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·13 de julho de 2026

Klopp als Bundestrainer? Bayern-Bosse halten sich auffällig zurück

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Jürgen Klopp gilt als Topfavorit auf den Posten des Bundestrainers, eine offizielle Einigung mit dem DFB gibt es bislang jedoch nicht. Dass sich der FC Bayern zu den laufenden Gesprächen bislang nicht geäußert hat, überrascht viele – Lothar Matthäus sieht darin allerdings nichts Besonderes.

Die Gespräche zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und Jürgen Klopp sorgen seit Tagen für Schlagzeilen. Der ehemalige Liverpool-Coach gilt als Wunschkandidat des DFB, eine Einigung oder offizielle Bekanntgabe steht derzeit jedoch noch aus.


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Während sich zahlreiche Experten und ehemalige Nationalspieler bereits zur möglichen Verpflichtung Klopps geäußert haben, hält sich der FC Bayern auffällig zurück. Ein eher ungewöhnliches Szenario, vor allem mit Blick auf Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der sich in der Vergangenheit immer wieder zu Wort gemeldet hat, wenn es um den deutschen Fußball ging.

Im Gespräch mit der BILD wurde Lothar Matthäus auf genau diesen Umstand angesprochen. Dabei ging es auch um die Frage, ob die Münchner die mögliche neue Führungsstruktur beim DFB kritisch sehen könnten – schließlich bekleiden mit Rudi Völler und Hans-Joachim Watzke zwei langjährige Leverkusen- beziehungsweise Dortmund-Verantwortliche wichtige Positionen.

Matthäus: „Bayern ist mit der Konstellation zufrieden“

Für Matthäus gibt es keinen Anlass für entsprechende Spekulationen. „Auch gar kein Bedarf. Ich glaube, dass dann vernünftige Leute da sind. Mit Rudi ist jemand da, der in allen Bereichen Erfahrung gesammelt hat. Mit Jürgen, einer der erfolgreichsten deutschen Trainer in der Fußballgeschichte“, erklärte der Rekordnationalspieler.

Auch die Rolle von DFB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ordnete Matthäus ein. „Und natürlich, Aki Watzke ist ja auch schon in den letzten Jahren immer wieder ein Mitentscheider gewesen, kein Alleinentscheider, ein Mitentscheider.“

Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Bayern München, glaube ich, ist mit dieser Konstellation zufrieden.“

Bayern konzentriert sich auf das Tagesgeschäft

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Foto: IMAGO

Nach Ansicht von Matthäus gibt es für den FC Bayern derzeit keinen Grund, sich öffentlich in die Diskussion um Klopp einzuschalten.

Der Rekordmeister richte seinen Fokus auf die eigenen Aufgaben und wisse zugleich, dass auch künftig zahlreiche Bayern-Profis das Gerüst der Nationalmannschaft bilden werden. „Sie konzentrieren sich auf sich selbst und wissen, dass sie auch Spieler weiterhin haben, die bei der Nationalmannschaft eine wichtige Rolle spielen werden. Und warum sollten sie sich jetzt äußern? Würde ja nur unnötige Unruhe geben.“

Damit liefert Matthäus eine einfache Erklärung für das Schweigen der Münchner. Solange die Gespräche zwischen dem DFB und Klopp noch laufen und keine endgültige Entscheidung gefallen ist, sieht der 64-Jährige für den FC Bayern keinen Anlass, öffentlich Position zu beziehen.

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