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·08 de maio de 2026
Nach 29 Jahren: Ein neuer deutscher Finalist

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SC Freiburg gegen Sporting Braga – Das Spiel des Lebens für die Breisgauer. Es endete 3:1, damit sorgte der Sport-Club für ein Novum.
Neun deutsche Vereine gewannen seit 1966 – Borussia Dortmund schlug den großen FC Liverpool im Pokalsieger-Finale von Glasgow mit 2:1 nach Verlängerung – mindestens einen Europapokal-Titel.
Aber: Seit fast 30 Jahren waren diese Vereine, wenn es um Finalspiele ging, eigentlich ein exklusiver Kreis.
Der BVB schaffte es nach 1997 auch 2002, 2013 und 2024 in die UEFA-Cup- und Champions-League-Finals.
Bayer Leverkusen, UEFA-Cup-Sieger von 1988, spielte in diesem Zeitraum im Jahr 2002 ebenfalls in Glasgow um die Champions League und 2024 in Dublin um die Europa League.
Werder Bremen, der Europacupsieger der Pokalsieger von 1992, war 2009 der letzte deutsche Finalist im UEFA-Pokal vor dessen Novellierung bzw. Umbenennung in Europa League – 1:2 nach Verlängerung gegen Schachtar Donezk in Istanbul.
Eintracht Frankfurt gewann zwei seiner drei Europacupfinals (1960, 1980, 2022), davon zwei Mal im UEFA-Cup bzw. in der Europa League.
Der letzte Verein, der von den neun deutschen Europacupsiegern aus Ost (1. FC Magdeburg, Pokalsieger-Cup 1974) und West (vor 1997 gewannen auch der Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach je zwei internationale Titel) erstmalig in ein europäisches Finale einzog, war 1997 der FC Schalke 04.
„Die Euro-Fighter“ bezwangen auf dem Weg in das letztmals mit Hin- und Rückspiel-Modus ausgetragene Finale u. a. den Club Brugge und den FC Valencia und setzten sich in Mailand bei Inter, also hinter Mailand, mit 4:1 im Elfmeterschießen durch (0:1 n. V., Hinspiel in Gelsenkirchen: 1:0).
Seitdem gab es keinen deutschen Final-Neuling mehr.
Der SC Freiburg hatte am späten Donnerstagabend gegen Sporting Braga, nachzulesen bei Fussballdaten.de, die Chance, das zu ändern. Das gelang, auch wenn die Mannschaft von Trainer Julian Schuster bis zum Schluss zittern musste.
Dabei war die Europa League für die Freiburger gefühlt zu Saisonbeginn nur eine Art Trostpreis.
„Es fühlt sich maximal bitter an“, sagte Freiburgs Weltmeister Matthias Ginter damals.
Nun durfte er nach dem Finaleinzug seinen Freudentränen freien Lauf lassen.







































