FC Schalke 04
·20 de abril de 2026
Kenan Karaman: Die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit

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Mit seinem Kopfball zum 1:0 in der 36. Minute ebnete Kenan Karaman am Sonntag (19.04.) den Weg zum verdienten 4:1-Heimsieg über Preußen Münster. Der Kapitän zeigte damit einmal mehr seinen Stellenwert für die Knappen. „Ich bin froh, wieder meinen Beitrag geleistet zu haben“, betont der 32-Jährige.
Beim Auswärtssieg in Elversberg war Kenan Karaman aufgrund seiner fünften Gelben Karte ohnehin gesperrt, hätte aber auch wegen muskulärer Beschwerden nicht mitwirken können. Vor dem Kräftemessen mit Münster dann das Aufatmen: Schalkes Topscorer mit nun 13 Toren auf dem Konto meldete sich spielbereit. Laut dem Führungsspieler ein gemeinschaftlicher Verdienst: „Zusammen mit der medizinischen und athletischen Abteilung haben wir es geschafft, mich fitzukriegen – ich habe mich fit gefühlt.“
Dem fitten Karaman glückte per Kopf zum dritten Mal in Folge in der VELTINS-Arena ein Treffer und zeitgleich auch in der dritten Zweitligasaison hintereinander die Anzahl von mindestens 13 Treffern. „Da kann ich schon stolz drauf sein“, sagt er. Dass er gegen Münster wieder in der Luft erfolgreich war, sei kein Zufall gewesen: „Die Flanke von Dejan (Anm. d. Red.: Ljubičić) war super.“
Bei so viel Konstanz wundert es nicht, dass die Fans ihren Kapitän bei seiner Auswechslung mit Sprechchören feierten. „Das ist für mich sehr besonders“, unterstreicht er. „Die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit.“ Allzu viel wollte der Kapitän in der Mixed Zone dann aber gar nicht über sich selbst sprechen, sondern stattdessen viel mehr die Mannschaft ins Rampenlicht stellen. „Ich bin sehr glücklich darüber, wie wir das Spiel angenommen haben. Wenn du auf dem Papier gegen den Letzten spielst, ist es immer schwierig. Aber die Jungs waren sehr konzentriert von Minute eins.“ Der Kapitän sprach von einem „Powerplay“ in Hälfte eins.
Insgesamt empfand der 32-Jährige die Knappen offensiv und defensiv als „Einheit“. Ihm als Stürmer würde es besonders guttun, dass die Angriffsbemühungen gegen Münster gleich zu vier Toren geführt hätten. „Wir hatten in der Vergangenheit auch schon knappere Ergebnisse, mal direkt vier Tore zu schießen, gibt der Mannschaft noch mal mehr Selbstvertrauen.“ Das gilt es, gegen den SC Paderborn 07 am kommenden Sonntag (26.04.) wieder zu zeigen. Karaman macht klar: „Wir konzentrieren uns jetzt schon auf das nächste Spiel – in Paderborn wird es eine sehr schwere Angelegenheit.“









































