"Müssen improvisieren": Aachen mit Sturmsorgen gegen Hoffenheim | OneFootball

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·22 de janeiro de 2026

"Müssen improvisieren": Aachen mit Sturmsorgen gegen Hoffenheim

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Die Hoffnung, nach einer guten Vorbereitung direkt zum Auftakt der Rückrunde die Abstiegsplätze verlassen zu können, erfüllte sich für Alemannia Aachen im Spiel gegen den VfL Osnabrück nicht. Stattdessen war die 0:3-Niederlage ein herber Rückschlag, sodass der Druck vor dem Auswärtsspiel in Hoffenheim (Samstag, 14 Uhr) groß ist. Aufgrund der weiterhin angespannten Personallage muss der TSV erneut improvisieren.

Nicht alles "so schwarz"

Nein, das Bemühen nach dem frühen Rückstand gegen Osnabrück sprach Trainer Mersad Selimbegovic seiner Mannschaft auch bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag nicht ab, habe sie doch "gemacht, gekratzt und probiert". Ohnehin sei nicht alles "so schwarz gewesen", sagte der 43-Jährige und sprach von "vielen guten Szenen". Allein: Zum bereits sechsten Mal in Folge reichte es nicht zu drei Punkten. "Natürlich ist das frustrierend."


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Beim Auswärtsspiel in Hoffenheim soll mit "mehr Entschlossenheit" und dem "Quäntchen Glück" nun die Wende eingeleitet werden, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Dafür fordert Selimbegovic nicht nur mehr Ruhe am Ball, sondern auch viel Laufstärke. Gegen Osnabrück habe zuletzt vor allem die "Ruhe beim letzten Pass" gefehlt. Die Folge: Offensiv blieb Aachen – bis auf die Anfangsphase – harmlos.

Weiterhin ohne echte Strafraumstürmer

Aber auch, weil es an einem treffsicheren Strafraumstürmer fehlt. "Es ist nicht einfach, in dieser Liga ohne Stürmer zu spielen", sagte Selimbegovic. Entsprechend läuft die Suche nach einem Neuner. "Ich hoffe, dass es bald passiert, ich weiß, dass wir dran sind." Ob die erhoffte Verstärkung schon bis Samstag gefunden ist, erscheint fraglich. Vermutlich eher nicht. "Daher müssen wir wieder improvisieren", blickte der 43-Jährige auf das vorhandene Spielermaterial. Als Alternativen zu Emmanuel Elekwa, der gegen Osnabrück von Anfang an ran durfte, jedoch keinen guten Tag erwischte, gelten Niklas Castelle und Kwasi Wriedt.

Dagegen fallen Valmir Sulejmani (Probleme an der Patellasehne) sowie Fabio Torsiello (Trainingsrückstand nach Knie-OP) weiterhin aus. Auch Danilo Wiebe (fünfte gelbe Karte), Lamar Yarbrough (Trainingsrückstand nach Wadenproblemen), Sasa Strujic (Leistenprobleme), Jeremias Lorch (Knie-OP) sowie Kapitän Mika Hanraths (Trainingsrückstand nach Muskelbündelriss) sind weiterhin keine Option.

Selimbegovic wägt noch ab

Auch deshalb wird Selimbegovic improvisieren müssen. Einerseits will der Alemannia-Coach "möglichst wenig Veränderungen vornehmen", um die nötige Stabilität reinzubekommen, überlegt aber andererseits, "ob du mit mehr Defensive dagegen gehst oder mehr am Ball sein willst". Es gelte abzuwägen, wie gegen eine "sehr ballverliebte" Mannschaft gespielt werden soll. "Wir müssen flexibel und mutig sein und dürfen uns nicht verstecken. Jeder muss sich anbieten."

Entscheidet sich Selimbegovic für die Variante mit mehr Ballbesitz, dürfte Gianluca Gaudino in die Startelf rücken. Doch unabhängig davon, wer spielen wird: Am Ende zählen nur drei Punkte, die Aachen dringend braucht. Sollte es auch im siebten Anlauf hintereinander keinen Sieg geben, dürften die 1.200 mitreisenden Fans einmal mehr ihren Unmut zum Ausdruck bringen.

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