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·26 de março de 2026

Lucescu vor Türkei-Duell emotional: „Beide Mannschaften haben die Weltmeisterschaft verdient“

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Mircea Lucescu hat vor dem Playoff-Halbfinale gegen die Türkei mit großem Respekt über die Partie gesprochen. Der Trainer der rumänischen Nationalmannschaft erwartet im Besiktas Park (Tüpras-Stadion) ein schweres Spiel und betonte zugleich, dass aus seiner Sicht beide Teams die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 verdient hätten. Auch Innenverteidiger Radu Dragusin sprach vor dem Duell von einem Endspiel.

Lucescu spricht mit Wärme über die Türkei

Der rumänische Trainer begann seine Pressekonferenz mit einer sehr persönlichen Note. „Wir haben uns sehr gut vorbereitet. Wir werden unser Bestes geben. Ich liebe die Türkei sehr. Ich habe hier große Erfolge erzielt. Ich habe auch Erfolge für die Türkei errungen. Ich habe viele Spieler für die türkische Nationalmannschaft entdeckt“, sagte Lucescu.


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Danach erinnerte er auch an seine Zeit bei Besiktas und die Geschichte des Stadions. „Als ich Besiktas verließ, hatte ich noch zwei Jahre Vertrag und habe mein restliches Gehalt nicht erhalten. Ich habe darauf verzichtet, damit das Stadion vergrößert werden konnte. Es ist ein wunderschönes Stadion geworden. Es gehört zu den besten Stadien Europas.“ Mit diesen Worten verband er persönliche Erinnerungen mit einem offenen Bekenntnis zu seiner Verbundenheit mit dem türkischen Fußball.

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„Ich kenne die Werte der Türkei“

Sportlich zeigte sich Lucescu sehr aufmerksam gegenüber der Qualität des Gegners. Dabei stellte er klar, dass die Türkei für ihn nicht nur aus einem einzelnen Star bestehe. „Arda Güler ist ein Starfußballer, aber es gibt in der Türkei viele Spieler wie Arda. Kenan (Yildiz), Zeki (Celik), Merih (Demiral) und so weiter… Fußball wird Elf gegen Elf gespielt. Wenn sie Arda unterstützen, wird Arda auch Großes leisten“, sagte der 80-Jährige.

Er ergänzte: „Ich habe großen Respekt vor der türkischen Nationalmannschaft. Ich kenne auch Montella. Ein weiterer Trainer, den ich in der Türkei sehr schätze, ist Fatih Terim. Er hat Großes für den türkischen Fußball geleistet.“ Damit rückte Lucescu die Stärke der Türkei bewusst in einen größeren Zusammenhang und unterstrich, dass er die Mannschaft und ihr Umfeld sehr genau kennt.

Respekt vor dem Gegner, Vertrauen in das eigene Team

Trotz dieses Respekts machte der rumänische Trainer deutlich, dass er auch an die Qualität seiner eigenen Mannschaft glaubt. „Ich kenne die Stärken der Türkei, aber wir haben auch eine starke Mannschaft. Wir hatten zwar Verletzte, aber ich glaube, dass wir ein gutes Spiel machen werden“, sagte Lucescu.

Seine Worte zeigen die Grundhaltung vor dem Spiel klar: Rumänien reist nicht nur mit Respekt, sondern auch mit Überzeugung nach Istanbul. Das passt zu seiner späteren Aussage, dass beide Mannschaften aus seiner Sicht den Platz bei der Weltmeisterschaft verdient hätten.

Dolmabahce und die besondere Atmosphäre

Besonders auffällig war, wie emotional Lucescu auf die Wahl des Stadions reagierte. „Ich habe mich sehr gefreut, als das Spiel in dieses Stadion verlegt wurde“, sagte er und erinnerte daran, dass er immer gern nach Dolmabahce komme. Die Atmosphäre in der Türkei sei für ihn seit jeher etwas Besonderes.

Sein Fazit dazu fiel entsprechend deutlich aus: „Ich habe bei jedem Spiel in der Türkei eine tolle Atmosphäre erlebt. Beide Mannschaften haben es verdient, zur Weltmeisterschaft zu fahren. Leider können wir nicht beide fahren, aber wer auch immer fährt, hat es verdient.“ Damit brachte er den Charakter der Partie in wenigen Sätzen auf den Punkt.

Dragusin: „Wir betrachten das als ein Endspiel“

Neben dem Trainer äußerte sich auch Radu Dragusin auf der Pressekonferenz. Der Verteidiger machte deutlich, wie Rumänien die Begegnung einordnet. „Wir betrachten das als ein Endspiel. Das werden wir morgen auch zeigen“, sagte er.

Auch den Druck von den Rängen sprach Dragusin offen an. „Es wird einen enormen Fan-Druck geben. Ich habe hier auch schon mit der Vereinsmannschaft gespielt. Die türkischen Fans üben großen Druck aus. Aber wir sind an diese Situation gewöhnt.“ Entscheidend sei aus seiner Sicht, dass Rumänien als Mannschaft funktioniere: „Wichtig ist, dass wir als Mannschaft sehr gut sind. Als Mannschaft haben wir Erfolge erzielt.“

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