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·03 de abril de 2026
Nationalmannschaft Ghana: Trainer weg – Spieler erfuhren es per Whatsapp Message

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Nach der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen Deutschland hat der ghanaische Verband die Konsequenzen gezogen und Nationaltrainer Otto Addo (50) entlassen. Für die Spieler kam das Aus völlig überraschend – sie erfuhren die Nachricht nicht im direkten Gespräch, sondern per WhatsApp.
Fatawu Issahaku bejubelt mit Derrick Köhn seinen Treffer zum 1:1 für Ghana im Länderspiel gegen Deutschland in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Christian Kaspar-Bartke / Getty Images
Besonders betroffen war Union-Profi Derrick Köhn (27), der im BILD-Podcast „Stammplatz“ schilderte, wie abrupt der Wechsel verlief. „Das kam alles wirklich sehr plötzlich. Ich war auch selbst überrascht, dass es so schnell nach dem Spiel öffentlich gemacht wurde.“
Köhn berichtete, dass die Mannschaft erst etwa eine bis anderthalb Stunden nach dem Abpfiff über die Chatgruppe informiert wurde. „Das war so eine Stunde, anderthalb Stunden nach dem Spiel. Auf einmal kam eine Nachricht in der WhatsApp-Gruppe. Wir waren alle mit Familien und Bekannten unterwegs, jeder war verstreut“, sagte der 27-Jährige. „Wir waren alle schon ein bisschen geschockt.“
Der Rauswurf traf Köhn auch persönlich. Addo hatte ihn überhaupt erst in die Nationalmannschaft geholt. Beide verbindet zudem, dass sie deutsche Wurzeln haben und häufig auf Deutsch miteinander sprechen. „Für mich ist es natürlich sehr traurig. Ich bin durch ihn in die Nationalmannschaft gekommen. Er ist ein besonderer Mensch, ich bin ihm ein Leben lang dankbar“, erklärte Köhn.
Fakt ist: Addo musste nach zuletzt vier Niederlagen in Serie gehen. Seit seiner Rückkehr im März 2024 gewann Ghana unter ihm nur acht von 22 Partien. Der Verband zog damit die Reißleine. Addo selbst hatte die angespannte Lage bereits vor dem Deutschland-Spiel beschrieben: „Mein Job ist immer in Gefahr.“
Köhn richtet den Blick inzwischen auf die kommenden Aufgaben mit Ghana. „Ich hoffe, dass wir mit Ghana einen neuen guten Trainer bekommen, der dann bei der Weltmeisterschaft versucht, ein großes Turnier zu spielen. Mit England und Kroatien sind es zwei Brocken, die auf uns zukommen. Bei Panama bin ich ehrlich, die kenne ich nicht so, habe ich nicht so auf dem Schirm. Wir wollen versuchen, der Nation Ghana einfach Freude zu bereiten.“









































