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·27 de março de 2026
"Nicht immer gezeigt, was nötig ist": Sahin kritisiert Einstellung

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Rechnerisch ist zwar noch alles möglich, doch mit elf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist der Aufstieg in Kaiserslautern derzeit kein Thema mehr. Für Sahin liegt das Verpassen des Zieles nicht am Trainer, sondern an der Einstellung.
Dass der 1. FC Kaiserslautern in dieser Saison nicht mehr um den Aufstieg mitspielt, hat auch mit fehlender Konstanz zu tun. Die vergangenen Wochen liefern dafür ein passendes Beispiel: Auf den deutlichen Derby-Sieg gegen den Karlsruher SC (3:0) folgte eine ebenso klare Niederlage beim 1. FC Nürnberg (0:3).
Auch Semih Sahin sieht darin das zentrale Problem. Im Gespräch mit der "BILD" erklärte er, dass es der Mannschaft nicht gelungen sei, eine echte Serie zu starten. Mehrere Siege am Stück seien kein Selbstläufer, dafür brauche es die richtige Einstellung – "und die haben wir ehrlicherweise nicht immer so gezeigt, wie es nötig gewesen wäre."
Den Informationen der "BILD" zufolge liegt ein Knackpunkt im Ehrgeiz. Bei einigen Spielern sei eine gewisse Bequemlichkeit zu erkennen. Sahin zieht dabei immer wieder den Vergleich zu seiner Zeit bei der SV Elversberg, wo er vier Jahre spielte. Dort habe jeder einzelne Spieler um seine Chance im Profifußball gekämpft: "Es war so von jedem die letzte Chance, irgendwie noch im Profifußball Fuß zu fassen. Ich meine, hier in Lautern kannst du nicht vor viel mehr Fans spielen, das genießen wir auch. Aber in Elversberg war das anders. Da war der Ansporn, dass man auch mal vor 50.000 spielen will." Für Sahin ist deshalb klar: "Es muss jeder bei sich selbst anfangen." Jeder müsse sich hinterfragen und Verantwortung übernehmen.
Beim Trainer will der Mittelfeldspieler derweil keine Kritik gelten lassen: In einem Umfeld wie in Kaiserslautern werde schnell der Trainer infrage gestellt, doch Sahin mahnt zu mehr Balance. Man wisse genau, was man an Torsten Lieberknecht habe – vielmehr liege die Hauptverantwortung bei der Mannschaft, die zuletzt nicht konstant genug performt habe. Für seinen Trainer findet Sahin daher klare Worte. Er sei "ein guter Trainer und ein super Mensch", der die Mannschaft erreiche. Entsprechend hofft er, dass Lieberknecht dem Verein noch lange erhalten bleibt – auch, weil er überzeugt ist, dass Kaiserslautern mit ihm künftig erfolgreich sein kann.









































