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·02 de fevereiro de 2026
Kommt ein neuer Sechser? Das kann bei Eintracht Frankfurt am Deadline Day passieren

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·02 de fevereiro de 2026

Im Januar ging es bei Eintracht Frankfurt heiß her: Über allem stand die Entlassung von Trainer Dino Toppmöller und die lange Suche nach einem Nachfolger, der nun Albert Riera wird. Die Transfers von Arnaud Kalimuendo, Younes Ebnoutalib und Ayoube Amaimouni-Echghouyab rückten dadurch schnell in den Hintergrund. Können sich die SGE-Fans am Deadline Day aber noch auf einen weiteren Neuzugang einstellen?
Klar ist, dass die Hessen eine Verstärkung fürs defensive Mittelfeld gebrauchen könnten. Mit Ellyes Skhiri befindet sich im Kader aktuell nur ein Spieler der Kategorie Abräumer, der noch dazu seit Monaten im absoluten Formtief steckt. Seine Gelb-Rote Karte am vergangenen Wochenende gegen Leverkusen (1:2) passte da gut ins Bild. Aus dem Umfeld der Eintracht war zuletzt immer wieder zu hören, dass der neue Coach Riera einen neuen Sechser als Bedingung für eine Unterschrift gestellt hätte.
Kann Markus Krösche dem neuen Trainer seinen großen Wunsch noch erfüllen? Wie die Bild berichtet, fühlt der Sportvorstand auf den letzten Drücker noch bei möglichen Kandidaten vor. "Ich werde jetzt nicht irgendwelche Dinge spekulieren oder Prognosen abgeben", sagte Krösche kürzlich zur Sechser-Suche.

Aufgrund der vielen Ausfälle ist Wataru Endo beim FC Liverpool plötzlich wieder ein Faktor / Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages
Ob sich in den letzten Stunden des Transferfensters noch eine geeignete Verstärkung finden lässt, ist jedoch mehr als fraglich. Denkbar wäre allenfalls eine Leihe, allerdings müsste der neue Spieler eine echte Verstärkung für die Frankfurter sein. Wunschspieler Raphael Onyedika vom FC Brügge soll, wenn überhaupt, eher zum VfL Wolfsburg wechseln. Übrig bliebe eventuell noch Wataru Endo, der beim FC Liverpool derzeit allerdings wieder mehr gebraucht wird. Am wahrscheinlichsten ist, dass der neue Sechser wie geplant erst im Sommer nach Frankfurt kommt.
Auf der anderen Seite könnte es dafür noch zu einem Last-Minute-Abgang kommen. Laut Bild gibt es Interesse aus Saudi-Arabien an Jean-Matteo Bahoya. Der dortige Spitzenklub Al-Hilal soll bereit sein, 20 Millionen Euro für den französischen Offensivspieler hinzulegen. Trotz dürftiger Leistungen des 20-Jährigen fordere die Eintracht aber deutlich mehr, von mindestens 30 Millionen Euro ist hier die Rede.

Jean-Matteo Bahoya könnte sich am Deadline Day verabschieden / NurPhoto/GettyImages
Auch wenn der Eintracht bis Sonntagabend wohl noch kein konkretes Angebot vorlag, könnte die Angelegenheit in den kommenden Stunden an Fahrt aufnehmen. Die L'Equipe behauptet, dass Al-Hilal das Angebot bereits auf 25 Millionen Euro erhöht habe. Was den Druck auf die Eintracht zusätzlich erhöht, ist der klare Wechselwunsch des Spielers, der seinen Stammplatz bei der SGE nach gutem Saisonstart verlor und seitdem meist nur noch als Joker zum Einsatz kommt.
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