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·29 de julho de 2026

Kellers letzter Transfer: Der FC braucht eine Lösung für Imad Rondic

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Simon Bartsch

29 Juli, 2026

Nach dem Abgang von Jusuf Gazibegovic gibt es eigentlich nur noch einen Spieler, den Christian Keller verpflichtet hat, der nicht zünden wollte beim 1. FC Köln: Eine Lösung ist bei Imad Rondic noch nicht in Sicht.

Während die Kölner Fans täglich auf weitere Zugänge für den Kader warten, gab es am vergangenen Sonntag den nächsten Abgang zu verzeichnen. Allerdings einer, den die Kölner Kaderplaner nicht nur verkraften können, sondern aktiv gefördert haben. Denn der Spieler war ohnehin nicht mehr vor Ort. Jusuf Gazibegovic wird eine weitere Saison verliehen. Offen ist dagegen weiterhin die Zukunft von Imad Rondic. Klar ist nur, dass der Stürmer in dieser Saison keine Rolle bei den Geißböcken spielen wird.

Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic haben wohl keine Chance mehr in Köln

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Ob unter anderem Sarigs Adamyan, Rasmus Carstensen oder Steffen Tigges – von Spielern, die trotz langer Verträge die Erwartungen beim FC nie so recht erfüllen konnten, gab es in der Zeit von Christian Keller bekanntlich einige. Nun haben sich die vom Ex-Geschäftsführer verpflichteten Spieler, die nicht wie erhofft eingeschlagen sind, weiter verringert. Eigentlich bleibt von jenen Spielern nur noch Imad Rondic. Und diese Personalie macht es den Geißböcken dann doch recht schwer. Der Stürmer kam bekanntlich im Winter 2025, um die Offensive zu verstärken. Beim FC wurde man nicht müde zu betonen, dass sich der Spieler erst einmal entwickeln müsse. Eine Soforthilfe sei nicht geplant gewesen. Das schien in der damaligen Situation mit anhaltender Sturmflaute aber nur wenig glaubhaft. Tatsächlich erhofften sich die Kölner deutlich mehr von dem Stürmer, Rondic sollte die Schwäche in der Offensive beheben. Das gelang dem Spieler aber nicht. Ein einziger Treffer stand am Ende für den FC zu Buche.

Vertrag des Stürmers läuft noch bis 2029

Es folgten bekanntlich die Leihen nach Polen und in der abgelaufenen Spielzeit zu Preußen Münster. Zu gerne würden die Kölner den Bosnier von der Gehaltsliste bekommen. Doch Rondic hat in den vergangenen Monaten nicht sonderlich viel dafür getan, positive Bewerbungen abzuschicken. Interessierte Clubs werden nicht unbedingt Schlange stehen. In der Gerüchteküche ist es um den Spieler erstaunlich ruhig. Weder in Polen, noch in Bosnien gibt es Spekulationen über bevorstehende Wechsel. Das FC-Problem: Der Vertrag des Stürmers läuft noch bis 2029. Warum der Kontrakt damals auf viereinhalb Jahre festgeschrieben wurde, erscheint zumindest fragwürdig. Immerhin war der Angreifer damals auch schon fast 26 Jahre als. Auch Rondic wird für den FC nicht mehr auflaufen, aber deswegen nicht für den nächstbesten anderen Club.

Unweigerlich werden Erinnerungen an die Verpflichtung von Sargis Adamyan wach. Der Armenier war bekanntlich im Sommer 2022 von Christian Keller von der TSG Hoffenheim verpflichtet worden, galt sogar als möglicher Königstransfer. Adamyan erhielt einen Vertrag bis 2026, obwohl der Stürmer schon damals 29 Jahre alt war. Bekanntlich lief es auch bei dem Angreifer nicht wie erhofft. Nach einigen Jahren, in denen der Armenier immer wieder seine Chancen bekam, diese aber nur selten zu nutzen wusste, gab es die Leihe nach Regensburg. Anschließend suchten die Kölner vergeblich nach einer Lösung. Wohl auch, weil der Spieler mit der ein oder anderen Option nicht einverstanden war. Adamyan wurde zum bestbezahltesten Regionalliga-Spieler in der Kölner U21. Natürlich könnte es bei Rondic in eine ähnliche Richtung gehen. Könnte, muss es aber nicht. Denn der Bosnier will Fußball spielen, nur eben nicht bei jedem Verein, zu jedem Preis – wie die Vergangenheit bewiesen hat.

Der letzte gescheiterte Keller-Transfer stellt den FC vor eine schwere Aufgabe – doch das Transferfenster ist bekanntlich noch lang


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