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·09 de abril de 2026
Karlsruher SC: Wie gefährlich wird das Eichner-Aus für die Chefs?

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Zum Saisonende trennt sich der Karlsruher SC von Cheftrainer Christian Eichner, um für einen neuen Impuls im Verein zu sorgen. Allerdings könnte sich die Entscheidung auch als Bumerang erweisen, denn Geschäftsführer Michael Becker und Sportchef Mario Eggimann geraten in den Fokus. Nicht nur bei den Fans, sondern womöglich auch in der Kabine.
Der dienstälteste Cheftrainer der 2. Bundesliga muss im Sommer eine neue Herausforderung suchen. Möglichkeiten dürfte Christian Eichner haben, wie "ka-news" berichtet. So sollen bereits zwei Bundesligisten beim 43-Jährigen angefragt haben, sowie Erstligisten aus dem nahen Ausland. Sorgen wird sich der Fußballlehrer um seine persönliche Zukunft wohl nicht machen müssen. Doch wie steht es um den Karlsruher SC? Die Kritik an der Handhabe von sportlichen Entscheidungen wächst im Umfeld stetig. Geschäftsführer Michael Becker und Sportchef Mario Eggimann bekommen in den hiesigen Kommentarspalten selten Lob.
Aber auch in der Kabine scheinen die KSC-Verantwortlichen zum Thema zu werden. Schon das überraschende Aus von Co-Trainer Zlatan Bajramovic im Dezember sorgte aufgrund von ungenauer Kommunikation offenbar für Unmut. Nun soll es im Fall von Eichner ähnlich gewesen sein, wie im Bericht dank eines Insiders beschrieben wird. Demnach habe es am Dienstag vor dem Training eine Ansprache der sportlich Verantwortlichen vor der Mannschaft gegeben, in der es wohl hieß, dass man in der Personalie Eichner in Gesprächen sei, die noch Zeit brauchen. Nur zwei Stunden später wurde Eichners Aus bekannt gegeben.
Eichner bleibt bis zum Saisonende, um sich nach dann über 222 Pflichtspielen gebührend vom KSC zu verabschieden. Zweifel an der Bereitschaft des Cheftrainers gibt es nicht, denn der 43-Jährige verlor kein schlechtes Wort über seinen Verein. Das Verhältnis zur Mannschaft scheint weiter intakt, doch das Vertrauen zwischen dem Team und der sportlichen Leitung dürfte angekratzt sein. Entscheidend wäre die Frage, wie hoch die Glaubwürdigkeit der Verantwortlichen noch in der Kabine ist.
Michael Becker begleitet den Karlsruher SC bereits seit August 2018 als Geschäftsführer, erlebte in dieser Zeit den Aufstieg in die 2. Bundesliga und anschließend jedes Jahr den Klassenerhalt - unter Christian Eichner. Mario Eggimann wechselte hingegen im April 2025 vom Amt des Vizepräsidenten in den Posten des Sport-Geschäftsführers, wodurch die lange Suche nach einem Sportchef endete. Zuvor war Sebastian Freis als Sportlicher Leiter fast zwei Jahre lang für den Kader verantwortlich, der seinerzeit Oliver Kreuzer (2016 bis 2023) beerbte. Ruhe hat der KSC seitdem offenbar nicht gefunden.
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