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·20 de fevereiro de 2026

Klingelt bei Gladbach die Kasse? 45 Millionen möglich!

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Klingelt die Kasse bei Borussia Mönchengladbach?

Bei Borussia Mönchengladbach ist nicht nur die sportliche Situation angespannt, sondern seit Jahren auch die finanzielle Lage. Der sportliche Abschwung, teilweise hohe Spielergehälter und teure Fehleinkäufe haben den Handlungsspielraum deutlich eingeschränkt. Sportdirektor Rouven Schröder sprach zuletzt selbst von der Notwendigkeit kreativer Lösungen auf dem Transfermarkt.

Das oberste Ziel bleibt daher der Klassenerhalt. Ein Abstieg wäre wirtschaftlich kaum zu verkraften.


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Auch deshalb entschied sich der Klub nach jahrelanger Diskussion dazu, den Stadionnamen zu vermarkten. Ab Sommer läuft die Fohlenelf im ISTA-Borussia-Park auf. Der Deal bringt dem Verein jährlich fünf Millionen Euro über fünf Jahre – ein Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro. Eine notwendige und wohl überlebenswichtige Entscheidung nach Jahren finanzieller Fehlentwicklungen.

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ISTA-Borussia-Park -Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Verkäufe sollen Millionen bringen

Zusätzlich rechnet der Verein im Sommer mit Einnahmen durch Spielerverkäufe. Insbesondere ein möglicher Transfer von Rocco Reitz zu RB Leipzig könnte 20 bis 28 Millionen Euro einbringen.

Mögliche Einnahmen im Überblick:

Potenzielle Gesamteinnahmen: 45–50 Millionen Euro

Darüber hinaus laufen 2027 die Verträge von Kevin Stöger, Florian Neuhaus, Jonas Omlin, Nathan Ngoumou und Fabio Chiarodia aus. Zahlungsbereite Abnehmer zu finden, dürfte jedoch schwierig werden.

Bei Nico Elvedi strebt der Verein eine Verlängerung an. Sollte sich der Schweizer nach elf Jahren Borussia für einen Wechsel entscheiden, wären acht bis zehn Millionen Euro Ablöse realistisch. Zudem endet im Sommer der Vertrag von Marvin Friedrich, wodurch ein weiteres Millionengehalt eingespart wird.

Ob Spieler wie Shuto Machino und Giovanni Reyna, die bislang nicht überzeugen konnten, abgegeben werden können oder sollen, bleibt offen.

Unter der Voraussetzung des Klassenerhalts hätte Gladbach somit wieder etwas finanziellen Spielraum.

Welche Leihspieler werden fest verpflichtet?

Aktuell stehen mehrere Leihspieler im Kader:

  1. Alejo Sarco: Keine Kaufoption, aktuell verletzt – eine Verpflichtung gilt als unwahrscheinlich.
  2. Haris Tabakovic: Entscheidung abhängig vom Gesundheitszustand von Tim Kleindienst und den Ablöseforderungen von TSG 1899 Hoffenheim. Zuletzt kursierten Forderungen von rund fünf Millionen Euro – eine Summe, die Gladbach wohl nicht investieren wird.
  3. Hugo Bolin: Kaufoption über zwei Millionen Euro, durch Boni bis zu 3,5 Millionen.
  4. Kota Takai: Kaufoption über sieben bis neun Millionen Euro – vermutlich zu hoch, daher wird eine erneute Leihe von Tottenham Hotspur angestrebt.
  5. Yannik Engelhardt: Keine Kaufoption. Vertrag bei Como 1907 bis 2027. Eine marktgerechte Ablöse dürfte bei rund sechs Millionen Euro liegen. Eine erneute Leihe bei nur noch einem Jahr Restvertrag erscheint ausgeschlossen.

Realistisch erscheinen weitere Engagements bei Takai, Bolin und Engelhardt. Bei Sarco gilt eine Verpflichtung als nahezu ausgeschlossen, bei Tabakovic hängt vieles von Ablöse und Kleindiensts Rückkehr ab.

Unter dem Strich könnte Borussia Mönchengladbach im Sommer – bei gesichertem Klassenerhalt – wieder handlungsfähig sein. Die Voraussetzung bleibt jedoch sportlicher Erfolg in den verbleibenden Wochen.

Wie beurteilt ihr die Transferplanung und die finanzielle Ausgangslage für den Sommer?👉 Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images

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