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·22 de março de 2026

Nach Hoeneß-Kritik: Krösche warnt Bayern eindringlich

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Am Donnerstagabend stand Uli Hoeneß in der Frankfurt School auf der Bühne und erklärte unter anderem seine Sicht auf die Transferpolitik von Eintracht Frankfurt.

Gemeint ist dabei das Prinzip, junge Spieler zu holen und später für viel Geld zu verkaufen, wie bei Randal Kolo Muani oder Hugo Ekitiké für jeweils 95 Millionen Euro.


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"Beim FC Bayern sind wir ein Käuferverein und kein Verkäuferverein"

Angesprochen auf das Modell der Hessen gab Hoeneß eine gewohnt deutliche Antwort: "Ich persönlich bin kein großer Freund vom Verkauf von guten Spielern. Ich sage immer: Beim FC Bayern sind wir ein Käuferverein und kein Verkäuferverein. Und ich glaube, dass das auch das Geheimnis unserer Identität ist. Und jetzt wird Axel Hellmann auch noch begreifen, dass man auf Dauer eben bei jedem Verkauf auch Substanz verliert."

Krösche wirft die Warnung zurück

Eintracht-Boss Markus Krösche äußerte sich inzwischen ebenfalls zu den Hoeneß-Aussagen und stimmte dem Bayern-Patron sogar in einem Punkt zu: "Er hat grundsätzlich recht. Bayern ist mehr Käufer als Verkäuferverein."

Gleichzeitig machte Krösche aber klar, dass Frankfurt hier keine Ausnahme sei: "80, 90 Prozent der Klubs sind Verkäufervereine. Fast jeder Klub in Europa ist auf Transfererlöse angewiesen. Und verliert dann zwangsläufig seine besten Spieler." Frankfurt wäre damit eher ein Beispiel für eine Strategie, die in Europa längst zum Standard geworden ist.

Spannend ist zudem, dass Krösche die Gefahr von Top-Star-Verkäufen auch beim FC Bayern als real ansieht: "Ich glaube, dass auch der FCB in Zukunft Spieler verlieren wird. Wenn ein Michael Olise zu Real Madrid gehen will, dann wird es dafür Möglichkeiten geben. Der Markt hat sich verändert."

Dazu erlaubte er sich auch einen Seitenhieb auf die Bundesliga: "Andere Länder und Klubs haben andere Möglichkeiten. Die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga im internationalen Kontext zu erhalten - das ist unser Kernthema."

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