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·19 de março de 2026
"Kluge Entscheidung": Selimbegovic hofft auf Gindorf-Verbleib

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Der Klassenerhalt von Alemannia Aachen ist nur noch eine Frage der Zeit. Cheftrainer Mersad Selimbegovic betonte bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag zwar, dass es noch nicht vorbei ist, doch angesichts eines Vorsprungs von 17 Punkten vor dem ersten Abstiegsplatz sind die Zweifel gering. In Ingolstadt (Samstag, 14 Uhr) soll trotzdem kein Zentimeter hergeschenkt werden. Auch ohne Top-Torjäger Lars Gindorf.
In der Rückrunde tritt Aachen weiter wie ein Spitzenteam auf. Bereits 20 Punkte konnte Mersad Selimbegovic mit seiner Mannschaft sammeln, was vergangene Woche in einem 4:1-Sieg gegen Energie Cottbus gipfelte. "Also tatsächlich gab es schon Spiele, die in der Videoanalyse für mich besser waren als dieses Spiel", ordnete der Alemannia-Coach ehrlicherweise ein. Trotz des letztendlich deutlichen Ergebnisses fand Selimbegovic, dass die Partie auch hätte kippen können. "Aber es waren die Momente, die auf unserer Seite waren", so der Cheftrainer. "Das ist genau das, was du brauchst. Das musst du dir erarbeiten."
Entsprechend will Selimbegovic daran weiterarbeiten und dranbleiben. Denn mit dem Abstiegskampf wird Aachen wohl nichts mehr zu tun bekommen, schließlich ist der Vorsprung auf Ulm und Aue ist auf 17 Zähler gewachsen. "Ich gucke wirklich nur auf uns, weil, wenn du punktest, dann ist das egal, was die anderen machen", erklärte der Alemannia-Coach. "Man sieht aber, dass sich in der Liga ein bisschen was getan hat. Dass die vier Mannschaften schon ein bisschen hinten dran sind." Trotzdem habe die Saison noch neun Spieltage, weshalb sich Aachen noch nicht zurücklehnen will. "Wir haben ein ordentliches Polster, mit dem man nicht mehr ins Gefahrenwasser kommen sollte, aber deswegen sollte man nicht denken, dass alles vorbei ist", fand Selimbegovic.
Umso erfreulicher dürfte sein, dass sich das Lazarett der Aachener lichtete. Auch Kapitän Mika Hanraths ist wieder im Training. "Das hat er schonmal überstanden", schmunzelte der Cheftrainer nach den ersten Einheiten. "Es ist natürlich etwas ganz anderes, wenn du sieben, acht Monate keinen Fußball gespielt hast, und auf einmal sind alle um dich herum. Er wird ein bisschen Zeit brauchen", ordnete Selimbegovic ein, dass ein Comeback des Innenverteidigers weiter im Raum steht. Zumal auch ein gesundheitlicher Rückschlag vermieden werden soll. Gedanken wird sich der Aachener Trainer daher viel mehr um Lars Gindorf und Petros Bagkalianis machen, die jeweils eine Gelbsperre absitzen müssen.
Den Top-Torjäger wird Selimbegovic schmerzlich vermissen. Und im Gegensatz zum Fall von Mika Schroers, den die Aachener per Kaufoption für die kommende Saison verpflichten werden, ist auch die Zukunft von Gindorf noch nicht geklärt. "Ich habe ein super Verhältnis zu ihm. Er fühlt sich hier auch wohl, wie man sieht. Aus meiner Sicht wäre es eine kluge Entscheidung, noch einmal hier zu bleiben", so Selimbegovic – mit einem Lächeln, denn auch der Cheftrainer wird wissen, dass das Interesse an dem 20-Tore-Mann vielerorts groß sein wird. Doch im Vordergrund soll nun ohnehin das Spiel in Ingolstadt stehen.









































