansa in der Tabelle an RWE vorbei und ist nun Sechster. RWE rutscht durch die zweite Pleite in Folge auf Platz 7 ab.

Aue 1:3 Osnabrück: VfL vorläufig an der Spitze

Der Favoritenrolle wollten die Osnabrücker gerecht werden und setzten die Hausherren früh unter Druck. Eine erste gute Chance durch Christensen landete aber in den Armen von Männel (4.). Dennoch wollte sich das Erzgebirge nicht verstecken, Fallmanns Volleyabnahme landete auf dem Tordach (6.). Obwohl sich die Gastgeber in der Folge etwas befreien konnten, verschätzten sich Malone und Zobel bei einem hohen Ball, von dem Badjie profitierte. Dieser umkurvte Männel und schob zur Führung ein (17.). Nur wenige Minuten später hatte Bär die große Möglichkeit auf den Ausgleich, aber Jonsson fischte den Ball aus dem Winkel (19.). Etwas Aufregung gab es in der 27. Minute, als die Gäste einen Elfmeter für sich beanspruchen wollten, weil Fallmann die Kugel mit dem Arm stoppte, aber die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Obwohl der VfL in der Folge die Führung mit in die Halbzeit nehmen wollte, kombinierten sich die Auer in der 42. Minute stark in den Strafraum, wo Günther-Schmidt erfolgreich vollendete, weswegen zur Pause alles wieder bei Null stand.

Der offene Schlagabtausch ging in der zweiten Hälfte munter weiter: Erst prüfte Ehlers den Osnabrücker Keeper in der 46. Minute, dann wurde ein Schuss von Christensen auf der Gegenseite von Fallmann geblockt (49.). Trotz einer munteren Partie, dauerte es eine Weile bis zur nächsten Chance, die sich nur ergab, weil Jonsson einen Pass in die Füße von Stefaniak spielte. Die Distanz war allerdings zu groß für den Aue-Spieler, sodass die Kugel wieder zurück zu Jonsson flog (66.). Trotz des guten Auftritts der Hausherren gab es in der 73. Minute den nächsten Rückschlag. Eine Flanke von Kehl landete beim eingewechselten Lesueur, der die Kugel ungedeckt über die Torlinie und zur erneuten VfL-Führung setzte (73.). Nur drei Minuten später sorgte Meißner für die endgültige Entscheidung, weil Lesueur mit dem Ball davon rannte, in den Strafraum spielte und der Osnabrücker Stürmer die Coolness bewahrte (76.). Danach passierte nichts mehr, die Osnabrücker durften sich über den zweiten Sieg in Folge und die vorläufige Tabellenführung freuen. Aue hingegen wartet weiter auf den ersten Sieg der Rückrunde und bleibt mit vier Punkten Rückstand unter dem Strich.

Regensburg 1:1 Ulm: Jahn betreibt Chancenwucher

Im Abstiegskampf konnte der Jahn zuletzt wichtige Punkte sammeln, dafür blieb die Punkteausbeute bei den Spatzen mager, weil es in den letzten drei Partien keinen Sieg zu feiern gab. Die Misere ging für die Gäste früh weiter, denn nach nur sieben Minuten spielte Seegert einen fatalen Fehlpass, welcher letztendlich bei Kühlwetter landete. Dieser ließ sich die perfekte Hereingabe von Oliveira nicht nehmen und köpfte die Kugel ins Tor. Wenig später hatte der Regensburger Offensiv-Mann die nächste Gelegenheit, doch diesmal prallte der Ball vom Außenpfosten weg (15.). Die Hausherren ließen nicht ab. Hottmann konnte in der 27. Minute eine Hereingabe von Eichinger nicht vollenden, nur Sekunden später probierte es Eichinger selbst, aber auch hier war der Winkel letztendlich zu spitz (28.). Das 2:0 war eigentlich nur eine Frage der Zeit, weil Kühlwetter in der 41. Minute eine weitere Top-Gelegenheit liegen ließ, doch der Treffer fiel auf der Gegenseite. Sekunden vor dem Halbzeit-Pfiff landete eine Freistoß-Flanke in den Füßen von Chessa, welcher die Kugel aus dem Stand in den Winkel schweißte und somit den unverhofften Ausgleich erzielte (45.+2).

Der Ausgleich beflügelte die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte. Der Jahn konnte kaum noch dieselbe Angriffslust versprühen, wie noch in den ersten 45 Minuten. Der SSV Ulm machte einen deutlich besseren Eindruck, doch dieser schwindete wieder, nachdem Fein in der 63. Minute aus der Distanz abzog und nur knapp die erneute Führung verpasste. Danach übernahmen die Hausherren wieder die offensive Kontrolle. Posselt hatte ebenfalls die Möglichkeit auf 2:1 zu stellen, aber Schmitt glänzte mit einem schnellen Reflex und hielt den Kasten sauber (66.). Auch die Verteidiger waren gefordert, in der 69. Minute ging Beckhoff an Schmitt vorbei und scheiterte letztendlich aus spitzem Winkel an Mazagg, der auf der Linie klärte. Immer wieder sorgten Eichinger und Beckhoff für Gefahr, so auch in der 73. Minute, doch auch hier war Schmitt wieder zur Stelle. Beinahe entschieden die Gäste die Partie in der Nachspielzeit, allerdings rettete der Querbalken, weswegen sich der Jahn trotz des eigenen Chancenwuchers nicht beschweren konnte. Für die Ulmer eine bittere Angelegenheit, da sie den Abstand auf das rettende Ufer durch das vierte sieglose Spiel in Folge kaum verringern können, der Jahn hingegen kann den Abstand auf die Abstiegsränge um einen Zähler vergrößern.

