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·22 de janeiro de 2026
Kniat kämpferisch: "Mache mir keine Gedanken um ungelegte Eier"

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Arminia Bielefeld steckt weiterhin im Abwärtsstrudel. Cheftrainer Mitch Kniat blieb vorsichtig, aber unbesorgt - denn die Ostwestfalen konnten in der Vergangenheit bereits beweisen, dass sie sich aus einer schlechten Phase herauskämpfen können. Bestenfalls schon am Freitag (18:30 Uhr) gegen Holstein Kiel.
0:1 in Düsseldorf. Der Start ins neue Jahr war für Arminia Bielefeld davon geprägt, dass die Großchancen vor dem gegnerischen Kasten ausblieben. "Wir hatten auch zwei Lattentreffer und ein Eins-gegen-eins mit dem Torwart, aber im großen Ganzen war das viel zu wenig", urteilte auch Cheftrainer Mitch Kniat mit deutlichen Worten über die Harmlosigkeit im DSC-Sturm. Die Forderung war entsprechend einfach: "Es gilt, alles zu verbessern." Lösungen für die Offensivschwäche finden, aber keine Abzüge in der defensiven Stabilität erlauben. Das sei die Aufgabe des Trainerteams vor dem Spiel gegen Holstein Kiel.
Auf welches Personal sich Kniat verlassen wird? "Das ist wie eine Klassenarbeit. Du wirst jedes Wochenende neu geprüft und kannst dich halt gut darauf vorbereiten, dass du wieder in den Kader kommst und vielleicht sogar in die Startelf. Da ist niemals ein Riegel davor", erklärte Kniat, dass sich jeder Spieler jederzeit anbieten kann. So möglicherweise auch Roberts Uldrikis, der sich von einem Kreuzbandriss erholt hat. Joel Grodowski (private Gründe) und Joel Felix (Blessur) sind für die Partie gegen die Störche wiederum fraglich.
Der Fokus der Bielefelder blieb auf Bielefeld. "Wir haben uns vorgenommen, dass wir in der Woche jetzt weniger über Kiel reden, sondern viel, viel mehr über uns. Weil wir halt ganz, ganz viele Lösungen finden müssen", so Kniat. Dass das Umfeld auf der Alm aufgrund der Errungenschaften in der jüngeren Vergangenheit ruhig bleibt, wertete der Cheftrainer als positives Zeichen. "Was passiert, wenn es am Freitag wieder nicht funktioniert? Da sage ich immer dasselbe: Das interessiert mich gar nicht, weil ich erst einmal vom Positiven ausgehe. Das heißt, ich mache mir keine Gedanken um ungelegte Eier, vor allem nicht um negative Eier", fasste Kniat zusammen.
Klar ist jedoch, dass Bielefeld aufgrund von sechs sieglosen Spielen am Stück auf dem Abstiegs-Relegationsplatz angekommen ist. Ein direkter Abstiegsplatz droht dank des besseren Torverhältnisses noch nicht, aber Mit-Aufsteiger Dresden könnte punktuell mit der Arminia gleichziehen. Kniat blieb unaufgeregt: "Wir haben den großen Vorteil, dass wir solche Phasen kennen. Viele Spieler kennen diese Phase, weshalb intern niemand die Köpfe hängen lässt", versicherte der Coach. "Wir sind überzeugt, dass wir diese Phase, die jetzt schon zu lange dauert, mit unserer Art und Weise wieder drehen können." Das habe Bielefeld schon in der Vergangenheit bewiesen.







































