LIGABlatt
·27 de junho de 2026
"Kritik absolut berechtigt" – Çalhanoğlu bricht sein Schweigen nach WM-Blamage!

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·27 de junho de 2026

Nach dem enttäuschenden WM-Aus in der Gruppenphase ist die türkische Nationalmannschaft inzwischen in die Heimat zurückgekehrt. Kapitän Hakan Çalhanoğlu äußerte sich zum Ausscheiden erstmals ausführlich per Social-Media-Statement und bat die Fans um Verzeihung. Für Trainer-Legende Fatih Terim müsse der Blick nun schnell nach vorne gerichtet werden.
"Es gäbe heute so viel zu sagen, aber keine Worte können die Enttäuschung und Traurigkeit ausdrücken, die ich empfinde", beginnt Hakan Çalhanoğlu sein auf Instagram veröffentlichtes Statement am Samstagvormittag. Am Vortag ist die Mannschaft um den 31-jährigen Kapitän aus den USA zurückgekehrt und verabschiedete sich nach dem frühen Aus in der WM-Gruppenphase sogleich in den Sommerurlaub. "Wir hatten lange von diesen Tagen geträumt. Wir wollten unser Land bei der Weltmeisterschaft unbedingt bestmöglich vertreten und unserer Nation unvergesslichen Stolz bereiten. Leider ist uns das nicht gelungen", fasst Çalhanoğlu zusammen.
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Anschließend ging der Mittelfeldmann von Inter Mailand auch auf die enorme Fan-Kritik der vergangenen Tage ein: "Ich weiß, ihr seid traurig, ihr seid verletzt, ihr seid wütend. Ein Teil der Kritik, die wir einstecken mussten, war hart, aber ein anderer Teil war absolut berechtigt. Denn jeder, der dieses Trikot trägt, trägt die Hoffnungen dieses Landes auf seinen Schultern. Wir konnten diese Hoffnungen auf dem Spielfeld nicht erfüllen. Und dafür trage ich, zusammen mit dem Team, die größte Verantwortung." Nicht immer gehe es im Fußball aber um Siege, so Çalhanoğlu, manchmal bestehe die größte Herausforderung auch darin, nach einem Sturz wieder aufzustehen.
In die selbe Kerbe schlägt auch Fatih Terim, der fordert, nun schnellstmöglich, den Blick nach vorne zu richten. "Die Wahrheit ist nun mal, dieses Turnier ist vorbei, und jetzt beginnt die Nations League. Alle müssen sich so schnell wie möglich körperlich, mental und emotional erholen", so die 72-jährige Trainer-Legende in einem Youtube-Livestream am Abend. Der ehemalige, mehrfache Nationaltrainer monierte aber dennoch, dass die Türkei es bei diesem Turnier zu deutlich mehr hätte bringen können, respektive müssen. "Die Tatsache, dass die USA, die sich für die K.o.-Runde qualifiziert haben, und jetzt auf Bosnien treffen, zeigt uns, wie weit wir hätten kommen können. Natürlich ärgert uns das umso mehr."
Foto: Ahmad Mora / Getty Images
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