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·01 de junho de 2026
Lok Leipzig scheitert erneut: Würzburg steigt in die 3. Liga auf

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Mit einem leichten Vorsprung gingen die Würzburger Kickers in das Aufstiegsrückspiel gegen Lokomotive Leipzig – und sollten diesen auch nicht mehr hergeben. Dank der Treffer von Nischalke und Cisse siegten die Franken mit 2:1 gegen die Sachsen und kehren vier Jahre nach ihrem Abstieg in die Viertklassigkeit in die 3. Liga zurück.
Nach dem knappen 1:0-Erfolg im Hinspiel gingen die Würzburger Kickers mit einem leichten Vorteil in die entscheidende Partie am ausverkauften Dallenberg. Michael Schiele schickte dabei nahezu die gleiche Elf wie drei Tage zuvor in Leipzig auf das Feld, nur Thomann nahm verletzungsbedingt auf der Bank Platz und wurde durch Meisel ersetzt. Bei den Sachsen hätte es da wohl schon eher Gründe für Veränderungen gegeben, Jochen Seitz vertraute aber auf komplett dieselbe Anfangsformation und gab ihr so die Möglichkeit zur Wiedergutmachung.
Es waren dennoch die Hausherren, die den besseren Start erwischten und den ersten nennenswerten Angriff zu verzeichnen hatten, ein Abschluss von Bonga aus halblinker Position trudelte allerdings am langen Eck vorbei (10.). Fast im Gegenzug hatten dann die Sachsen die große Chance auf die Führung, im Anschluss an einen Eckball parierte Hägele einen Schuss von Wilton aber stark auf der Linie und verhinderte so den Einschlag (12.). Insgesamt waren die Gäste zwar bemüht, das Spielgeschehen verlagerte sich aber dennoch mit fortlaufender Zeit immer mehr in ihre Hälfte.
Mit Folgen: Nach einem hohen Ballgewinn brachte Bonga den Ball von der rechten Seite scharf vor den Leipziger Kasten und Nischalke musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben (30.). Ein ordentlicher Rückschlag für die Sachsen, die in den kommenden Minuten daran zu zerbrechen drohten. Omore (32.) und Berisha (37.) verpassten es zum Glück für die Leipziger aber, nachzulegen, und fanden in Keeper Naumann ihren Meister. Somit ging es mit einem knappen Vorsprung für die Franken in die Pause, wodurch zumindest auf dem Papier im zweiten Durchgang noch alles möglich schien.
Mit der Einwechslung von McLemore für Cevis versuchte Seitz zu Beginn der zweiten Hälfte für einen positiven Impuls zu sorgen. Die Bemühungen konnte man den Gästen auch ganz und gar nicht absprechen, allerdings fehlte es in der Offensive immer wieder an der nötigen Durchschlagskraft. Ganz anders sah das bei den Franken aus, die es geschickt verstanden, kleine Nadelstiche zu setzen. Nischalke nahm den Ball nach einem hohen Zuspiel stark runter, drehte sich um Gegenspieler Wilton herum und jagte das Leder aus spitzem Winkel in das Außennetz (62.).
Es wirkte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so, als würde noch viel passieren. Umso überraschender kam der plötzliche Ausgleich: Öztürk bediente Meier halblinks im Strafraum, der wiederum noch einmal in die Mitte querlegte. Dort lief Ziane ein und drückte das Leder aus kürzester Distanz zum 1:1 über die Linie (71.). Die Leipziger witterten wieder Morgenluft, die die Hausherren aber vorzüglich abzulassen wussten. Cisse, unmittelbar nach dem Ausgleich eingewechselt, fand sich bei seiner ersten Ballberührung plötzlich alleine vor Naumann wieder und brachte die Kickers wieder in Führung – nur 65 Sekunden nach deren Treffer (72.). Es war der entscheidende Nackenschlag für die Sachsen, dich sich davon nicht mehr erholen sollten und in der Nachspielzeit auch noch das Pech hatten, dass ein Schuss an die Unterkante der Latte wohl nicht mit vollen Umfang über die Torlinie ging und es so nicht mehr zum späten Ausgleich kam (90.+3).
Würzburg kehrt somit nach vier Jahren in der Regionalliga in die Drittklassigkeit zurück, während die Leipziger zum dritten Mal nach 2020 und 2025 in der Relegation am Aufstieg scheitern. Einzig der feste Aufstiegsplatz für die Regionalliga Nordost in der kommenden Spielzeit kann da vielleicht noch ein Trost sein – an diesem Montagabend aber wirklich nur ein sehr schwacher.







































