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·26 de julho de 2026

Nach Damar-Transfer: Jetzt muss der VfL den Kader verkleinern

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Mit der Verpflichtung von Muhammed Damar hat der VfL Wolfsburg den achten Neuzugang dieses Sommers präsentiert. Mehr als 20 Millionen Euro haben die Niedersachsen bereits in neue Spieler investiert. Nach den zahlreichen Zugängen dürfte sich der Fokus nun aber auf die andere Seite des Transfermarktes verschieben. Bis zum Ende der Wechselperiode am 2. September sind weitere Abgänge zu erwarten.

Der aktuelle Kader umfasst inzwischen 38 Spieler. Für den angestrebten Neuaufbau nach dem Bundesliga-Abstieg ist das deutlich zu viel. Im Idealfall besteht ein Kader aus rund 22 Feldspielern und drei Torhütern. Auch Trainer Tobias Strobl hatte in den vergangenen Wochen mehrfach betont, dass die Mannschaft nicht zu groß sein dürfe. Jeder Spieler soll die Chance erhalten, sich im Training und in den Spielen zu zeigen.


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Zu großer Kader sorgte immer wieder für Unruhe

Gerade in den vergangenen Jahren war die Kadergröße beim VfL immer wieder ein Thema. Viele Spieler hatten kaum Aussicht auf Einsatzzeiten. Das führte regelmäßig zu Unzufriedenheit innerhalb der Mannschaft. Dieses Problem wollen die Verantwortlichen beim Neustart in der 2. Bundesliga offenbar vermeiden.

Mit Damar ist die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld noch einmal größer geworden. Gleichzeitig zeigt der Transfer, dass der VfL seinen Kader gezielt verstärken wollte, bevor nun weitere Entscheidungen über mögliche Verkäufe anstehen.

Mehrere Kandidaten für einen Wechsel

Zu den Spielern, deren Zukunft offen ist, zählt Lovro Majer. Zwar hatte Strobl den Kroaten zuletzt in einem Interview mit der WAZ ausdrücklich gelobt, dennoch gilt er weiterhin als Wechselkandidat. Durch die Verpflichtung von Damar ist die Konkurrenz auf seiner Position noch einmal gewachsen.

Auch Mohammed Amoura wird seit Wochen mit einem Abschied in Verbindung gebracht. Gleiches gilt für Mattias Svanberg. In der Defensive stehen hinter Denis Vavro, Konstantinos Koulierakis und Joakim Maehle ebenfalls Fragezeichen. Ob sie über den Sommer hinaus in Wolfsburg bleiben, ist derzeit offen.

Eriksen bleibt ein besonderer Fall

Eine besondere Situation gibt es bei Andreas Eriksen. Der Verteidiger befindet sich nach seinem erneuten Zusammenbruch derzeit in seiner Heimat in der Reha. Ob und wann er auf den Fußballplatz zurückkehren kann, ist aktuell völlig offen. Seine sportliche Zukunft beim VfL ist deshalb äußerst fraglich.

Auf dem Transfermarkt dürfte noch viel passieren

Der Umbruch in Wolfsburg ist also noch längst nicht abgeschlossen. Nach den zahlreichen Neuzugängen dürfte in den kommenden Wochen vor allem die Zahl der Abgänge steigen. Noch rund fünf Wochen ist das Transferfenster geöffnet. Bis zum 2. September wird sich der Kader der Wölfe deshalb aller Voraussicht nach noch deutlich verändern.

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