LIGABlatt
·25 de março de 2026
Medien: Fenerbahçe buhlt um ablösefreien Julian Brandt

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·25 de março de 2026

Inzwischen ist offiziell bekannt, dass Julian Brandt Borussia Dortmund nach insgesamt sieben Jahren und über 300 Pflichtspielen für den Verein verlassen wird. Wohin die Reise des 29-Jährigen als nächstes führt, ist derzeit noch unklar, doch Medienberichten zufolge stünde Brandt nicht zuletzt bei Fenerbahçe auf der Wunschliste weit oben.
Eines der prägendsten Gesichter der jüngeren BVB-Geschichte verlässt Dortmund nach sieben Jahren. Nach dem Heimspiel gegen 1. FC Köln in der Bundesliga hatte der Geschäftsführer Sport der Borussia, Lars Ricken, öffentlich gegenüber "Sky" erklärt, dass der im Sommer auslaufende Vertrag Julian Brandts nicht noch einmal verlängert werden würde und dass man sich von dem verdienten Mittelfeldspieler nach der Saison trennen werde. Nun stellt sich die große Frage, wohin es den 48-maligen deutschen Nationalspieler als nächstes ziehen wird; bleibt Brandt in der Bundesliga, oder wagt er noch einmal den Sprung ins Ausland? Und wenn ja, wohin? Einige Klubs aus verschiedenen europäischen Ligen sollen am Spielmacher dran sein, darunter auch Fenerbahçe.
Folgt Julian Brandt Leroy Sané in die Süper Lig?
Laut Medienberichten sei Julian Brandt derzeit bei Fenerbahçe ein intern heißdiskutiertes Thema. Mit dem Edeltechniker kommt ein Kreativspieler aller höchster Güte ablösefrei auf den Markt und man wolle die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, ohne es zumindest beim gebürtigen Bremer versucht zu haben. Im vergangenen Jahr hatte Erzrivale Galatasaray ja immerhin den damals ebenfalls 29-jährigen Leroy Sané ablösefrei vom FC Bayern zu sich locken können, weshalb man nun die Hoffnung hege, dass es auch bei Brandt klappen könne, obgleich dem Vernehmen nach auch Klubs aus vermeintlich stärkeren europäischen Ligen an ihm interessiert sein sollen. Neben Julian Brandt sollen die "Kanarienvögel" derzeit auch an Real-Verteidiger Antonio Rüdiger interessiert sein.
Klubs aus Italien, England und Spanien an Brandt interessiert
Neben Fenerbahçe gelten nämlich die AS Roma, Aston Villa sowie die spanischen LaLiga-Giganten FC Barcelona und Atlético Madrid als grundsätzlich interessiert. Bei den beiden Letztgenannten würde Julian Brandt aber wohl nicht als Stammspieler oder gar Star eingeplant werden. Auch bei Aston Villa ist die Konkurrenzsituation im Mittelfeld hart, weshalb derzeit unter anderem der Roma gute Chancen eingeräumt werden. Beim italienischen Hauptstadtklub läuft nämlich der Vertrag von Spielmacher Paulo Dybala aus und alle Zeichen deuten auf Abschied. Brandt könnte dort die Lücke füllen.
Die AS Rom mit guten Chancen auf Brandt-Verpflichtung
Im Werben um die Dienste Julian Brandts dürfte nicht zuletzt die sportliche Perspektive Vordergrund stehen. In Italien steht die AS Rom nach 30 Spieltagen derzeit auf Platz sechs, was die Qualifikation für die Conference League bedeuten würde. Allerdings trennen die "Giallorossi" gerade einmal drei Punkte von Platz vier und der Qualifikation für die Champions League. Fenerbahçe wiederum hat noch die Chance, türkischer Meister zu werden, was die direkte Qualifikation für die "Königsklasse" bedeuten würde, kann aber auch noch von Trabzonspor überholt werden, was lediglich die Qualifikation für die Europa League bedeuten würde. So gesehen nehmen sich beide Klubs also nicht allzu viel.
Auch wirtschaftliche Perspektive entscheidend
Neben der sportlichen Perspektive spielt mit Sicherheit auch das liebe Geld eine nicht unwichtige Rolle. Sollte Brandt in Rom tatsächlich Dybala ersetzen, ist es allerdings fraglich, ob der offensive Mittelfeldspieler auch das Gehalt des Argentiniers von knapp 12 Millionen Euro erhalten würde, was ihn mit großem Abstand zum bestverdienenden Spieler im Team machen würde. In Dortmund soll Julian Brandt zwischen sieben und acht Millionen Euro pro Jahr kassieren, was aus römischer Perspektive wohl zumindest nicht komplett unwahrscheinlich gesehen werden dürfte. Bei Fenerbahçe wiederum wäre davon auszugehen, dass der Kreativspieler eine Gehaltsverbesserung angeboten bekommen dürfte, er würde dafür allerdings in einer vermeintlich schwächeren Liga kicken.
Verbleib in der Bundesliga nicht unwahrscheinlich
So oder so ist die Sachlage rund um Julian Brandt noch völlig offen. Fenerbahçe hätte durchaus Argumente auf der eigenen Seite, den 29-Jährigen zu verpflichten, vor allem, wenn man wenigstens Platz zwei und damit die Play-Offs für die Champions League erreichen würde. Bis dahin wird allerdings noch einige Zeit vergehen, in der sich der Wunschspieler auch noch anderweitig umsehen kann. Möglicherweise möchte Brandt die Bundesliga ja auch gar nicht verlassen, immerhin ist er mit aktuell 376 Einsätzen im deutschen Oberhaus ja durchaus eine kleine Bundesliga-Legende. Es wird nämlich gemutmaßt, ob es den Blondschopf zurück zu seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen ziehen könnte, wo man aktuell ebenfalls um die Qualifikation für die Champions League kämpft. Die nächsten Wochen und Monate dürften rund um Julian Brandt noch sehr interessant werden.
Foto: Lars Baron / Getty Images









































