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·12 de janeiro de 2026

Neue Taktik für die Eintracht-Offensive? Toppmöller zeigt sich offen

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Nach dem intensiven 3:3 gegen Borussia Dortmund richtet sich der Fokus bei Eintracht Frankfurt schnell nach vorne. Am Dienstagabend wartet mit dem VfB Stuttgart ein Gegner, der fußballerische Qualität mit hoher Körperlichkeit verbindet. Dino Toppmöller rechnet daher mit einem "sehr umkämpften und intensiven Spiel" und fordert von seiner Mannschaft eine klare Reaktion auf dem Platz.

Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Frage, wie die Eintracht offensiv auftreten wird. Mit Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo stehen dem Trainer erstmals zwei Neuzugänge zur Verfügung, die gemeinsam bereits gegen Dortmund auf dem Platz standen. In dieser Phase harmonierten beide auffällig gut miteinander, was die Diskussion um eine mögliche Doppelspitze weiter angeheizt hat.


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Toppmöller sieht Optionen für zwei Stürmer

Auf der Pressekonferenz machte der Eintracht-Coach deutlich, dass diese Variante durchaus realistisch ist. "Man hat gesehen, dass Younes und Arnaud vorne sehr gut miteinander harmonieren. Grundsätzlich ist es eine Möglichkeit, mit beiden als Doppelspitze zu agieren", erklärte Toppmöller. Gleichzeitig verwies er darauf, dass mit Ansgar Knauff und dem wieder genesenen Jean-Mattéo Bahoya weitere Alternativen bereitstehen.

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Arnaud Kalimuendo feierte gegen den BVB sein Debüt / DeFodi Images/GettyImages

Kalimuendo ist erst seit wenigen Tagen in Frankfurt, konnte bei seinem Jokereinsatz aber direkt Akzente setzen. Toppmöller lobte den Einstand des Franzosen und stellte klar, dass er "definitiv auch ein Kandidat für die Startelf" sei. Damit rückt ein System mit zwei zentralen Angreifern erstmals realistisch in den Bereich des Möglichen.

Systemfrage als Signal an Stuttgart

Ein möglicher Wechsel zu einer Doppelspitze würde auch taktisch ein klares Zeichen setzen. In der Hinrunde fehlten der Eintracht häufig die passenden Profile, um dauerhaft mit zwei Stürmern zu agieren. Nun hat sich die Ausgangslage verändert. Toppmöller betonte, dass die Profile der beiden Neuen gut zueinander passen und verschiedene Spielsituationen ermöglichen könnten.

Unabhängig vom System erwartet der Trainer eine hohe Intensität über die gesamte Spielzeit. "Wenn wir diese Intensität so auf den Platz bringen wollen, wird es nicht nur mit elf Mann funktionieren", kündigte er an und stellte weitere Rotationen in den kommenden Wochen in Aussicht.

Ob die Eintracht in Stuttgart tatsächlich mit einer Doppelspitze beginnt, bleibt offen. Klar ist aber: Die größten Probleme liegen derzeit nicht in der Offensive. Mit aktuell 33 Gegentoren stellt Frankfurt die Schießbude der oberen Tabellenhälfte. So gut die neue Offensive auch funktioniert, gegen Stuttgart kann man nicht darauf hoffen, vorne einfach mehr Tore zu erzielen, als man hinten kassiert.

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