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·16 de maio de 2026
„Ich brauche erst einmal ein Zeichen des Vereins“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den FC Bayern München

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Simon Bartsch
16 Mai, 2026
Das Duell gegen den Rekordmeister hatte FC-Trainer René Wagner bereits im Vorfeld als ein Schwieriges ausgemacht. Dass der FC allerdings fünf Gegentore kassiert, ist nicht gerade eine Bewerbung für den Coach und wird die Trainerdiskussion noch einmal mächtig anfachen.
René Wagner vor dem Spiel gegen den FC Bayern



come-on-fc.com berichtet live aus der Allianz Arena in München

Joel Schmied
„Das Gefühl wäre bestimmt besser, wenn wir die letzten beiden Spiele besser gestaltet hätten – speziell Heidenheim. Heute Bayern, das ist eine andere Liga. Aber, wir haben unser Saisonziel erreicht und die Klasse gehalten. Mit jeder Saison, die du mit Köln in der Bundesliga spielen kannst, kannst du auch ehrgeiziger werden. Wir haben uns – auch während der Spielzeit – extrem entwickelt und haben für nächstes Jahr die Ambitionen, uns weiter zu verbessern und wieder die Klasse zu halten.“
„Es ist während einer Saison vor allem der Kopf, der immer schwerer wird, wenn du immer gegen den Abstieg spielst. Wir haben das aber trotzdem gut gemeistert. Wir haben in den wichtigen Spielen gut performt, die Punkte geholt, die Klasse gehalten. Jetzt gilt es, den Kopf frei zu machen, sich zu erholen. Zurück in die Heimat und in Urlaub gehen und dann wieder mit frischen Beinen und einem frischen Kopf ans Geißbockheim zu kommen und zu arbeiten.“
Zur Trainerfrage: „Mein Gefühl ist da überhaupt nicht relevant. Wir haben auch mit René in jedem Spiel alles reingehauen. Wir haben – egal bei welchen Coach – eine extreme Moral. Jetzt ist es an Kess, die Planung anzugehen.“
Schmieds persönliches Saisonfazit: „Ich bin ganz gut in die Saison gestartet, die zweite Hälfte war ein bisschen harzig mit den muskulären Problemen. Ich bin extrem dankbar, dass ich am Ende wieder fit war. Das gibt einem viel Energie, um in der neuen Saison anzugreifen.“
“Heute können wir uns einige Dinge vom Gegner anschauen. Trotzdem hat man auch den Ehrgeiz, da mitzuhalten. Es gibt aber Situationen, die sind einfach so gut, die kannst du nicht verteidigen. Es macht aber trotzdem Spaß, sich mit dem Besten zu messen. Ich als Verteidiger nehme viel mit: Die Aktivität, auch wenn die Spieler nicht am Ball sind, von Díaz zum Beispiel. Der kommt, macht eine Gegenbewegung und ist unberechenbar. Das kann ich dann auch unseren Offensivspielern mitgeben, denn das ist unglaublich schwierig zu verteidigen. Auch die Ruhe am Ball von Tah und Upamecano ist einfach beeindruckend.“

