90min
·05 de abril de 2026
Nach deutlicher Weiser-Kritik: Fritz kündigt interne Aufarbeitung an

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·05 de abril de 2026

Durch seinen Kreuzbandriss konnte Mitchell Weiser seit dem vergangenen Sommer nicht mehr aufspielen. Deshalb hatte er sowohl das Privileg als auch das schwere Los, die Geschehnisse bei Werder Bremen von außerhalb des Platzes ganz genau verfolgen und beobachten zu können.
Umso deutlicher fiel sein Fazit und auch die Kritik gegenüber den Verantwortlichen aus, als er am Samstagnachmittag bei Sky in der Halbzeitpause des Werder-Heimspiels gegen RB Leipzig auf seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag angesprochen wurde. "Wir hatten schon Gespräche. Es ist aber so, dass im letzten Sommer viele Dinge passiert sind, die für mich fragwürdig waren. Ich warte daher auf Signale, dass wir wieder in die Richtung gehen, in der wir mit Ole Werner waren", kommentierte er vielsagend (via Bild).
"Neben der Entlassung von Ole sind auch wichtige Entscheidungen im Kader getroffen worden. Es sind Spieler gegangen, denen wir jetzt nachtrauern. Diese Entscheidungen waren für mich etwas fahrlässig", holte Weiser mit seiner Kritik noch weiter aus. Worte, die sich in dieser Thematik eindeutig gegen Clemens Fritz als Sportchef des Weser-Klubs richten.
Für Fritz waren die Aussagen von Weiser "etwas unverständlich", da man gemeinsam bereits "ein gutes, offenes und ehrliches Gespräch" hatte. Dazu kündigte er an: "Das werden wir intern aufarbeiten."
Im Klartext: Weiser wird wohl zum Rapport antreten und dabei sich und seine Aussagen erklären müssen. Ob ihm sein Interview bei Sky auch noch eine Strafe einbringen wird, ist abzuwarten. Grundsätzlich fühle er sich in und bei Bremen "sehr wohl", weshalb er es sich auch wünschen würde, mit Werder um mehr zu spielen, als um den Klassenerhalt. "Bei allem Respekt: Wir waren bis letztes Jahr auf einem sehr guten Weg und haben uns dann in eine schwierige Situation gebracht", hatte er zudem verlauten lassen.
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