90PLUS
·29 de julho de 2026
Leverkusen verhandelt konkret mit Marseille: Medina soll Grimaldo-Lücke schließen

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·29 de julho de 2026

Bayer 04 Leverkusen hat die Suche nach einem Grimaldo-Nachfolger auf der Linksverteidiger-Position konkretisiert. Wie mehrere übereinstimmende Medienberichte bestätigen, haben die Werkself und Olympique Marseille direkte Verhandlungen über einen Transfer von Facundo Medina aufgenommen. Die Gespräche zwischen den beiden Klubs wurden zuletzt intensiver, ein Ergebnis steht jedoch noch aus.
Medina (27) ist seit dem vergangenen Sommer bei der OM, wohin er aus Lens zunächst per Leihe mit Kaufpflicht (rund 18 Millionen Euro) gewechselt war. In der abgelaufenen Saison absolvierte der Argentinier 26 Pflichtspiele für den Ligue-1-Klub und empfahl sich durch starke Auftritte in der Liga sowie auf der internationalen Bühne. Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte die Karriere des Linksverteidigers zuletzt beim WM-Finale 2026 mit der argentinischen Nationalmannschaft.
Die entscheidende Frage ist der Preis: Marseille fordert nach Informationen französischer Medien mindestens 20 bis 25 Millionen Euro – die Summe, die der Verein selbst für Medina aufgewendet hat. Leverkusen hält diese Forderung laut Berichten von fussballtransfers.com und Get German Football News für zu hoch und möchte die Ablöse drücken. Sollte keine Einigung erzielt werden, würde der deutsche Meister auf Alternativen umschwenken – zuletzt wurde in diesem Zusammenhang auch der marokkanische Nationalspieler Zakaria El Ouahdi als Option gehandelt.
Für Bayer ist die Verpflichtung eines neuen Linksverteidigers dringend nötig. Alejandro Grimaldo, der in den vergangenen Jahren zu den besten Spielern seiner Position in Europa zählte, hat die Werkself im Sommer verlassen. Sein Abgang hinterließ eine deutliche Lücke im System von Trainer Carles Martinez Novell, der für den bevorstehenden Bundesliga-Start schnelle Lösungen benötigt.
Facundo Medina gilt als vielseitiger Defensivspieler mit starkem linken Fuß. In Frankreich hat er sich seit seinem Wechsel von Lens zu Marseille weiterentwickelt und sich auch in der Ligue 1 als verlässliche Größe etabliert. Sein Auftreten beim WM-Turnier 2026 – inklusive des Finales mit Argentinien – dürfte den Marktwert zusätzlich nach oben getrieben haben, was Marseilles Preisvorstellungen erklärt.
Medina befindet sich derzeit noch im Urlaub und ist laut Berichten bis zum 12. August freigestellt. Leverkusen strebt eine Einigung vor diesem Datum an, um dem Spieler frühzeitig die Integration in die Vorbereitung zu ermöglichen. Die Werkself hofft, spätestens in der kommenden Woche Klarheit zu haben.
Der Druck auf Bayer Leverkusen wächst mit Blick auf den nahenden Bundesligastart. Der Titelverteidiger muss personell nachrüsten, bevor die Saison 2026/27 Fahrt aufnimmt. Neben der Linksverteidiger-Position sollen laut Berichten noch weitere Kader-Anpassungen folgen. Ob Medina dabei der erste große Neuzugang im Sommer wird, hängt nun von den weiteren Verhandlungen ab. Die nächsten Tage dürften in dieser Transferfrage richtungsweisend sein.







































