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·13 de maio de 2026

„Natürlich“: Pérez kündigt Neuzugänge an – Alonso „war kein Fehler“

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Florentino Pérez im spanischen Fernsehen – Screenshot: LA SEXTA

Florentino Pérez tritt im TV auf

MADRID. Es geht in die nächste Runde. Florentino Pérez hatte am Dienstagabend mit einer denkwürdigen Pressekonferenz für Furore gesorgt, war während seines einstündigen Auftritts aufbrausend über Medienhäuser hergezogen. Dass der Präsident von Real Madrid dabei einen Rücktritt verneinte und eine Neuwahl ausrief, spielte dabei sogar nur eine untergeordnete Rolle.


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Nur einen Tag später, am Mittwochabend, trat Pérez erneut in der Öffentlichkeit auf – diesmal bei dem spanischen Fernsehsender LA SEXTA im Rahmen eines Gesprächs mit dem in Spanien bekannten „El Chiringuito“-Moderator Josep Pedrerol, zu dem er aus der Medienlandschaft noch einen guten Draht pflegt.

In dem 40-minütigen Interview machte es zunächst den Anschein, als würde es um die gleichen Themen wie tags zuvor gehen. Am Dienstag war der 79-jährige Spanier Fragen zur sportlich misslichen Lage und zu damit verbundenen Personalien wie etwa Trainer Álvaro Arbeloa und dessen vermeintlichen Nachfolger José Mourinho ausgewichen. Diesmal wurde es hintenraus durchaus sportlicher, dabei äußerte Pérez sich auch zu einzelnen Stars. Und: Er kündigte an, dass der Kader verstärkt wird, was für ihn aber normal sei – wie jeden Sommer eben.

„Musste unverhältnismäßig viel Kritik einstecken“

REAL TOTAL liefert die wichtigsten Aussagen. Pérez über …

… das medial kritische Echo auf seine Pressekonferenz am Dienstag: „Ich bin etwas überrascht. Es wurde Kritik in den Medien geübt, die nicht der Realität entspricht. Ich habe unverhältnismäßig viel Kritik einstecken müssen. Aber ich habe noch viel mehr Lob erhalten. Ich kann alles ertragen, aber es ist sehr schwierig, in dieser feindseligen Umgebung zu leben. Und ich sagte: Das war‘s. Es war das Bild von jemandem, der es satt hat, diese Dinge zu hören. Und das habe ich den Journalisten auch gesagt. Persönliche Angriffe verletzen mich. Genauso wie die Angriffe auf Real Madrid. Wir sind finanziell und sportlich in bester Verfassung. Ich habe sieben Europapokale gewonnen. Ich verstehe die Kampagne gegen mich und Real Madrid nicht.“

… die sportliche Krise ohne Titel: „Ich werde hier keine Analyse abgeben. Wir haben es in dieser Saison nicht so hinbekommen, wie wir es wollten. Aber wir haben auch einiges erreicht. Alles begann mit der Klub-Weltmeisterschaft, wir hatten keine Saisonvorbereitung, konnten unsere Form nicht wiederfinden. Zweiter Platz… also, was ist mit Atlético? Und was ist mit den anderen? Manchester United in der Premier League?“

… die Annahme, er würde die Trainer verpflichten und José Mourinho, der als neuer Coach gehandelt wird: „Das stimmt nicht. Ob ich Mourinho mag? Ich mag alle Trainer. Er war bei uns und hat unser Leistungsniveau gesteigert.“

„Xabi Alonso war kein Fehler“

… die Atmosphäre unter den Profis: „In der Kabine herrschen keine Spannungen. Sie verstehen sich prächtig. Auseinandersetzungen im Training sind an der Tagesordnung. Das kann jeder Verein bestätigen. Was es aber nicht gibt, ist die böswillige Absicht dieser inszenierten Kampagne.“

… Xabi Alonso: „Es war kein Fehler, ihn zu verpflichten. Wir hatten keine Vorbereitung. Wenn du immer Mittwoch und Sonntag spielst und keine Vorbereitung absolvierst, baust du körperlich ab. Wir hatten 28 Verletzungen. Wir dachten, dass wir es mit dem Wechsel lösen können, aber das hielt nur kurz an und danach sind sie wieder eingebrochen.“

