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·10 de março de 2026
Kündigungsstreit beim VfL: Urteil im Fall Antwerpen vertagt

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Im Rechtsstreit zwischen dem VfL Osnabrück und seinem früheren Trainerteam ist noch keine Entscheidung gefallen. Nach "dpa"-Angaben vertage das Arbeitsgericht Osnabrück das Verfahren um die fristlosen Kündigungen von Ex-Coach Marco Antwerpen und dessen damaligem Assistenten Frank Döpper am Dienstag. Ein Urteil soll nun am 30. März verkündet werden.
Nach Angaben des Vorsitzenden Richters Christian Hageböke will sich das Gericht zunächst noch einmal intensiv mit den Aussagen der Zeugen befassen und diese anhand der schriftlichen Protokolle prüfen. Angesichts der wirtschaftlichen und persönlichen Bedeutung des Falls wolle man sich mit der Entscheidung Zeit lassen.
Der VfL hatte Antwerpen und Döpper am 27. Mai 2025 fristlos entlassen. Auslöser waren Vorwürfe im Zusammenhang mit dem wenige Tage zuvor verlorenen NFV-Pokalfinale gegen den Regionalligisten BW Lohne. Dem Trainerduo wurde vorgeworfen, versucht zu haben, Einfluss auf die Partie zu nehmen.
Im Mittelpunkt steht dabei der heutige Athletiktrainer des VfL, Tim Schütte. Er sagte der "dpa" zufolge vor Gericht aus, von Antwerpen zweimal aufgefordert worden zu sein, den an Lohne verliehenen Osnabrücker Spieler Bernd Riesselmann zu kontaktieren und ihm von einem Einsatz abzuraten. Antwerpen bestreitet diese Darstellung. Riesselmann stand im Finale auf dem Platz und erzielte sogar ein Tor.
Mit dem Fall hatte sich zuvor auch die Sportgerichtsbarkeit des DFB beschäftigt. Während das DFB-Sportgericht zunächst eine zwölfmonatige Sperre gegen Antwerpen und drei Monate gegen Döpper verhängte, reduzierte das DFB-Bundesgericht die Strafe für Antwerpen später auf drei Monate und hob die Sperre gegen Döpper vollständig auf.









































