Nächster Brandherd bei Real Madrid? Warum Carvajal "angepisst" ist - Bericht | OneFootball

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·09 de fevereiro de 2026

Nächster Brandherd bei Real Madrid? Warum Carvajal "angepisst" ist - Bericht

Imagem do artigo:Nächster Brandherd bei Real Madrid? Warum Carvajal "angepisst" ist - Bericht

Dani Carvajal gehört bei Real Madrid zu den Ikonen der jüngeren Klubgeschichte. Seit der laufenden Saison ist der 34-jährige Rechtsverteidiger sogar erster Kapitän der Königlichen. Gewonnen hat der Europameister mit den Blancos schon alles - u.a. vier spanische Meisterschaften und gleich sechs Champions-League-Titel.

Im Oktober 2024 hatte der Routinier noch einmal einen neuen Vertrag unterschrieben - unmittelbar nach einer schweren Knieverletzung inklusive Kreuzbandriss. Der Kontrakt läuft kommenden Sommer aus. Wie es im Anschluss weitergeht, scheint offener denn je.Zum einen, weil sich Carvajal seit seiner schweren Verletzung immer anfälliger zeigt. In der laufenden Spielzeit fiel er von Ende Oktober bis Anfang Januar mit einer Knieblessur aus.Zum anderen, weil der 34-Jährige längst nicht mehr erste Wahl ist. Besonders Alonso-Nachfolger Alvaro Arbeloa setzt kaum noch auf Carvajal. Die letzten fünf La-Liga-Spiele schaute der ehemalige Leverkusener 90 Minuten von der Bank aus zu. Auch am letzten Champions-League-Spieltag gegen Benfica blieb Carvajal die komplette Partie draußen.


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Carvajal aktuell "das größte Gesprächsthema" bei Real Madrid

Real-Insider Mario Cortegana berichtet für The Athletic nun von einer weiteren Entwicklung. In seiner wöchentlichen Kolumne 'Inside Real Madrid' nennt er Carvajal als das aktuell größte Gesprächsthema bei den Königlichen. Bemerkenswerten in Zeiten ungewisser Trainer-Zukunften, ständigen Berichten über Streitthemen in der Kabine und Buh-Rufen der eigenen Anhänger gegen Star-Stürmer Vinicius Junior.

Weiter in den Fokus geraten sei Carvajal nach dem 2:0-Sieg in Valencia am Sonntagabend. Auf der rechten Abwehrseite spielte mit David Jimenez ein 21-jähriges Eigengewächs aus der zweiten Mannschaft von Beginn an. Rund 15 Minuten vor Schluss machte der Youngster dann Platz für das Comeback von Trent Alexander-Arnold. Carvajal musste derweil auf der Bank schmoren.

Noch keine Vertragsgespräche mit Carvajal

Sportlich läuft es für den Routinier also äußerst unzufriedenstellend. Nach seiner Rückkehr nach der Knieverletzung Anfang Januar stehen erst 27 Einsatz-Minuten zu Buche. Dazu kommt, dass Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung noch nicht stattgefunden haben sollen.

Quellen, die Carvajal nahestehen sollen Cortegana gesagt haben, dass Carvajal "angepisst" sei. Immerhin habe der Routinier hinzugefügt, weiter hart trainieren zu wollen.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in Valencia wiegelte Arbeloa derweil ab. Er wolle bei Carvajal nichts riskieren und sehe, dass es im Training Stück für Stück besser werde. Er wolle aber keinerlei Risiken eingehen. Der Kapitän sei "als Bezugspunkt für die Spieler sehr wichtig in der Kabine". Er sei sich "sicher, dass er wieder seine Bestform findet".

Von der soll Carvajal tatsächlich noch einiges entfernt sein. Mehr als eine Stunde Spielzeit am Stück sei aktuell noch nicht drin, bezieht sich The Athletic auf Quellen.

Ereilt Carvajal das "Modric-Schicksal"?

So oder so: Carvajal scheint ein ähnliches Schicksal zu ereilen wie vergangene Saison Luka Modric. Während andere alternde Klub-Ikonen wie Toni Kroos oder Nacho sich noch selbst aussuchen konnte, ob sie einen neuen Vertrag unterschreiben, hatte Modric diese Möglichkeit nicht mehr. Der Kroate wechselte schließlich ablösefrei zur AC Mailand.Auch Carvajal soll die Möglichkeit einer "Auf-Wunsch-Verlängerung" nicht erhalten - Stand jetzt. The Athletic stützt sich auf gut informierte Quellen, die behaupten, dass die Klub-Führung Zweifel hege, Carvajal ein neues Arbeitspapier zu geben.

Von der Carvajal-Seite sei zudem zu hören, dass der Routnier einen Verbleib über das aktuelle Vertragsende hinaus anzweifelt. Besonders im Kontext von Carvajals Kapitänsamt und der Unruhe in der Real-Kabine wird es spannend zu sehen sein, wie sich die Stimmung bei den Königlichen in den kommenden Wochen entwickelt.

Eine weitere Folge: Geht Carvajal tatsächlich am Saisonende, dürften die Blancos im Sommer den Markt nach einem neuen Rechtsverteidiger durchforsten.

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