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·29 de julho de 2026
Maldini-Abrechnung: Italien „will keine Veränderungen“

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·29 de julho de 2026

In Italien geht es beim Fußballverband derzeit drunter und drüber. Der neue Trainer ist inzwischen da, der Technische Direktor schon wieder weg.
Roberto Mancini soll die Azzurri nach der verpassten Weltmeisterschaft wieder in die Spur bringen. Unter dem 61-Jährigen wurde Italien 2021 überraschend Europameister, verfehlte aber auch die WM-Endrunde in Katar ein Jahr später. Mancini verabschiedete sich daraufhin in Richtung Saudi-Arabien, jetzt ist er zurück in seiner Heimat.
Ruhe scheint trotz der beendeten Trainersuche jedoch keine einzukehren. Paolo Maldini, der als Technischer Direktor installiert wurde, trat nach nur 16 Tagen schon wieder zurück. Nach der Absage von Wunschtrainer Pep Guardiola wollte die Innenverteidiger-Legende Andrea Pirlo als Nationaltrainer ins Boot holen, doch FIGC-Präsident Giovanni Malago schob dem einen Riegel vor.
Pirlo ist als Markenbotschafter für einen russischen Wettanbieter tätig und geriet daher in die Kritik. Auch sportlich sollen im Verband nicht alle vom ehemaligen Mittelfeldspieler überzeugt sein, zumal Pirlo bisher in seiner Trainerlaufbahn keine nennenswerten Erfolge vorzuweisen hat. Maldini und Berater Leonardo sollen daraufhin Thiago Motta vorgeschlagen haben, doch auch von dieser Idee war Malago wenig begeistert.
Laut Corriere dello Sport soll Maldini am Ende eines langen Gesprächs mit dem Verbandschef beklagt haben, dass Italien „keine Veränderungen will“. Auch Malago äußerte sich laut La Repubblica: „Pirlo war eine unglückliche Entscheidung, aber ich bin der Präsident. Ich übernehme an diesem Punkt die Verantwortung und treffe die Entscheidung.“ Daraufhin traten Maldini und Leonardo nach gerade einmal zwei Wochen wieder von ihren Ämtern zurück.

Foto: Getty Images
Nach der verpassten WM-Qualifikation war Gennaro Gattuso von seinem Posten als Nationaltrainer zurückgetreten. Auch auf Funktionärsebene nahmen einige wichtige Personen ihren Hut, darunter Ex-Nationalkeeper Gianluigi Buffon. Zuletzt buhlte Italien intensiv um Pep Guardiola, der sich nach mehreren Gesprächen jedoch gegen eine Unterschrift beim viermaligen Weltmeister entschied und nach zehn Jahren bei Manchester City vorerst eine Pause einlegt.







































