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·09 de fevereiro de 2026

Luxusprobleme beim FC Bayern: Minjae Kim wird zum ersten Kompany-Opfer

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Beim FC Bayern sorgt die personelle Situation aktuell für ungewohnte Entscheidungen. Trotz klarer Rollenverteilung und ordentlicher Leistungen bleiben plötzlich bekannte Namen außen vor. Besonders Minjae Kim gerät dabei stärker in den Fokus.

Der südkoreanische Innenverteidiger schaffte es beim 5:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim nicht in den Spieltagskader der Münchner. Eine sportliche Entscheidung, die weniger mit seiner Form als vielmehr mit der aktuellen Personalsituation zu tun hatte. Sportvorstand Max Eberl erklärte nach der Partie, dass der Trainer vor allem wegen der vollständigen Fitness im Kader zu diesem Schritt gezwungen war.


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„Es wird nicht die Entscheidung für die nächsten Spiele per se sein“, sagte Eberl mit Blick auf Kim nach dem Spiel und ergänzte: „Da wird es ein Stück weit eben auch eine Rotation geben, wenn alle gesund bleiben. Aber es zeigt ja erstmal, dass wir alle gesund haben und so weit sind, dass arrivierte Spieler vielleicht auch mal nicht dabei sind.“

Dass es ausgerechnet den 29-Jährigen traf, war laut Eberl kein Zufall: „Es ist halt auch immer die Kaderzusammenstellung“, erklärte der Sportvorstand. „Was hast du im Spiel vor? Was möchtest du haben? Was brauchst du auf dem Platz vielleicht?“ Bei nur 20 erlaubten Spielern im Bundesliga-Kader musste Vincent Kompany eine Entscheidung treffen.

Gegen Hoffenheim verzichtete der Belgier bewusst auf einen zusätzlichen gelernten Innenverteidiger. Stattdessen saß Hiroki Ito als einziger Spezialist für das Abwehrzentrum auf der Bank. „Heute war es so, dass wir quasi einen Abwehrspieler geopfert haben, weil wir mit Konny noch einen hatten und Hiroki auch Innenverteidiger spielen kann, was er ja dann auch getan hat“, erklärte Eberl.

Kompany über Kim-Verzicht: „Es ist eine gute Situation“

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Foto: Getty Images

Auch extern wurde die Entscheidung aufmerksam verfolgt. DAZN-Experte Michael Ballack verwies auf die Vielzahl an Optionen: „Wenn man die Bank durchgeht – er hat natürlich unfassbar gute Alternativen.“ Besonders die Vielseitigkeit Itos verschaffe dem Trainer zusätzliche Flexibilität.

Kompany selbst ordnete die Personalie Kim nach dem Spiel deutlich ein und nahm Druck aus der Situation. „Das Erste, was ich der Mannschaft im Januar gesagt habe, war, dass wir sieben Spiele in 20 Tagen haben, also wird jeder spielen und sich als Teil davon fühlen“, erklärte der Bayern-Coach. Mit Blick auf den aktuellen Februar ergänzte er: „Jetzt in diesem Monat geht es darum, professionell zu sein und unsere Spiele zu gewinnen. Nächsten Monat wird sich wieder jeder eingebunden fühlen.“

Dass ein Spieler aktuell außen vor bleibt, habe laut Kompany keine tiefere Bedeutung. „Jemanden draußen zu lassen, bedeutet nichts, es ist einfach eine Entscheidung, die man treffen muss – es wird eine weitere geben und dann noch eine.“ Für den Trainer ist die Situation sogar ein positives Signal: „Es ist eine gute Situation, weil alle fit sind. Letztes Jahr gegen Inter hatten wir neun Spieler verletzt. Diese Situation nehme ich jeden Tag der Woche.“

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