Hertha BSC kürzt Kaderkosten: Profi-Etat sinkt um 25 Prozent | OneFootball

Hertha BSC kürzt Kaderkosten: Profi-Etat sinkt um 25 Prozent | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: BSC-News

BSC-News

·21 de maio de 2026

Hertha BSC kürzt Kaderkosten: Profi-Etat sinkt um 25 Prozent

Imagem do artigo:Hertha BSC kürzt Kaderkosten: Profi-Etat sinkt um 25 Prozent

Hertha BSC muss sparen: Profi-Etat schrumpft offenbar um 25 Prozent

Hertha BSC steht nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg vor dem nächsten harten Umbruch. Der Profikader soll deutlich günstiger werden. Laut Berliner Kurier soll der Gehaltsetat von rund 30 Millionen Euro auf etwa 22,5 Millionen Euro sinken. Das entspricht einer Kürzung um 25 Prozent.

Hertha BSC dreht am Sparkurs

Imagem do artigo:Hertha BSC kürzt Kaderkosten: Profi-Etat sinkt um 25 Prozent

Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images


Vídeos OneFootball


Bei Hertha BSC sind die fetten Jahre endgültig vorbei. Nach dem erneut verpassten Aufstieg geht der Hauptstadtklub in seine vierte Zweitliga-Saison in Folge. Sportlich ist das bitter genug, finanziell verschärft sich die Lage dadurch weiter.

Schon bei der Mitgliederversammlung hatte Geschäftsführer Dr. Peter Görlich einen klaren Kaderumbruch und eine Anpassung der Kostenstruktur angekündigt. Nun wird deutlicher, wie hart dieser Sparkurs tatsächlich ausfallen soll. Der Profi-Etat soll nach Informationen des Berliner Kurier um ein Viertel reduziert werden. Statt rund 30 Millionen Euro Gehaltskosten für den Profikader sollen künftig nur noch etwa 22,5 Millionen Euro eingeplant sein.

Für Hertha bedeutet das: Der Kader muss kleiner, günstiger und wohl auch deutlich jünger werden.

Erste Abgänge sind bereits fix

Ein erster Schritt ist bereits erfolgt. Hertha BSC hat offiziell bestätigt, dass die Verträge von John Anthony Brooks, Diego Demme und Jeremy Dudziak auslaufen. Auch Toni Leistner und Tim Hoffmann verlassen den Verein zum Saisonende.

Damit verliert Hertha gleich mehrere erfahrene Profis. Besonders in der Defensive wird der Umbruch sichtbar. Leistner, Brooks und Hoffmann standen alle für Erfahrung, Physis und Führungsanspruch. Gleichzeitig dürften durch diese Abgänge auch Gehaltskosten eingespart werden.

Doch klar ist auch: Diese Einsparungen allein werden nicht reichen.

Topverdiener könnten zum Thema werden

Imagem do artigo:Hertha BSC kürzt Kaderkosten: Profi-Etat sinkt um 25 Prozent

Herthas Streit mit Hauptsponsor – Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Um den Etat wirklich um 25 Prozent zu senken, muss Hertha wohl weitere Entscheidungen treffen. Neben möglichen Verkäufen von Kennet Eichhorn und Tjark Ernst gelten auch Spieler wie Fabian Reese, Michael Cuisance, Linus Gechter, Marton Dardai und Marten Winkler als mögliche Verkaufskandidaten.

Gerade bei Spielern mit sportlichem Wert und Marktwert entsteht für Hertha ein schwieriges Spannungsfeld. Einerseits braucht der Klub Transfereinnahmen und niedrigere Gehaltskosten. Andererseits darf der Kader nicht so stark geschwächt werden, dass die nächste Saison schon vor dem Start zur Übergangssaison wird.

Görlich betonte laut Berliner Kurier zwar, dass es keinen Ausverkauf geben solle. Trotzdem dürfte Hertha bei passenden Angeboten genau abwägen müssen.

Neue Spieler wohl nur günstig oder per Leihe

Auch bei möglichen Zugängen wird Hertha den Gürtel enger schnallen müssen. Sportdirektor Benjamin Weber soll laut Berliner Kurier vor allem Leihmodelle und ablösefreie Spieler im Blick haben.

Das verändert die Kaderplanung deutlich. Hertha kann nicht einfach früh auf dem Transfermarkt zuschlagen, sondern muss erst verkaufen, Gehälter freimachen und dann gezielt reagieren. Für die sportliche Leitung wird der Sommer damit zur komplizierten Rechenaufgabe.

Passende Spieler müssen bezahlbar sein, ins neue Kaderprofil passen und im Idealfall sofort helfen. Gleichzeitig soll der Verein weiter auf eigene Talente und den sogenannten Berliner Weg setzen.

Kann Hertha trotz Sparkurs oben angreifen?

Die große Frage bleibt: Wie konkurrenzfähig kann Hertha BSC mit einem deutlich kleineren Etat sein?

Der Aufstieg wurde in der vergangenen Saison erneut verpasst. Nach der enttäuschenden Spielzeit und der klaren Niederlage in Bielefeld steht der Klub ohnehin unter Druck. Auch die Analyse der sportlichen Führung läuft unter verschärften Bedingungen. Laut Welt bleibt Hertha finanziell gefordert und muss wohl erst Transfererlöse erzielen, bevor neue Spieler verpflichtet werden können.

Ein kleinerer Kader, weniger Gehaltsspielraum und mögliche Abgänge von Leistungsträgern machen die Aufgabe nicht einfacher. Gleichzeitig kann der Sparkurs auch eine Chance sein: weniger Namen, mehr Struktur, mehr klare Rollen und mehr Raum für junge Spieler.

Ob das reicht, um in der 2. Bundesliga wieder ernsthaft oben anzugreifen, wird sich erst im Laufe des Sommers zeigen.

Was meint ihr: Kann Hertha BSC mit einem deutlich kleineren Profi-Etat trotzdem um den Aufstieg mitspielen?

📲 Instagram: @bscnews1892

📷 Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images und Christof Koepsel/Getty Images

Saiba mais sobre o veículo