Leonie Köpp: "Als Kind träumt man davon, eine EM zu spielen" | OneFootball

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·10 de abril de 2026

Leonie Köpp: "Als Kind träumt man davon, eine EM zu spielen"

Imagem do artigo: Leonie Köpp: "Als Kind träumt man davon, eine EM zu spielen"

Die Mission Europameisterschaft 2026 geht für die U19‑Frauen heute in die nächste Phase. Nach einer intensiven ersten Qualifikationsrunde im vergangenen Herbst, in der sich das Team als Gruppenzweiter durchsetzen konnte, stehen nun drei entscheidende Partien in Essen und Velbert an. Nur für den Gruppensieger geht es im Sommer vom 27. Juni - 11. Juli zur Europameisterschaft nach Bosnien und Herzegowina.

Den Auftakt macht heute ab 15:30 Uhr (live auf YouTube) das Duell mit Irland im Essener Uhlenkrug-Stadion, bevor in den kommenden Tagen die Begegnungen mit der Slowakei und Frankreich folgen. Für Stürmerin Leonie Köpp von der SGS Essen ist der Start in ihrer Vereinsheimat ein besonderes Highlight. Im DFB.de-Interview spricht die 18‑Jährige darüber, warum sie trotz Heimvorteil Neuland betritt, wie unangenehm Irland als Gegner sein kann und was ihr eine EURO‑Teilnahme bedeuten würde.


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DFB.de: Für euch geht es in der zweiten EM-Qualifikations-Runde im ersten Spiel gegen Irland. Was ist das für ein Gefühl, in dem Ort zu spielen, an dem auch dein Verein, die SGS Essen, beheimatet ist?

Leonie Köpp: Es ist natürlich immer cool, wenn man dort spielt, wo man sich am wohlsten fühlt. Und das ist bei mir in Essen. Es ist auch immer einfacher, wenn man nicht so weit weg von zu Hause ist. Dann haben es die Familie und die Freunde nicht ganz so weit. Das ist schon ein sehr schönes Gefühl.

DFB.de: Haben sich denn schon Familie und Freunde angekündigt?

Köpp: Ja, meine Familie kommt, aber auch Freunde, Trainer und Mannschaftskameradinnen. Also eigentlich fast alle (lacht).

DFB.de: Als Essenerin: Warst du vor dem Spiel gegen Irland schon einmal im Uhlenkrug‑Stadion?

Köpp: Ich war tatsächlich noch nie dort. Aber meine Mitspielerinnen in Essen haben mir schon von dem Platz und dem Stadion erzählt und dass sie dort auch schon ein paar coole Momente hatten. Deswegen freue ich mich schon.

DFB.de: Du hast mit Lany Mia Bäcker noch eine weitere Mannschaftskameradin, die morgen mit im Kader steht. Ist es ein Vorteil, jemanden dabeizuhaben, den man gut aus dem Alltag kennt?

Köpp: Generell ist es so, dass wir uns im U 19-Team alle sehr gut kennen. Mit vielen kicke ich schon seit der U 15 zusammen. Aber wenn man dann auch jemanden dabeihat, mit dem man im Verein fast täglich unterwegs ist, dann ist es vielleicht schon nochmal besonders, weil man diese Gemeinsamkeit hat.

DFB.de: Die letzte Begegnung deines Jahrgangs mit Irland war im Mai 2023 und endete mit einem 2:0-Sieg für euch. Du bist leider verletzungsbedingt ausgefallen, aber was haben dir deine Mitspielerinnen über die Irländerinnen verraten?

Köpp: Ich habe von den anderen Mädels mitbekommen, dass die schon sehr unangenehm waren. Vor allem stark in den Zweikämpfen und sehr präsent auf dem Platz. Das wird im jetzigen Spiel sicher nicht anders werden.

DFB.de: Irland hat sich nur knapp als Gruppendritter für die zweite Qualifikationsrunde qualifiziert. Wie hoch ist die Erwartungshaltung?

Köpp: Wir sind hier in der zweiten Quali-Runde. Wir wissen, dass wir alle drei Spiele gewinnen müssen – ob es jetzt Frankreich, die Slowakei oder Irland ist. Deswegen kommt es gar nicht so sehr darauf an, wer der Gegner ist. Wir werden alles geben, um bestmöglich in allen drei Spielen zu performen und letztendlich die Spiele zu gewinnen, um uns für die EM zu qualifizieren.

DFB.de: Was würde es dir bedeuten, solltet ihr euch für die Europameisterschaft im Sommer qualifizieren?

Köpp: Einiges. Als Kind träumt man immer davon, irgendwann mal eine EM zu spielen. Egal, ob es jetzt für die A-Nationalmannschaft ist oder den Juniorinnen-Bereich. Daher wäre es wirklich schön und besonders, wenn wir das schaffen würden.

DFB.de: Was habt ihr euch konkret gegen Irland vorgenommen?

Köpp: Wir haben uns vorgenommen, dass wir zunächst nur an das Spiel denken, weil wir erstmal nur das beeinflussen können. Wir wollen alle in unseren verschiedenen Rollen 100 Prozent geben. Jede Einzelne möchte ihre Stärke auf den Platz bringen. Wenn wir das als Team schaffen, wird einiges möglich sein.

DFB.de: Warum lohnt es sich, gegen Irland und den folgenden beiden Spielen gegen die Slowakei in Velbert und Frankreich in Essen vorbeizukommen und euch anzufeuern?

Köpp: Ich kann nur sagen, dass wir wirklich guten Fußball spielen. Für alle Leute, die sich für Fußball interessieren oder vielleicht anfangen wollen, sich dafür zu interessieren, lohnt es sich auf jeden Fall vorbeizukommen. Das werden drei super Spiele. Wenn wir viel Support von außen haben, setzt das in uns nochmal Energie frei, die wir am Ende dann brauchen.

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