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·20 de fevereiro de 2026
„Heilloser Populismus“: Berater schießt gegen Hoeneß zurück

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·20 de fevereiro de 2026

Uli Hoeneß hat in einem Interview mit der BILD-Zeitung gegen das Verhalten einiger Spielerberater geschossen. Er bemängelte dabei das Vorgehen, immer wieder Spieler dazu zu bringen, bis in das letzte Vertragsjahr zu warten, ehe Verhandlungen aufgenommen werden.
Nicht nur das. Man werde sich „nicht mehr gefallen lassen, dass Berater allein bestimmen, wie es läuft. Ihr Beitrag steht zunehmend in keinem Verhältnis mehr zur Honorierung, die aufgerufen und am Ende auch oft gezahlt wird“, sagte Hoeneß. Und in Zukunft wolle man auch häufiger mal „Nein“ sagen, wenn horrende Forderungen aufgerufen wurden.
Auch Matthias Sammer äußerte sich kürzlich und forderte sogar die Abschaffung von Beratern. Diese Aussage sorgte ebenfalls für ordentlich Zündstoff.
Jörg Neblung, unter anderem als Berater von Stefan Ortega tätig, hat nun dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern Paroli geboten. „Die Bayern werden immer zornig, wenn sie ihren Willen nicht kriegen. Es wird ja regelmäßig auf die Berater geschimpft. Upamecano kriegt in diesem Fall aber gefühlt nichts ab, obwohl er letztendlich die Entscheidung trifft. Das ist das Lächerliche. Wir haben keine Prokura“, sagte Neblung der Deutschen Presse-Agentur.

Foto: Getty Images
Neblung legte noch einmal nach: „Es ist immer der Spieler, der entscheidet, und die Vereine versuchen darüber hinaus auch immer wieder den Keil zwischen dem Spieler und den Agenten zu treiben.“
Der Berater konterte zudem, dass Agenten ihre Existenzberechtigung hätten, weil Vereine in erster Linie ihrer eigenen Agenda folgten. „Es gibt einen Markt für jeden Spieler und diesen Markt bespielen Vereine und Berater. Wir zeigen dem Spieler auf, welche Alternativen es gibt“, sagte Neblung. Die Aussagen von Hoeneß, aber auch Sammer empfindet Neblung als „platt“ und „heillosen Populismus“.









