… die Frage nach der Macht der Stars: „Nein, keine. Nein. Die Trainer haben das Sagen. Ich weiß nicht, warum ich damals gesagt habe (zum Ende seiner ersten Amtszeit; d. Red.), ich hätte die Spieler schlecht erzogen. Ich habe nie mit einem der Spieler gesprochen, nie. Auch nicht mit Mbappé, seitdem er hier ist. Gut, wenn ich ihn im Training sehe, dann grüße ich ihn.“

… Neuzugänge zur kommenden Saison: „Natürlich wird es Verpflichtungen geben, die gibt es immer. Wir haben immer die Besten geholt.“

… eine eventuelle Verpflichtung von Erling Haaland: „Das weiß ich nicht. Dazu gebe ich keine Meinung ab. Das ist Aufgabe des Sportdirektors; ich mische mich nicht in die sportliche Leitung ein.“

Verhältnis zum FC Barcelona „komplett zerstört“

… Vinícius Júnior, dessen Vertragsverlängerung immer noch nicht besiegelt ist: „Aber ich mache die Verlängerungen nicht. Ich halte Vinícius für einen der besten Spieler von Real Madrid. Er hat die letzten beiden Champions-League-Titel gewonnen. Es besteht keine Eile, seinen Vertrag zu verlängern. Wir haben die ganze Saison Zeit, darüber zu sprechen.“

… Kylian Mbappé: „Mbappé ist im Moment der beste Spieler, den Real Madrid hat. Er hat den Goldenen Schuh gewonnen, an Toren mangelt es ihm also nicht. Er erzielt die meisten. Aber es gibt natürlich Dinge, die wir besser machen müssen. Wir leiden noch unter der Champions League, vor allem wegen des Schiedsrichters, den sie uns zugeteilt haben… Ich muss einfach glauben, dass er es nicht absichtlich getan hat, weil er die Situation nicht verstanden hat.“

… das Verhältnis zum FC Barcelona: „Komplett zerstört. Ich will nichts mehr mit einem Klub zu tun haben, der seit zwei Jahrzehnten Schiedsrichter besticht. Ich will, dass Gerechtigkeit geübt wird.“

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… Barças Prüfung, rechtlich gegen ihn vorzugehen: „Wenn sie glauben, sie müssten uns verklagen … Ich hatte bis vor drei Jahren nichts vom Fall Negreira gehört. Real Madrid war der erste Klub, der sich als Geschädigter zu erkennen gab. Da wurde mir klar, dass Barcelona schon seit über zwei Jahrzehnten zahlt. Nächste Woche werden wir der UEFA die Unterlagen aus all den Jahren vorlegen. 500 Seiten. Es handelt sich um sehr wichtige Unterlagen. Wir haben Jahr für Jahr alle Punkte eingereicht, die uns eklatant aberkannt wurden. Dieses Jahr haben sie uns zwischen 16 und 18 Punkte abgezogen. Der Fußball wartet auf die Aufklärung des größten Korruptionsfalls der Welt. Wollen wir wirklich einen ernsthaften Fußball? Hier geht es um systemische Korruption. Real Madrid ist der einzige Verein, der offiziell Anzeige erstattet hat. Auch LaLiga hat Anzeige erstattet, schweigt aber.“

… die inzwischen wieder gute Beziehung zur UEFA: „Der EuGH hat zu unseren Gunsten entschieden und wir haben das Recht, die Super League zu gründen. Daher sind wir diejenigen, denen Unrecht widerfahren ist. Aber mir geht es nicht ums Geld, mir geht es um das Beste für den Fußball. Wir arbeiten jetzt mit der UEFA zusammen und haben ein sehr gutes Verhältnis. Wir wollen, dass sich der Fußball verbessert und die UEFA hat ihre Meinung geändert.“

… die bald wieder möglichen Konzerte im Estadio Santiago Bernabéu: „Wir arbeiten an allem, was die EU von uns verlangt, und sie muss endlich ein Gesetz verabschieden, das uns die Durchführung von Veranstaltungen erlaubt. Wir verdienen mit Konzerten kein Geld, das macht lediglich ein Prozent unseres Umsatzes aus. Es geht dabei um Reputation. Ich denke, Konzerte werden ins Bernabéu zurückkehren – und zwar sehr schnell.“

Mit Aussagen von as.com und marca.com

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