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·09 de abril de 2026
Mainz schlägt Strasbourg! Sano & Posch sorgen für gute Ausgangsposition

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Starker Mainzer Auftritt im Viertelfinale der Conference League! Gegen Strasbourg bestätigten formstarke Mainzer die letzten Wochen und gewannen verdient mit 2:0 gegen die Elsässer.
Für beide Teams hatte bereits der Einzug ins Viertelfinale der Conference League historische Dimensionen. Während Strasbourg letztmals vor 46 Jahren im Europapokal in der Runde der letzten Acht stand, war es für Mainz die erste Viertelfinal-Teilnahme überhaupt. Urs Fischer nahm gegenüber dem 2:1-Erfolg bei der TSG Hoffenheim zwei Wechsel vor, Sota Kawasaki und Nelson Weiper ersetzten den nicht-spielberechtigten Sheraldo Becker und den verletzten Lee Jae-Sung. Auf Seiten Strasbourgs brachte Gary O’Neil nach dem 3:1 gegen OGC Nice Valentin Barco für Sebastian Nanasi.
Schon nach zwei Minuten setzte Mainz ein erstes Ausrufezeichen. Nach einem Ballverlust in Strasbourgs Spielaufbau schaltete Phillip Tietz schnell um und setzte Weiper in Szene. Dieser zog aus gut fünfzehn Metern wuchtig ab, traf aber nur das Außennetz. Nach elf Minuten zappelte der Ball dann im Strasbourger Netz. Kaishu Sano eroberte selbst den Ball und setzte zum Solo an, von der Strafraumkante zog der Mainzer Sechser dann ab. Von einem Verteidiger noch abgefälscht schlug der Ball sehenswert im rechten Winkel zum 1:0 ein.
Zwar fanden die Elsässer im Anschluss etwas besser ins Spiel, die nächste Chance gehörte aber wieder Mainz. Stefan Posch gewann hoch den Ball, scheiterte aber an Mike Penders. Die anschließende Ecke sorgte dann aber für das 2:0. Paul Nebel brachte den Ball von rechts scharf an den Elfmeterpunkt. Dort hatte die Strasbourger Abwehr Posch komplett vergessen, der Innenverteidiger schoß volley rechts ins Tor ein. Eine sehr starke Anfangsphase des Teams von Urs Fischer wurde schon früh belohnt.
Strasbourg war gefordert und tauchte zumindest mehrmals vielversprechend im Mainzer Strafraum auf. Nach 27 Minuten setzte Guéla Doué den Ball im Anschluss an eine Ecke mit der Hacke nur knapp rechts neben das Tor. Doch Mainz blieb gefährlich. Ein erneuter Ballverlust der Franzosen führte über Weiper zu Nebel, der im Strafraum scharf vors Tor flankte. In der Mitte verpasste Kawasaki aber knapp das 3:0. Danach passierte bis zur Pause nicht mehr viel vor beiden Toren. So ging es mit einem verdienten 2:0 für starke Mainzer in die Kabinen.

Foto: Getty Images
Ohne Wechsel ging es bei beiden Teams im zweiten Durchgang weiter. Wieder war es Mainz, das den ersten Abschluss hatte. Tietz scheiterte aber von halbrechts an Penders. Nach der darauffolgenden Ecke bekam Strasbourg den Ball nicht geklärt, doch Sanos Abschluss konnte im letzten Moment noch geblockt werden. In der 53. Minute folgte direkt die nächste Chance. Diesmal eroberte Dominik Kohr den Ball und dann schloß Tietz erneut ab, diesmal von links. Doch wieder war Penders schnell im kurzen Eck zur Stelle. Kurz darauf hatte Strasbourg die bisher größte Gelegenheit. Gessime Yassine setzte Julio Enciso von der Strafraumkante stark in Szene. Dieser schloss aber aus aussichtsreicher Position etwas zu überhastet ab und scheiterte an Daniel Batz.
Nach einer guten Stunde versuchte Strasbourg Coach O’Neil mit einem Doppelwechsel für neue Impulse zu sorgen und brachte unter anderem Emanuel Emegha, der im Sommer zu Chelsea wechseln wird. Auch Mainz wechselte im Anschluss gleich dreifach. Von Mainz kam jetzt offensiv weniger. Doch auch Strasbourg wurde erste nach 73 Minuten wieder gefährlich. Die Dreifachchance hatte es allerdings in sich. Erst jagte Barco den Ball aus zehn Metern an die Latte, dann scheiterte der eingewechselte Diego Moreira von der Strafraumkante mit einem knallharten Abschluss an einem guten Reflex von Batz. Als letztes versuchte sich Emegha mit einem Kopfball, setzte diesen aber knapp rechts vorbei.
Auf der Gegenseite vergab Mainz dann die große Chance auf das 3:0. Erst parierte Penders stark gegen Kohr, dann brachte Joker Armindo Sieb den Ball aus wenigen Metern, aber sehr spitzem Winkel, nicht auf das Tor. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatte wieder Sano seine Füße im Spiel, doch Tietz kam an seine gefährliche Hereingabe nicht mehr heran. Nach einer Flanke vom eingewechselten Nikolas Veratschnig war es erneut Sieb, der eine große Chance liegenließ und den Ball nicht aufs leere Tor lenken konnte.
So muss sich Mainz nach einer über weite Strecken sehr starken Vorstellung fast noch ärgern nicht mit einem größerem Vorsprung ins Rückspiel nächste Woche zu gehen. Strasbourg braucht hingegen eine deutliche Leistungssteigerung soll es noch etwas werden mit dem Halbfinaleinzug.
1. FSV Mainz 05 – RC Strasbourg 2:0 (2:0)
1. FSV Mainz 05: Batz – da Costa, Posch, Kohr – Widmer (80. Potulski), Nebel, Sano, Kawasaki (70. Boving), Mwene (70. Veratschnig) – Weiper (70. Sieb), Tietz
RC Strasbourg: Penders – Doué, Omobamidele, Doukouré, Chilwell – Barco, Oyedele (64. Diego Moreira) – Yassine (64. Emegha), El Mourabet, Godo (85. Nanasi) – Enciso
Schiedsrichter: Rade Obrenovic
Tore: 1:0 Sano (11. Minute), 2:0 Posch (19.)
Besondere Vorkommnisse:
Jakob Haffke









































