"Mächtig stolz" und "unfassbar": Hirsch gerät ins Schwärmen | OneFootball

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·22 de março de 2026

"Mächtig stolz" und "unfassbar": Hirsch gerät ins Schwärmen

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Mit einer ersatzgeschwächten Elf besiegte der MSV Duisburg den TSV 1860 München und baute den Vorsprung auf die Löwen auf drei Punkte aus. Diese Leistung und das Stehaufvermögen seiner Mannschaft nötigte Trainer Dietmar Hirsch eine Menge Respekt ab.

"Ein sehr schönes Gefühl"

Der MSV Duisburg bleibt eine Heimmacht. Auch das enge Spiel gegen 1860 München entschieden die Zebras am Ende für sich – dank des Treffers von Joker Thilo Töpken in der 90. Minute. "Ein sehr schönes Gefühl. So spät ein Tor zu schießen, ist immer geil", schilderte er seine Emotionen bei "MagentaSport". Als der Abpfiff ertönte, brach es dann aus Trainer Dietmar Hirsch heraus, der emotional jubelte: "Ich habe gelitten, weil das Ergebnis knapp war. Ich bin mächtig stolz auf die Jungs. Unfassbar heute", so der 54-Jährige.


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Er musste bei der Aufstellung improvisieren, weil Kapitän Alexander Hahn (Schlag auf die Wade) kurzfristig ausfiel. Zudem fehlte Offensivmann Patrick Sussek. Doch die jungen Wilden wie Innenverteidiger Ben Schlicke machten einen guten Job. "Ich bin stolz, weil wir heute mit jungen Spielern gespielt haben, die selten spielen. Und das gegen eine Topmannschaft", lobte Hirsch. Auch Töpken stand zuletzt nicht immer im Kader. "Er hat auf gut Deutsch gesagt, Scheiße fressen müssen", sprach er dem Matchwinner ein Sonderlob aus. Dass seine neu zusammengestellte Elf auch die taktischen Umstellungen meisterte, beeindruckte den Coach ebenfalls: "Da ziehe ich den Hut vor, wie die Jungs das umgesetzt haben. Mit Wille und Leidenschaft dieses Spiel zu gewinnen. Unfassbar."

"Die Fans sind sensationell"

Wieder einmal konnte sich der MSV in der zweiten Halbzeit steigern und den Siegtreffer vor der eigenen Kurve erzielen. "In Hälfte zwei sind wir noch aggressiver in die Zweikämpfe gegangen, haben ein bisschen einfacher gespielt und mit Wucht auf unsere Kurve gespielt. Das hat uns gut getan", erklärte Töpken. Die unermüdliche Unterstützung der Anhänger ist und bleibt ein Faustpfand für heimstärkste Mannschaft der Liga. "Die Fans sind einfach sensationell, egal ob zuhause oder auswärts. Sie stehen immer hinter uns. Wenn man das hier sieht: unbeschreiblich", schwärmte Töpken, nachdem die Mannschaft bei der Ankunft am Stadion von hunderten Fans empfangen worden war.

Außerdem imponierte Hirsch, wie sein Team auf die heftige 1:5-Pleite gegen Rostock reagierte. "Wir spielen seit fast zwei Jahren mit der gleichen Kette. Das sind Spieler, die haben letztes Jahr alle Regionalliga gespielt. Dass du dann mal einen Hänger hast, muss man einkalkulieren. Aber ich kann mich dafür verbürgen, dass meine Mannschaft bis zum Schluss alles gibt", betonte Hirsch. Diese Moral hat sich über die letzten beiden Jahre entwickelt. "Wir stehen zusammen wie eine Familie. Du darfst mal hinfallen, aber wir stehen wieder auf. Das macht mich so stolz", so Hirsch. Für den MSV steht am nächsten Samstag das Halbfinale im Niederrheinpokal beim Regionalligisten 1. FC Bocholt an, bevor es am 4. April mit dem Derby bei Rot-Weiss Essen zum nächsten Topspiel kommt. "Da wollen wir auch Punkte holen, denn wir wollen aufsteigen. Alles andere wäre absurd."

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