„Die ersten 20 Minuten haben sich angefühlt, wie so ein Spiel gegen Bayern anfangen kann. Wir haben es nicht geschafft gegen den Ball Mut zu entwickeln. Das erste Tor ist zu einfach. Das müssen wir besser verteidigen. Mit dem 2:1 bekommen wir dann ein bisschen Mut und sehen dann zehn Minuten vor der Pause, dass wir Fußball spielen können. Wir kommen aus der Halbzeit, haben dann ein wenig umgestellt. Die Jungs haben versucht, mit vollem Mut nach vorne zu spielen, Bälle zu gewinnen. Trotzdem ist die Qualität von München an so einem Tag unfasbbar. So kommt ein 5:1 zu Stande.“
“Am Ende sind wir zufrieden, dass wir in der Liga geblieben sind. Das war die Aufgabe. Wir hatten noch zwei, drei andere Aufgaben, die wir lösen mussten. Das haben wir angeschoben. Am Ende haben wir gute Leistungen gebracht, wir haben aber auch Spiele gehabt, wo wir nicht zufrieden sein können. Das haben wir intern angesprochen. Dann gibt es in so einer Saison immer ein wenig Auf und Ab, für eine Mannschaft, die neu in der Liga ist. Dafür sind wir drin geblieben.“
“Ich brauche erst einmal ein Zeichen des Vereins. Ich muss mit Thomas mal sprechen. Der Stand ist der gleiche wie vor dem Spiel. Ich habe noch gar nichts gehört.“
„An meinem Gefühl ändert sich nichts. Ich glaube, dass wir die Arbeit bewerten, die wir mit der Mannschaft zusammengetragen haben. Das Ergebnis hier in München ist natürlich nicht toll. Wir freuen uns nicht über ein 5:1. Das ist logisch. Wir müssen das sauber und sachlich einordnen. Das werden wir schaffen. Dann muss der Verein die Entscheidung treffen.“
„Wir haben uns vorgestellt, wie es wäre, Meister zu werden. Man merkt, dass die Bayern es nicht zum ersten Mal machen.“
“Ich weiß, das Said das leisten kann und hätte mir gewünscht, dass er das drei, vier Mal mehr schafft, die Dinger reinzumachen, weil er die Situationen hatte. Er hat aber nie aufgegeben.“
Zu Said El Malas Verletzung: „Er hat ein wenig gespürt. Aber es klang nicht schlimm.“
„Das 1:0 müssen wir besser verteidigen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir mit Mut in Spiele gehen. Das haben wir die ersten 20 Minuten nicht getan. Das müssen wir uns vorwerfen lassen. Da waren wir gegen den Ball nicht aktiv genug. Wir haben es dann mit Dauer der ersten Halbzeit besser gemacht. Die Jungs müssen lernen, dass wir gegen Top-Mannschaften mitspielen können. Die Jungs müssen von der ersten Minute an gierig auf den Ball sein.“

Marvin Schwäbe
“Wir haben unser Minimalziel, den Klassenerhalt, zwei Spieltage vor Saisonende erreicht. Dass wir vom ersten bis zum letzten Spieltag fighten müssen, war uns bewusst. Es war keine einfache Saison. Wir hatten die ein oder andere Periode, in der wir hart kämpfen mussten. Wir sind froh, dass wir es geschafft haben. Dass 32 Punkte nicht der Maßstab sein sollten, ist allen klar. Dementsprechend geht es darum, für die kommende Saison eine schlagkräftige Truppe zusammen haben.Das entscheiden wir nicht, das entscheide ich nicht. Grundsätzlich muss ich sagen, er (René Wagner, Anm. der Red.) hat in den letzten Wochen einen guten Job gemacht, hat eine gute Kommunikation gefunden, hat an den richtigen Stellschrauben gedreht. Wir sind auch selbstbewusst aufgetreten. Wir haben auch gute Spiele gezeigt, wenn die Ergebnisse ausgeblieben sind. Ich habe mich klar positioniert, dass er einen guten Job gemacht hat.“
Zu Said El Malas Treffer: „Es war ein typisches Said-Tor. Er hat sich gut durchgewurschtelt und dann die Ruhe vor dem Tor. Es spricht für ihn, er hat eine gute Qualität. Das hat uns in dem Moment nochmal Hoffnung gegeben.“
“Wenn man in so jungen Jahren diese Leistungen zeigt und die auch über die Saison halten konnte und die Scorer eingefahren hat, dann ist die WM doch auf jeden Fall eine Option.“
“Wir haben heute und letzte Woche gesehen, dass kleine Fehler auf dem Niveau knallhart bestraft werden. Wir müssen die individuellen Fehler abstellen, sonst reicht es nicht.“
„Jeder ist ambitioniert und will so gut und so hoch spielen, wie es nur geht. Ich habe auch Ambitionen, natürlich am liebsten mit dem FC und im kommenden Jahr mit zehn Punkten mehr, dass wir vielleicht am Ende auch mal davon träumen dürfen, weiter oben mitzuspielen, um die internationalen Plätze zu erreichen. Da arbeiten wir hin.“
“Wir hatten dieses Jahr eine gute Truppe. Gerade vor dem Winter wurden wir auch durch Verletzungen enorm aus der Bahn geworfen, gerade in der Defensive mit Hübi, Joel und Heintzi. Das hat nicht für eine stabile Mannschaft gesprochen, wenn man immer die Positionen ändern muss. Das macht es nicht einfacher. Nach einem Aufstieg geht es erstmal ums Überleben. Was nächste Saison ist, das sehen wir dann.“
Zu seiner Zukunft: „Grundsätzlich fühle ich mich sehr wohl in Köln und bin froh, hier zu sein. Ich kann mit das definitiv auch noch länger vorstellen. Wann der Zeitpunkt kommt, dass Gespräche stattfinden, das warten wir mal ab. Ich mache die Türe auf, aber das liegt nicht in meiner Hand.“


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