Juwel entgangen? So läuft es bei Schalkes Winterflirt Capita | OneFootball

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·01 de abril de 2026

Juwel entgangen? So läuft es bei Schalkes Winterflirt Capita

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Schalke war sich mit Capita offenbar schon einig, doch der Transfer platzte an der Ablöse. Wie lief es seitdem für den Flügelspieler?

Im Winter hatte der FC Schalke 04 große Transferpläne. Neben Edin Dzeko sollte auch ein Flügelstürmer kommen, der den Bosnier bedienen kann. Laut Berichten, unter anderem von „Bild“-Reporter Christian Falk, war sich Schalke mit dem angolanischen Flügelspieler Capita bereits einig. Auch mit seinem damaligen Klub Radomiak Radom sollen die Gespräche weit fortgeschritten gewesen sein. Der Deal scheiterte letztlich an der Ablöse. Rund zwei Millionen Euro waren Schalke zu viel.


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Capita war als Verstärkung für die linke Außenbahn vorgesehen, also genau für die Position, die inzwischen Adil Aouchiche besetzt. Der Angolaner galt als Wunschlösung, da er für Tempo, Dribbelstärke und Entwicklungspotenzial steht. Doch Schalke entschied sich gegen das finanzielle Risiko und wich auf andere Optionen aus.

Bei Radomiak absolvierte Capita seit dem geplatzten Wechsel fünf Spiele. Die Bilanz fällt überschaubar aus: vier sieglose Spiele in Folge, ein Tor und ansonsten wenig Ertrag. Erst in seinem letzten Spiel vor dem Abgang in die MLS Mitte März gelang ihm beim 3:1-Heimsieg ein Treffer.

Adil Aouchiche sorgt dafür, dass auf Schalke keiner Capita nachtrauert

Mitte März folgte dann Capitas Wechsel in die MLS zu Sporting Kansas City. Er wechselte für genau die zwei Millionen Euro, die Schalke zuvor nicht zahlen wollte. Dort steht Capita bislang noch ohne Einsatz da. Auch international läuft es nicht rund. Für die angolanische Nationalmannschaft wurde er zuletzt nicht mehr berücksichtigt, sein letztes Länderspiel datiert aus dem Jahr 2023.

Insgesamt kam Capita in Polen auf ordentliche, aber nicht herausragende Werte. Sieben Torbeteiligungen in 20 Ligaspielen und immer wieder starke Dribblings zeigen zwar Potenzial, doch gerade die Phase nach dem geplatzten Schalke-Transfer war durchwachsen. In genau den Wochen, in denen er in Gelsenkirchen hätte helfen sollen, blieb der Einfluss aus und so ergriff er die Flucht in die MLS.

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Foto: IMAGO

Parallel entwickelte sich auf Schalke eine andere Lösung. Adil Aouchiche kam ablösefrei vom Sunderland AFC und überzeugte sofort. Mit drei Vorlagen, einem erzwungenen Eigentor, starken Standards, Spielwitz und hoher Einsatzbereitschaft ist er auf Links gesetzt. Dazu kommt: Er ist jünger, frisch gebackener Nationalspieler Algeriens und bringt genau die Dynamik mit, die Schalke gesucht hat.

Unter dem Strich spricht aktuell wenig dafür, dass Schalke den geplatzten Capita-Transfer bereuen muss. Zwei Millionen Euro für einen Spieler mit schwankender Form wären ein Risiko gewesen und hätten vermutlich den Transfer von Adil Aouchiche verhindert.

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