Wiesbaden 1:1 Ingolstadt: SVWW siegt durch ganz späten Treffer

Zunächst waren es aber die Hausherren, welche über mehr Ballkontrolle verfügten und den Gästen wenig Räume boten. Dennoch wurde es in der 15. Minute gefährlich, als Costly nach innen ziehen wollte und durch eine Grätsche von Hübner gestört wurde. Nach innen zog auch Schleimer in der 31. Minute auf der Gegenseite, in diesem Fall mit mehr Zielstrebigkeit. Der Abschluss vom Strafraumeck aus, landete unhaltbar im oberen Torwinkel (31.). Die Ingolstädter zeigten sich ein wenig beeindruckt von dem unerwarteten Rückstand und hatten wenig später Glück, als die Kugel in ihrem Strafraum hin und her flipperte, aber durch eine Parade von Eisele nicht im eigenen Kasten landete (38.). Dennoch gab es kurz vor der Halbzeit die Gelegenheit für die Gäste auf den Ausgleich, der letztendlich nicht fiel, weil Costlys Abnahme nur am Querbalken abprallte (41.).

Wehen ließ sich von dem knappen Vorsprung nicht einschüchtern oder nervös machen und übernahm wieder die Ballkontrolle. In der 58. Minute passierte Carlsen dann etwas Dummes. Weil dieser nicht zufrieden mit dem harten Einsteigen seines Gegenspielers war, trat Carlsen noch einmal nach und wurde dafür mit Rot vom Feld gestellt, was bedeutete, dass der FCI zu zehnt weiterspielen musste. Dennoch geschah wenig in der Partie, auch weil die Hausherren nicht das volle Risiko eingingen, was sie aufgrund der Führung auch nicht tun mussten. In der 75. Minute versuchte es Mockenhaupt mal, doch sein satter Flachschuss rauschte haarscharf am Tor vorbei. Dies rächte sich wenig später, denn Agrafiotis rutschte im Spielaufbau aus und verlor den Ball an den Gegner. Plath leitete den Angriff ein, bekam den Ball dann von Drakulic selber vorgelegt und vollendete aus spitzem Winkel mit einem flachen Schuss in die rechte Ecke (85.). Dennoch hatten die Hausherren noch Kraft im Tank. In der fünften Minute der Nachspielzeit nahm Gözüsirin das Schicksal in die eigene Hand und traf mit der allerletzten Möglichkeit. Dadurch schnappt sich der SVWW weitere wichtige Zähler, rückt in der Tabelle wieder auf Platz 5 vor und liegt nur noch zwei Zähler hinter dem Relegationsrang. Der FCI hingegen kassierte die erste Pleite seit sieben Spielen und rutscht auf Platz 10 ab.

Köln 2:0 Stuttgart II: Viktoria springt auf den neunten Rang

Beide Mannschaften waren am vergangenen Wochenende erfolgreich und konnten sich somit im Tabellen-Mittelfeld festsetzen. Den ersten Aufreger in der Partie gab es in der 13. Minute, als Sankoh zum Einschuss bereit stand, aber seine Beine nicht schnell genug sortiert bekam, weswegen Schulz die Situation bereinigte. Das Spiel war dennoch komplett offen, auch weil die Viktoria mitspielte. Ein Steckpass von Wolf landete in den Beinen von Zank, der den Ball allerdings nicht richtig kontrollieren konnte, andererseits wäre es deutlich gefährlicher geworden (29.). In der Folge passierte wenig, weil beide Mannschaften auf die eigene Defensive fokussiert waren. Kurz vor der Halbzeit kam Sankoh zwar nach Abspiel von Darvich wieder zu einem Abschluss, doch sein Lupfer landete über dem Kasten.

Auch nach der Pause dauerte es eine Weile, bis sich weitere Chancen ergaben. Die erste dicke Gelegenheit in Hälfte Zwei resultierte aber direkt in einem Treffer. In der 62. Minute übernahm Sponsel das Leder schloss direkt zur Führung ab. Die Stuttgarter konnten dem wenig entgegensetzen und probierten es wenig später durch Ouro-Tagba, dessen Abschluss aus knapp 16 Metern aber zu harmlos war. In der 84. Minute machte die Viktoria dann den Deckel drauf, als Zank einen Ball auf Sachse verlängerte, welcher den Ball einmal aufspringen ließ und ohne Chance für Hellstern ins untere rechte Eck verwertete. Beinahe erzielte Velasco in der 90. Minute noch das 3:0, doch diesmal landete die Kugel nur am Außennetz. Dennoch reichte es gegen sehr harmlose Stuttgarter für drei Zähler, die die Kölner auf den 9. Rang springen lässt, während der VfB II auf dem 12. Platz stecken bleibt.

Saiba mais sobre o veículo