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·19 de maio de 2026

Neuanfang in Ulm: Jungwirth kündigt "dominanten Fußball" an

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Nach dem Abstieg des SSV Ulm in die Regionalliga wird künftig Daniel Jungwirth an der Seitenlinie der Spatzen stehen. Bei seiner Vorstellung am Dienstag sprach er über seine angedachte Spielweise und darüber, was es für den Aufstieg braucht.

"Dynamischer und dominanter Fußball"

Sowohl Daniel Jungwirth als auch Sportdirektor Murat Isik sind neu beim SSV, hatten aber bereits im letzten Jahr erstmals Kontakt. "Wir waren gemeinsam essen und haben das Pokalspiel des BVB in Stuttgart besucht", berichtete Isik bei der Pressekonferenz zur Vorstellung von Jungwirth am Dienstagvormittag. Im Rahmen des Treffens sei es auch um Fußball gegangen, "und wir haben relativ schnell festgestellt, dass wir uns da unheimlich ähnlich sind". Als Isik als neuer Sportchef der Spatzen nun mit der Aufgabe betraut wurde, einen Trainer zu suchen, erinnerte er sich an Jungwirth – und konnte den frisch gebackenen U17-Meistercoach des VfB Stuttgart von einem Engagement überzeugen.


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Dieser berichtete, er habe neben Ulm noch mit weiteren Vereinen gesprochen. Nach dem Gespräch mit Isik sei er schließlich davon überzeugt gewesen, die Aufgabe anzutreten. "Ich habe mich ganz bewusst für den SSV entschieden, weil ich weiß, dass hier etwas möglich ist und viel Power im Verein steckt." Jungwirth kündigte einen dynamischen sowie dominanten Fußball an. "Wir wollen sofort ins Gegenpressing gehen und offensiv wie defensiv das Spielgeschehen bestimmen."

"Schlagkräftige Truppe zusammenzustellen"

Gerne würde der 44-Jährige in die Fußstapfen von Thomas Wörle treten und die Spatzen zurück in die 3. Liga und vielleicht sogar die 2. Bundesliga führen, "aber jetzt geht es erstmal darum, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen". Schließlich besteht der Kader aktuell nur aus Johannes Reichert und Lucas Röser. Erste Gespräche mit Spielern seien aber bereits geführt worden, auch aus der U19 sollen mehrere Akteure im Sinne einer künftig stärkeren Regionalität in die Mannschaft integriert werden.

Ob dann der direkte Wiederaufstieg gelingt? Zumindest weiß Jungwirth aus seiner Spielerkarriere, was es braucht, um aufzusteigen: "Auf der einen Seite die Qualität der Spieler und auf der anderen Seite dann auch die richtigen Charaktere und eine richtige Führung des Trainers. Und wenn das Ganze einen gewissen Spirit aufnimmt, dann geht es meistens in eine richtig gute Richtung." Am 22. Juni wird Jungwirth im Rahmen des Trainingsauftakts erstmals auf dem Rasen stehen.

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