Hildmann im Interview: "Würde mir wieder fünf Jahre wünschen" | OneFootball

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·11 de abril de 2026

Hildmann im Interview: "Würde mir wieder fünf Jahre wünschen"

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Mit Sascha Hildmann hat der SSV Jahn Regensburg seit Ende März einen neuen Cheftrainer. Der einstige Erfolgscoach von Preußen Münster startete mit einem Sieg und einer Niederlage in seine Amtszeit. Mit liga3-online.de spricht Hildmann über seine ersten Tage und Partien beim SSV Jahn, sein zurückliegendes Jahr ohne Trainerjob, Ziele für die restlichen Saisonwochen und die kommende Begegnung beim TSV 1860 München am Sonntagabend.

"Hier können wir gemeinsam etwas entwickeln"

liga3-online: Zwei Spiele, drei Punkte – auf das 1:3 beim VfB Stuttgart II folgte ein 1:0 gegen Erzgebirge Aue. Wie fällt Ihr Fazit nach den ersten beiden Begegnungen aus, Herr Hildmann?


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Sascha Hildmann:  In den ersten Tagen war es erst einmal wichtig, mir einen Eindruck von der Mannschaft zu verschaffen. Vor dem Stuttgart-Spiel hatte ich gerade einmal drei Trainingseinheiten mit dem Team. Insgesamt war sicherlich noch Luft nach oben. Auch vor dem Spiel gegen Aue konnten wir nur wenige Tage zusammenarbeiten. Wir haben uns schon teilweise verbessert gezeigt, aber wir müssen gerade im Spiel mit dem Ball – als Beispiel – noch mehr Lösungsmöglichkeiten finden.

Was lief bereits gut – und woran ist in den nächsten Wochen zu arbeiten? Geben Sie uns einen Einblick in die ersten Schlüsse, die Sie gezogen haben.

Die defensiven Abläufe, das Gegenpressing und auch die Arbeit gegen den Ball haben bereits gut funktioniert, darauf können wir aufbauen. Wir haben eine sehr fleißige Mannschaft mit einer starken Mentalität, das hat man gegen Aue bis zum Schluss gesehen. Aber es gibt natürlich auch einige Felder, wo wir uns verbessern müssen. Aktuell gilt es vor allem, unser Positionsspiel in der Offensive zu optimieren.

Zuvor waren Sie rund ein Jahr ohne Verein. Wie haben Sie die Zeit genutzt – und wie sehr haben Sie die Trainerarbeit vermisst?

Im ersten halben Jahr habe ich versucht, etwas runterzukommen, Urlaub zu machen und viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Danach war ich in einigen Stadien unterwegs und habe mir viele Spiele der 2. und 3. Liga angesehen. Zu Beginn des neuen Jahres, spätestens ab Februar, hat es dann aber schon wieder gekribbelt und ich wollte unbedingt wieder als Trainer arbeiten.

Jetzt also die neue Herausforderung in Regensburg. Was hat Sie schlussendlich davon überzeugt, sie anzunehmen?

Ein Hauptgrund waren die Gespräche mit den Verantwortlichen des SSV Jahn, allen voran Alexander Schmalhofer, der sich sehr um mich bemüht hat. Außerdem geben die gesamten Strukturen des Vereins nach außen hin ein hervorragendes Bild ab: viel Ruhe, ein gesundes Umfeld und top Trainingsmöglichkeiten mit einer hervorragenden Infrastruktur. Hier können wir gemeinsam etwas entwickeln.

Bei Ihrem letzten Verein Preußen Münster entwickelte sich unter Ihrer Regie eine fünfjährige Ära – inklusive Aufstiegen in die 3. Liga und in die 2. Bundesliga. Haben Sie nun Ähnliches in Regensburg vor?

Ich würde es mir wünschen, wenn ich auch hier in Regensburg fünf Jahre verbringen darf. Dann weiß ich am Ende, dass wir eine sehr erfolgreiche und gute Arbeit geleistet haben.

"Das sind sicher super Voraussetzungen"

Mit welchen Zielen sind Sie allgemein in Ihre Amtszeit beim SSV Jahn gestartet?

Zunächst geht es darum, mir weiterhin einen genauen Eindruck vom Team zu verschaffen, auch im Hinblick auf die neue Saison. In den verbleibenden sechs Spielen wollen wir so erfolgreich wie möglich sein und auch den Spielern viel Einsatzzeit geben, um uns für die kommende Saison bestmöglich vorzubereiten.

In dieser Saison ist die Faktenlage klar – es wird weder nach oben noch nach unten noch etwas passieren. Ist das für einen Trainer die perfekte Situation, um Klub, Team und Umfeld kennenzulernen?

Das sind sicher super Voraussetzungen. Trotzdem möchte ich betonen, dass wir diese sechs Spiele selbstverständlich so erfolgreich wie möglich gestalten wollen.

Worum geht es in den letzten Wochen noch – was nehmen Sie sich vor?

Mir geht es darum, jeden einzelnen Spieler in der Wettkampfpraxis genau zu sehen und kennenzulernen. Im Detail betrifft das das Spiel mit dem Ball, das Offensivspiel und ein mutigeres Positionsspiel in der Box. Hier müssen wir uns definitiv steigern.

Am Sonntagabend geht es zum TSV 1860 München, der zuletzt einige Punkte liegen gelassen hat. Was erwarten Sie für eine Partie – und wie wollen Sie dort bestehen?

1860 München hat eine physisch starke Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Für uns gilt es, dagegenzuhalten, die Zweikämpfe anzunehmen und gut gegen den Ball zu arbeiten. Wir wollen selbst Torgefahr ausstrahlen, um dort zu bestehen. Ich wünsche mir ein kontrolliertes Spiel und zusammen mit unseren Fans ein Erfolgserlebnis.

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