90min
·29 de maio de 2026
Neustart in Wolfsburg: Doppelter Paukenschlag mit Hecking und Ex-HSV-Trainer?

In partnership with
Yahoo sports90min
·29 de maio de 2026

Am Ende hat es Dieter Hecking knapp nicht geschafft, das große Ziel nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank des VfL Wolfsburg zu erreichen. Zwar führte er das schlechteste Rückrundenteam der vergangenen Bundesliga-Saison immerhin noch in die Relegation. Dort mussten sich die Wölfe aber dem SC Paderborn geschlagen geben. Nach 29 Jahren im deutschen Oberhaus steigt der VfL erstmals in der Klubgeschichte in die 2. Liga ab.
Für den Werksklub eine Zäsur. Und womöglich auch eine Chance, dem Klub im Umbruch ein neues Gesicht zu verleihen. Nachdem sich der VfL bereits von zahlreichen Spielern verabschiedet hat, scheint die erste wegweisende Entscheidung bereits getroffen worden zu sein.
Hecking wird zwar nicht als Trainer weitermachen, den Wölfen aber erhalten bleiben. Der 61-Jährige wird nach Informationen der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung neuer Sport-Geschäftsführer beim VfL. In ähnlicher Funktion hat der erfahrene Coach und Ex-Profi bereits beim 1. FC Nürnberg gearbeitet.
Heckings erste wichtige Aufgabe wird nun sein, einen neuen Cheftrainer zu finden, der die Wölfe im Bestfall direkt wieder ins Oberhaus führen kann.

Tim Walter führte Holstein Kiel zum Klassenerhalt | Selim Sudheimer/GettyImages
Während der ein oder andere Name bereits lose gehandelt wurde – wie etwa Verl-Coach Tobias Strobl –, gilt Alexander Blessin laut kicker als Wunschkandidat. Das Hamburger Abendblatt bringt derweil einen anderen prominenten Namen ins Spiel: Tim Walter sei ein "heißer Kandidat" in der Autostadt. Angeblich soll der 50-Jährige sogar schon ein konkretes Angebot vorliegen haben. Aus "VfL-Kreisen" sei zumindest "kein klares Dementi" zu den Walter-Gerüchten zu hören, so das Abendblatt weiter.
Mit der Verpflichtung von Walter würden die Wölfe für ein Ausrufezeichen sorgen. Schließlich gilt dieser als streitbarer Charakter mit einer eigenwilligen Spielphilosophie. Nach Stationen in Kiel und Stuttgart hatte Walter über 2,5 Jahre vergeblich versucht, mit dem HSV die Bundesliga-Rückkehr zu schaffen. Seine Teams zeichnet dabei eine extrem risikofreudige Spielweise aus, mit hohem Pressing und viel Ballzirkulationen ohne feste Positionen im Offensivspiel.Ende Februar war Walter nach Kiel zurückgekehrt und bewahrte die Störche vor dem Fall in die 3. Liga. Dabei wählte Walter in der bedrohlichen Lage eine pragmatischere Spielweise. Seine Zukunft in Kiel ist aber unabhängig vom möglichen VfL-Interesse offen.
Für Hecking wäre Walter definitiv eine spannende, aber auch hochriskante Wahl...
Ao vivo







































